„Es war 50 zu 50“ SF Lotte: Al-Hazaimehs Rückkehr nach Münster ohne Happy End

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Die Szene vor dem 1:0: Münsters Tobias Rühle (rechts) setzt sich gegen Lottes Jeron Al-Hazaimeh durch und bereitet das Tor vor. Foto: imago/KirchnerDie Szene vor dem 1:0: Münsters Tobias Rühle (rechts) setzt sich gegen Lottes Jeron Al-Hazaimeh durch und bereitet das Tor vor. Foto: imago/Kirchner

Münster  Jeron Al-Hazaimeh von Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte hat sich seine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte in Münster (0:1) anders vorgestellt. „Es war schön hier, bis auf das Ergebnis“, sagte der 26-Jährige, der erneut in der Innenverteidigung auflief.

In der ersten Halbzeit hat Al-Hazaimeh ein sehr offenes Spiel zwischen seinen Sportfreunden und seinen Ex-Mannschaftskollegen gesehen. „Es war 50 zu 50. Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt“, sagte der flexibel einsetzbare Lotter Spieler zur ersten Hälfte. „Und dann fressen wir in der zweiten Halbzeit einen Konter.“ Was Al-Hazaimeh meinte, ist das Szene, die zum 0:1 durch Münsters Neuzugang René Klingenburg führte. „Es kam ein langer Ball von Koby. Ich versuche noch mit dem Kopf hinzugehen. Aber erreicht hätte ich ihn nicht mehr. Dann zieht Rühle gut in den Strafraum und legt den Ball in den Rückraum zurück. Ich versuche noch zu grätschen. Aber dann schiebt Klingenburg den Ball rein“, schilderte der Innenverteidiger die Situation vor dem Gegentor aus seiner Sicht.

Al-Hazaimeh sah danach eine Reaktion seiner Mannschaft. „Wir haben uns dann auch Chancen erarbeitet. Bis zum Strafraum sah es auch gut aus. Aber dann hat der letzte Pass gefehlt, oder wir spielen nach links anstatt nach rechts“, spricht er die Szene an, als sich Sinan Karweina für den Pass auf Maximilian Oesterhelweg entschied und Jaroslaw Lindner auf der anderen Seite vergeblich gewartet hatte.

Al-Hazaimehs Nebenmann in der Lotter Innenverteidigung, Matthias Rahn, fand nach der dritten Niederlage im vierten Spiel drastischere Worte: „Wir haben alles reingeworfen. Und dann kriegen wir so ein dummes Gegentor“, sagte der 28-Jährige. „Wenn wir nichts ändern, dann gehen wir so runter.“ Marcus Piossek, Mannschaftskapitän gegen Münster, richtete den Blick nach vorne: „Es ist nicht schön, wenn du einen Punkt aus vier Spielen holst. Aber bis zum nächsten Ligaspiel in zwei Wochen haben wir Zeit, an uns zu arbeiten.“

Auch Noah Plume, der im Preußenstadion sowohl sein Startelf- als auch sein Drittliga-Debüt feierte, hätte sich ein anderes Ergebnis gewünscht. „Wir hatten Chancen, müssen sie aber besser ausspielen.“


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