Test: 0:1 bei U23 des VfL Wolfsburg Müde Sportfreunde Lotte erspielen sich nur eine Torchance

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Wenig Akzente setzte - wie seine Mitspieler - auch Marcus Piossek, hier in einer Trainingssszene am Ball. Foto: David EbenerWenig Akzente setzte - wie seine Mitspieler - auch Marcus Piossek, hier in einer Trainingssszene am Ball. Foto: David Ebener

Wolfsburg. Auch im zweiten Testspiel eine Woche nach dem 1:1 beim SC Wiedenbrück verpasste der Fußball-Drittligist Sportfreunde Lotte beim 0:1 (0:1) als Gast der U23 des VfL Wolfsburg aus der Regionalliga Nord im Stadion Elsterweg den ersten Sieg der Saisonvorbereitung.

„Vieles stimmt noch nicht. Das ist aber auch normal in der erswten Phase der Saisonvorbereitung“, sagte Lottes Coach Matthias Maucksch: „Man hat gesehen, dass für viele aus dem Team die hohe Trainingsbelastung noch ungewohnt ist. Das hat zu unserem Auftritt beigetragen. Man kann trotzdem anders auftreten, als wir es heute getan haben.

Den Lottern, die mit Innenverteidiger Paterson Chato (BVB II), Torwart Kevin Tittel (Chemnitzer FC) und dem offensiven Mittelfeldspieler Tino Schmidt (SV Babelsberg) drei Testspieler sowie mit dem überzeugenden Rechtsverteidiger Michael Schulze einen Akteur mit auslaufendem Vertrag in der Startelf aufboten, waren in der Tat die schweren Beine deutlich anzumerken. Die ersten beiden Schussgelegenheiten hatte der Gastgeber. Die erste Großchance vergab indes SFL-Innenverteidiger Adam Straith (23.), der nach einer Oesterhelweg-Ecke am langen Pfosten mit einem Flachschuss an Torwart Nico Pellatz scheiterte.

Generell waren die Lotter, die in der ersten Hälfte trotz jeweils eines Patzers von Tittel und Chato im Strafraum wenig anbrennen ließen, lediglich nach Standards gefährlich. Bei ausgeglichenen Spielanteilen war die klassenhöhere Elf in der Offensive zu ungefährlich.

Nach 19 Spielminuten musste Lottes neuer Stürmer Danny Breitfelder bereits mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Für ihn kam Mats Facklam (19.). Nach 36 Minuten gingen die Jungwölfe in Front. Kevin Pytlik, der ansonsten einen ordentlichen Eindruck machte, ließ am Strafraumrand gegen Alper Kara das Bein stehen – Strafstoß. Aus elf Metern verwandelte Jan Neuwirt zum 1:0.

In der zweiten Hälfte wechselten die Sportfreunde munter durch, nur Facklam blieb auf dem Feld. Zum Einsatz kam mit Luis Zwick (Hertha BSC Berlin) ein weiterer Test-Torhüter. Zwick begann nervös und hatte beim nicht sonderlich scharfen und platzierten 17-Meter-Freistoß von Wolfsburg-Zugang Michelle Rizzi (von Preußen Münster) Probleme  beim Festhalten des Spielgeräts (50.). Generell begann Wolfsburg erneut schwungvoller. Beim Distanzschuss von Blaz Kramer war Zwick gut auf dem Posten (65.).

Die Gastgeber blieben das etwas aktivere Team. Aber Torgefahr war auch bei ihnen Mangelware. Einen Badu-Schuss entschärfte der Keeper von Lotte, das nur eine Chance erspielte und in Schulze und Straith seine stärksten Kräfte hatte, souverän (85.). Kurz vor Abpfiff vergab Linksaußen Jules Reimerink die einzige erspielte Torchance der Gäste.

Nach 77 Minuten musste auc Linksverteidiger Jeron Al-Hazaimeh ausgewechselt mit Problemen am rechten Fuß ausgewechselt werden. „Bei Danny und Jeron müssen wir die Ergebnisse weiterer Untersuchungen abwarten“, sagte SFL-Physiotherapeutin Melanie Hubert.

Der Sportfreunde-Auftritt ließ insgesamt viele Wünsche offen. Am Sonntag tritt die Mannschaft von Trainer Matthias Maucksch ab 15 Uhr beim Bezirksliga-Aufsteiger BSV Holzhausen an.


VfL Wolfsburg U23 – Sportfreunde Lotte 1:0  (1:0)

VfL Wolfsburg U23 (1. HZ.): Pellatz – Itter, Klamt, El-Haibi, Franke – Neuwirt – Kara, Stutter, Conde, Klump – Hanslik.

VfL Wolfsburg U23 (2. HZ.): Pellatz – Badu, Heuer, Franke, Goransch – May – Tachie, Rizzi, Möker, Saglam – Kramer.

SF Lotte (1. Hz.): Tittel – Schulze, Straith, Chato, Neidhart – Pytlik, Wendel – Yildirim, Schmidt, Oesterhelweg – Breitfelder (19. Facklam).

SF Lotte (2. Hz.): Zwick – Plume, Rahn, Awassi, Al-Hazaimeh (77. Yildirim) – Hofmann – Langlitz, Piossek, Putze, Reimerink – Facklam.

Tore: 1:0 Neuwirt (36., Strafstoß, Pytlik an Kara).

Gelb: Rahn (50.).

Zuschauer: 50.

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