Unter Drube & Hozjak zuhause unbesiegt Nach 1:0-Führung nie verloren: SF-Lotte-Serie hält seit August 2014

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Großer Jubel nach dem Sieg über Münster: Lottes Matthias Rahn. Foto: Manfred MrugallaGroßer Jubel nach dem Sieg über Münster: Lottes Matthias Rahn. Foto: Manfred Mrugalla

Lotte Gleich zwei Serien behauptete der Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte am Montagabend beim 1:0 im Nachbarschaftsduell mit Preußen Münster. Seit knapp viereinhalb Jahren haben die Sportfreunde nach einer 1:0-Führung nicht mehr verloren. Zudem sind sie unter den Trainern Drube/Hozjak im Frimo-Stadion noch ungeschlagen.

Mit dem Erfolg gegen die Preußen setzten die Sportfreunde einen beeindruckenden Lauf fort, der seit dem 22. August 2014 währt. Das 1:2 zu Hause im Regionalliga-Duell mit dem KFC Uerdingen war die letzte SFL-Niederlage nach einer 1:0-Führung. Damals hatte Mark Zeh Lotte in Führung gebracht, ehe Aliosman Aydin den Spieß mit einem Doppelpack umdrehte.

Derweil gilt für die Lotter Heimspiele seit dem Trainerwechsel in dieser Saison von Matthias Maucksch zu Nils Drube und Sven Hozjak: Die Sportfreunde sind im positiven Sinne ein Minimalist. In den acht bisherigen Lotter Auftritten im Frimo-Stadion unter Drube/Hozjak seit dem 16. September 2018 gab es vier Siege, vier Remis und keine Niederlage. Kurios ist die Tordifferenz in diesen acht Auftritten – Lotte erzielte nur acht Tore, kassierte mit drei aber noch viel weniger.

„Wenn wir im Spiel gegen den Ball die Abstände extrem klein halten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir gewinnen“, hatte Drube vor dem Spiel gegen die Preußen betont und damit eine große Stärke seines Teams benannt. Die Lotter haben ihre Effizienz im neuen Jahr deutlich gesteigert. Beim 1:1 gegen 1860 München, 1:0 bei der SG Sonnenhof Großaspach und 1:0 gegen Münster trafen die Sportfreunde jeweils einfach – und sammelten dank ihrer Defensivkraft beachtliche sieben Punkte. Auch in den 20 Saisonspielen zuvor hatten die Sportfreunde im Schnitt einen Treffer pro Partie erzielt – die durchschnittliche Punktausbeute war in dieser Zeit jedoch nur halb so groß.

Das einzige Gegentor in den drei Spielen 2019 war nicht zuletzt den äußeren Umständen geschuldet. Der Rückpass von Matthias Rahn gegen die Münchener „Löwen“ blieb auf dem schneebedeckten Rasen stecken, Nico Karger nutzte dies zum 1:0. „Auch für mich war nach meinem kleinen Bock der Heimsieg gegen Münster unheimlich bedeutend. Es war ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf“, sagte Rahn.

Die Heimspiele sollen unser großes Faustpfand bleiben“, gab Drube zuletzt als Motto aus. In den übrigen 15 Saisonpartien tritt der Tabellenneunte noch achtmal im Frimo-Stadion an.


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