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Melanie Mulder unterstützt Physiotherapeut Pohl Vier heilende Hände für die SFL-Kicker

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<em>Ein neues, starkes Physio-Team</em> an der Seitenlinie: Melanie Mulder und Stefan Pohl pflegen mit jetzt vier statt nur zwei Händen die Waden der SFL-Kicker. Foto: Carsten RichterEin neues, starkes Physio-Team an der Seitenlinie: Melanie Mulder und Stefan Pohl pflegen mit jetzt vier statt nur zwei Händen die Waden der SFL-Kicker. Foto: Carsten Richter

Lotte. Wenn am Samstag für die Sportfreunde Lotte die neue Saison in der Fußball-Regionalliga beginnt, dürfen sich die Spieler gut versorgt fühlen. Denn der Verein hat weiter aufgerüstet und wird mit gleich zwei Physiotherapeuten in die neue Spielzeit gehen.

Während dann der erfahrene „Stamm-Physio“ Stefan Pohl bereits in seine dritte Saison geht, ist es für die junge Melanie Mulder die erste ganze Spielzeit. Die 24-Jährige ist in der Winterpause „verpflichtet“ worden, nachdem der Verein auf dieser Position weiter nachbessern wollte.

„Wir haben gemerkt, dass ich alleine die vielen Termine für Reha, Massagen und medizinische Versorgung nicht immer so wahrnehmen konnte, wie erhofft. Dazu kommen ja noch die unregelmäßigen Arbeitszeiten und die ständige Anwesenheit bei den Trainingseinheiten. Daher konnte ich eine Unterstützung gut gebrauchen, und mit Melanie habe ich sie jetzt zum Glück bekommen“, freut sich Pohl, dem aus Spielerkreisen allgemein hin „heilende Hände“ nachgesagt werden.

Und mit seiner jungen Kollegin dürften die Sportfreunde nun auch auf dieser Position gut besetzt sein. Die 24-jährige stammt aus Rheine und arbeitet bei Bedarf in Lotte. „Bei Spielen bin ich immer dabei, und auch sonst helfe ich Stefan mit, wenn es viel zu tun gibt“, so Melanie Mulder.

Stefan Pohl erklärt, warum zwei Physiotherapeuten so wichtig sind: „Wir müssen gerade bei den Spielen eine vernünftige Versorgung gewährleisten. Es kann beispielsweise nicht sein, dass ich einen Spieler verletzt in die Kabine begleiten muss und während ich ihn dort versorge, sich ein weiterer verletzt. Dann aber wäre keiner da, der ihm hilft. Und um genau das zu vermeiden, habe ich jetzt jemanden, der mich unterstützt.“

Dabei ist Stefan Pohl genauso wie Trainer Maik Walpurgis froh, dass es dieses Mal eine weitgehend verletzungsfreie Vorbereitungszeit gab. „Das war letztes Jahr ja noch ganz, ganz anders. Aber dieses Jahr gab es zum Glück außer den üblichen Behandlungen keine schwerwiegenden Verletzungen.“

Neuling Melanie Mulder hat sich mittlerweile auch gut an ihrem neuen Arbeitsplatz eingelebt. „Ich war vorher Physio bei Grün-Weiß Rheine. Die spielen aber nicht so hochklassig wie Lotte, sondern nur in der Fußball-Bezirksliga. Aber das hier in Lotte ist alles schon sehr gut strukturiert und professionell aufgestellt. Da macht es echt großen Spaß, zu arbeiten“, so die Neuverpflichtung auf Lottes Wunschposition.

Einig sind sich jedenfalls beide, dass sie schon immer gerne für eine Fußballmannschaft tätig sein wollten. „Das war immer schon mein Traum. Und als ich im Osnabrücker Centrumed ein Praktikum machte und dann die Anfrage aus Lotte kam, zögerte ich keine Sekunde“, so Pohl.

Dass er an der Massagebank bei Problemen der Spieler öfter mal eine Art Seelsorger sein muss, macht ihm auch nichts aus: „Natürlich bekommt man da vieles mit, aber das gehört nicht an die Öffentlichkeit. Doch bei allem muss ich betonen, dass wir hier zwar alle sehr hart für den Erfolg arbeiten, aber auch sehr viel Spaß dabei haben. Und das ist doch sehr wichtig“. Auch da sind sich die beiden Physiotherapeuten der Sportfreunde einig.


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