Kapitän Straith lobt Mentalität SF Lotte: Disziplin, harte Arbeit und enorm viel Spaß

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Duisburg Unter Ex-Trainer Matthias Maucksch hatte Paterson Chato keine tragende Rolle beim Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte gespielt. Unter Nils Drube und Sven Hozjak schaffte der Kongolese seinen Durchbruch. Das 2:0 beim KFC Uerdingen war der dritte Startelf-Einsatz des defensivstarken Mittelfeldspielers – in allen drei Partien blieb Lotte ohne Gegentreffer.

Wie beim 3:0 über Carl Zeiss Jena am 9. Spieltag und beim 0:0 zuletzt gegen den VfL Osnabrück gefiel Chato auch in Duisburg gegen den KFC mit seinen starken Zweikampfwerten und einem blitzschnellen Umschalten in die Offensive. „Wir haben alle gut die Zweikämpfe angenommen und auch viele zweite Bälle erobert“, erfreute den 21-Jährigen das Teamverhalten.

Im zurückliegenden Sommer war Chato aus der U 23 von Borussia Dortmund zu den Sportfreunden gewechselt. „Der Sprung aus der Regionalliga in die 3. Liga ist ein großer. Ich habe erst mal ein bisschen gebraucht, um mich an dieses Niveau anzupassen“, gesteht er. Doch nun fühle er sich immer besser und sicherer auf dem Rasen. „Und ich sehe bei mir durchaus noch Steigerungspotenzial.“ In der Mannschaft fühle er sich einfach wohl. „Es stimmt alles bei uns. Wir haben bei unserer harten Arbeit unheimlich viel Spaß.“

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Kapitän Adam Straith reagierte gar nicht überrascht auf den für viele unerwartetem Erfolg. „Wir haben im Vorfeld nur über einen Sieg gegen Uerdingen gesprochen – nie über ein Unentschieden oder etwas anderes. Unter der Woche haben wir den passenden Plan aufgebaut gegen eine Mannschaft, die – was in dieser Klasse untypisch ist – kaum mit langen Bällen, sondern mit vielen Kombinationen operiert. Wir haben unseren Plan mit unserem kompakten Auftreten und viel Arbeit sofort umgesetzt.“ Nach drei sieglosen Partien habe das Team „wieder die Siegermentalität gezeigt, mit der wir jeden Drittligisten bezwingen können“.

Strahlend schritt auch Jonas Hofmann vom Platz. „Dieser Sieg gibt uns ein sehr schönes Gefühl.“ Der Schlüssel zum Erfolg seien die große Disziplin und harte Arbeit gegen den Ball von der gesamten Elf gewesen. „Schon gegen den VfL Osnabrück hatten wir wieder mehr Disziplin im Spiel. Heute hatten wir kaum noch Phasen, in denen wir unseren Plan nicht so gut umgesetzt haben. Und wir waren darüber hinaus einfach noch zielstrebiger als in den letzten Auftritten.“

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Derweil spielte Gerrit Wegkamp das Ende seiner Torflaute herunter: „Für mich steht immer das Team an der ersten Stelle. So war es in meinen ersten sieben Einsätzen für Lotte, so ist es auch heute“, sagte der Torschütze zum 2:0-Endstand. Seine Rettungsaktion auf der eigenen Torlinie beim Stande von 1:0 sei mindestens genauso wichtig gewesen wie sein erster Treffer nach 14 Monaten: „Kassieren wir da den Ausgleich, kann das Spiel noch in eine ganz andere Richtung laufen. Solche Situationen muss man überstehen, wenn man beim Tabellendritten überraschen will“, weiß er.

Seine lange Durststrecke sei ihm „so etwas von egal“ gewesen: „Das Gefühl ist so geil, in dieser Mannschaft zu spielen – weil denen ist es egal, ob ich ein Tor mache, wie heute eines auf der Linie verhindere oder einen wichtigen Zweikampf gewinne. Wenn man das von den Mitspielern spürt, dann ist das einfach ein gutes Gefühl.“

Die Stimmung im Team sei gut. „Hier lebt es jeder vor, was wir auf dem Platz zeigen. Es werden auch Rückschläge kommen, aber wir tun gut daran, das weiterzuleben. Wir werden als Team noch enger zusammenrücken, und dann sind wir schwer zu schlagen.“

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