„Wir müssen noch mehr investieren“ Lotte reist mit neuem Selbstvertrauen nach Oberhausen

Von Malte Schlaack

Fällt erkrankt aus: Stipe Batarilo-Cerdic. Foto: MrugallaFällt erkrankt aus: Stipe Batarilo-Cerdic. Foto: Mrugalla

Das Selbstvertrauen ist einigermaßen wieder da, jetzt fehlt das nächste Erfolgserlebnis. Nach dem Unentschieden in Aachen und dem ersten Saisonsieg gegen die U23 des VfL Bochum haben die Sportfreunde Lotte in der Regionalliga direkt den nächsten dicken Brocken vor der Brust. Am Freitagabend (19.30 Uhr) spielen die Sportfreunde bei Rot Weiß Oberhausen.

„Der Einsatz hat in den letzten beiden Spielen gestimmt“, sagt Trainer Michael Boris, ergänzt aber auch gleich: „ In Oberhausen müssen wir jetzt noch mehr investieren und uns in der Chancenverwertung noch steigern .“ Entsprechend stand der Torabschluss während der Trainingswoche im Mittelpunkt am Lotter Kreuz.

Doch auch die Defensive sollte wie zuletzt auf der Hut sein. Der Gegner aus Oberhausen hat bereits 15 Tore erzielt und ist insbesondere im heimischen Stadion Niederrhein eine Macht. Alle drei Heimspiele hat die Mannschaft von Andreas Zimmermann gewonnen. Die einzige Saisonniederlage bisher kassierte der Mitfavorit auf die Meisterschaft am ersten Spieltag beim 0:3 in Verl.

Seitdem läuft es für den ehemaligen Zweitligisten, auch wenn Ergebnisse wie das 4:4 nach 4:2-Führung bei RW Essen im Nachhinein etwas schmerzen. Bester Torjäger ist David Jansen (vier Treffer), der vor der Saison auch im Fokus von Michael Boris stand. „Sie waren die beste Rückrundenmannschaft und hatten keinen großen personellen Aderlass. Entsprechend eingespielt sind sie“, betont Lottes Trainer.

Favorit sind die Sportfreunde in Oberhausen zwar eher nicht, chancenlos reisen sie aber sicher auch nicht ins Ruhrgebiet. Vor allem personell hat Boris einige Alternativen. Mit Mittelfeldspieler Stipe Batarilo-Cerdic fällt grippeerkrankt nur ein Spieler aus.

Nach den ordentlichen letzten beiden Auftritten wird der Trainer an der Aufstellung aber vermutlich nicht viel ändern . „Wir sind gut auf sie vorbereitet und wollen ihr Spiel möglichst früh unterbinden“, verrät Boris einen kleinen Teil seiner Taktik für das schwere Auswärtsspiel.