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25.04.2018, 19:24 Uhr KOMMENTAR

Zum Golombek-Aus: Nicht noch eine Trainerrochade

Kommentar von Christoph Schillingmann

Andreas Golombek wird ab dem Ende dieser Saison nicht mehr Trainer des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte sein. Foto: Manfred MrugallaAndreas Golombek wird ab dem Ende dieser Saison nicht mehr Trainer des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte sein. Foto: Manfred Mrugalla

Lotte. Was die Spatzen schon seit mehr als zwei Wochen von den Dächern pfeifen, ist nun offiziell: Andreas Golombek wird ab dem Ende dieser Saison nicht mehr Trainer des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte sein. Ein Kommentar.

Dass der Vertrag von Trainer Andreas Golombek beim Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte nicht verlängert wird, kommt wenig überraschend. Die Zeichen standen nach der harschen Kritik seitens des Vereins nach dem Ausscheiden im Westfalenpokal und der damit verpassten DFB-Pokal-Qualifikation auf Abschied.

Die 1:2-Pleite gegen den Regionalligisten TuS Erndtebrück war der negative Höhepunkt einer Saison, in der mit diesem Kader trotz der Verletzungsmisere eindeutig mehr drin gewesen wäre. Allerdings herrschte durch die vielen Trainerwechsel ständig Unruhe im Verein, die sich letztlich auch auf den Platz übertrug. Schließlich holte Lotte mit Golombek den vierten Trainer: Wieder ein anderer Führungsstil, wieder eine andere Spielphilosophie. Seine Mission lautete, die Liga zu halten. Diesen Auftrag hat er erfüllt – sogar frühzeitig und mit einem ordentlichen Punkteschnitt.

Lotte ist nun gut beraten, in Ruhe einen geeigneten Nachfolger zu suchen und nicht wieder eine überhastete Entscheidung wie nach dem Atalan-Abgang zu treffen. Die Trainerrochade dieser Saison darf sich nicht wiederholen. Deswegen steht die sportliche Leitung unter großem Druck.


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