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Bienemann als Interimslösung Maucksch ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte

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Ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte: Matthias Maucksch (rechts). Foto: Helmut KemmeIst nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte: Matthias Maucksch (rechts). Foto: Helmut Kemme

Lotte.  Matthias Maucksch ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte. Der Fußball-Drittligist und der 49-jährige Fußballlehrer trennten sich einvernehmlich. Das teilte Manfred Wilke mit, der Sportliche Leiter der Sportfreunde. Als Interimslösung präsentierte Lotte Klaus Bienemann.

Wilke trat um 14.30 Uhr im Lotter Frimo-Stadion vor die Presse und gab die Entscheidung bekannt. „Wir haben uns mit dem Trainerteam geeinigt, dass es so nicht mehr weitergeht“, sagte der Sportliche Leiter. „Wir haben uns einvernehmlich getrennt.“ Weiter erklärte Wilke, dass die Suspendierung der vier am Donnerstag freigestellten Spieler Tim Wendel, Alexander Langlitz, Maximilian Oesterhelweg und Nico Neidhart wieder aufgehoben ist. „Es ist alles auf Null gesetzt“, sagte Wilke. Konsequenzen müsse die Mannschaft zudem nicht befürchten. (Weiterlesen: Spielt nun die Kreisklassen-U23 gegen Halle?)

Bienemann übernimmt

Als Interimslösung präsentierte Wilke Klaus Bienemann und Andy Steinmann. Das Duo wird am Sonntag, 26. August, gegen den Halleschen FC (Anstoß 13 Uhr) auf der Trainerbank sitzen. Bienemann war bereits von 2003 bis 2008 Cheftrainer in Lotte und schaffte mit den Sportfreunden in der Zeit zwei Aufstiege von der Verbands- über die Ober- in die Regionalliga.

Am Vormittag hatte der Verein die Pressekonferenz abgesagt. Hinter den Kulissen liefen Gespräche zwischen der Mannschaft, dem Trainerteam und Teammanager Thilo Versick.

Das Mannschaftstraining, das zunächst für 13 Uhr angesetzt war, wurde am Freitagmittag auf 14 Uhr verlegt. Nun findet das Training ab etwa 15.15 Uhr statt, das Bienemann und Steinmann leiten werden.

Trainingsboykott nach Suspendierung

Am Donnerstag hatten die Verantwortlichen des Vereins Maucksch nocht den Rücken gestärkt und mit Tim Wendel, Alexander Langlitz, Nico Neidhart und Maximilian Oesterhelweg vier Spieler freigestellt.Über die Gründe schwiegen sich Trainer und Spieler aus. Angeblich sollen zu intensive Trainingseinheiten der Auslöser gewesen sein. Nach der Suspendierung des Quartetts solidarisierte sich ein Großteil der Mannschaft und fehlte beim Training. Lediglich sechs Spieler standen am Donnerstagnachmittag auf dem Platz.


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