0:0 beim SC Paderborn Bei Lotte steht hinten die Null – vorne aber auch

Meine Nachrichten

Um das Thema SF Lotte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Aufs Tor: SFL-Gastspieler Toni Jovic zieht ab, Paderborns Klaus Gjasula, Uwe Hünemeier und Sebastian Schonlau sowie Teamkollege Gerrit Wegkamp (von links) schauen zu. Foto: Manfred MrugallaAufs Tor: SFL-Gastspieler Toni Jovic zieht ab, Paderborns Klaus Gjasula, Uwe Hünemeier und Sebastian Schonlau sowie Teamkollege Gerrit Wegkamp (von links) schauen zu. Foto: Manfred Mrugalla

Paderborn. Zweites Testspiel der Wintervorbereitung, zweites Remis: Nach dem 1:1 gegen den FC Twente Enschede am Mittwoch hat Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte gegen den Zweitligisten SC Paderborn 0:0 gespielt und eine gute Leistung gezeigt, vor allem in der Defensive.

Mit 42 Treffern hat Paderborn in der 2. Bundesliga den zweitbesten Angriff. Dass die Sportfreunde gegen den SCP kein Gegentor kassierten, zeigt, dass die SFL-Defensive stabil ist. Adam Straith harmonierte mit Lars Dietz, der in der zweiten Hälfte verletzt runter musste, in der Innenverteidigung. Davor räumten Tim Wendel und Paterson Chato ab. Dennoch kamen die Spieler von Trainer Steffen Baumgart zu Gelegenheiten. Sven Michel chipte einen Ball am Tor vorbei (30.), und Klaus Gjasula traf aus der Distanz den Pfosten (31.). In der zweiten Halbzeit kam der Zweitligist noch durch Mohamed Dräger (67.) und Sebastian Vasiliadis (87.) zu Chancen.

Vorne Nachholbedarf

Und Lotte? Die Sportfreunde tauchten bereits wenige Sekunden nach Anpfiff vor dem Tor von SCP-Torhüter Leon Zingerle auf. Gastspieler Toni Jovic, zog in den Strafraum und verfehlte das Tor nur knapp (1.). Lotte war somit gleich gut im Spiel und hatte die nächste Chance durch Chato (3.). Die Sportfreunde waren in der ersten halben Stunde die bessere Mannschaft und hätten durch Jovic (19.) in Führung gehen können und spätestens durch Maximilian Oesterhelweg auch müssen (27.). Jedoch vergab der Lotter Topscorer aus kurzer Distanz.

Diese Großchance erarbeitete sich das Team von SFL-Trainer Nils Drube durch hohes Pressing. „In der Arbeit gegen den Ball wollten wir verschiedene Pressinghöhen spielen. Das haben wir hinbekommen und ist im Laufe des Spiels immer besser geworden“, sagte Drube, der mit dem Auftritt größtenteils zufrieden war. „Nach hinten hinaus hatten wir in diesem intensiven Spiel noch Kraft, obwohl wir wenig gewechselt haben.“ Aber: „Die Null steht hinten, die Null steht vorne. Dann steht ja außer Frage, wo wir den Nachholbedarf haben.“

Nicht dabei waren Aygün Yildirim (Grippe), Matthias Rahn und Tino Schmidt (Knieprobleme) sowie Gastspieler Sascha Härtel (muskuläre Probleme), der laut dem FC Erzgebirge Aue bis zum Saisonende nach Lotte verliehen wird. Zudem fehlten die aussortierten Spieler Kevin Pytlik, Toni Stelzer, Noah Plume, Junior Ebot-Etchi, Joshua Putze und Dennis Rosin sowie Vize-Kapitän Marcus Piossek, bei laut Drube geprüft wird, ob eine weitere Zusammenarbeit Sinn macht.

Testspiel am Mittwoch in Oldenburg

Das nächste Testspiel bestreiten die Sportfreunde am Mittwoch, 16. Januar, um 18.30 Uhr, beim Regionalligisten VfB Oldenburg.

Zweiter beim Ibbenbürener Hallenfestival

Tags darauf verpassten die Sportfreunde beim Ibbenbürener Hallenfestival vor 1800 Zuschauern beim 1:5 im Finale gegen RW Oberhausen den siebten Turniersieg. Chato erzielte den Ehrentreffer. Gegen die U23 des FC Schalke hatte sich Lotte im Semifinale mit 2:0 im Neunmeterschießen (Tore: Alexander Langlitz, Michael Schulze) durchgesetzt. Nach regulärer Spielzeit hatte es 3:3 gestanden (Langlitz 2, Jaroslaw Lindner).

In der Vorrunde gewann Lotte gegen den TuS Recke (Lindner, Sinan Karweina) und gegen die U21 von Werder Bremen (Jules Reimerink, Lindner) jeweils 2:0. Der Halbfinaleinzug war früh gesichert. Beim 1:2 gegen RWO (Chato) verpasste Lotte aber den Gruppensieg.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN