Kanadier fordert rasche Wiedergutmachung SF-Lotte-Kapitän Straith: Das tut einfach nur weh

Von Christian Detloff

John Adam Straith im Zweikampf mit Adriano Grimaldi (sampics / Stefan Matzke)John Adam Straith im Zweikampf mit Adriano Grimaldi (sampics / Stefan Matzke)

München. Reichlich geknickt verließen die Drittliga-Fußballer der Sportfreunde Lotte nach dem 1:5 (0:2) bei 1860 München das Grünwalder Stadion. „Wir sind alle tief frustriert. Es ist wirklich nicht einfach, so in dieser Höhe zu verlieren“, sagte Kapitän Adam Straith.

„Wir waren von Anfang an unsicher“, sagte der Kanadier. „Nach dem 0:1 dachte ich: Es ist noch lange nicht vorbei. Doch mit dem 0:2 war unsere Körpersprache wie verschwunden. Die Köpfe waren dann nur noch unten.“

Eine Niederlage in dieser Höhe dürfe gegen einen Ligakonkurrenten nicht passieren. „Ich nehme sie auf meine Schultern“, betonte Straith. Als Führungsspieler stehe ich nun mal besonders in der Verantwortung, dass soetwas nicht passiert.“

Der Mannschaft seien schlimme Fehler passiert, mit jedem sei das Team an diesem Tag ein Stück mehr zusammengebrochen. „Alle haben die Sicherheit verloren. Wir hatten keine Antworten mehr auf die Spielweise und Stärken des Gegners. Das tut einfach nur weh“, legte der Kapitän nach. Spätestens nach den zweiten Bällen des Gegners hätte die Mannschaft die Nähe zu den Gegenspielern vermissen lassen. „Wir waren nicht nah genug an den Gegnern. Wir haben jede Souveränität verloren“, bedauerte Straith.

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Im Vorjahr habe Lotte eine Stärke bei gegnerischen Standardsituationen gehabt. „Heute kassieren wir zwei Treffer nach einem Freistoß.“ Vor allem die Stürmer der Löwen hätte Lotte nicht in den Griff bekommen. „Wir wussten schon vorher, dass Grimaldi und Mölders zwei Ochsen sind - Ochsen ist nicht böse gemeint. Wir wussten eigentlich, was wir zu tun hatten. Aber wir haben es heute nicht umgesetzt bekommen.“

Doch dann wurde Straith wieder kämpferisch: „Diese Mannschaft soll keiner abschreiben. Das Gute ist, dass wir bereits am Mittwoch zuhause gegen Großaspach die Möglichkeit zur Wiedergutmachung haben. Das ist gut. Dann können wir diese Leistung hoffentlich hinter uns lassen.“

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