Golombek: Endlich echter Konkurrenzkampf Angenehmes Problem für den Coach der Sportfreunde Lotte

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Überzeugte bei seinem ersten Startelfeinsatz seit gut vier Monaten: Marco Hober (am Ball). Foto: Manfred MrugallaÜberzeugte bei seinem ersten Startelfeinsatz seit gut vier Monaten: Marco Hober (am Ball). Foto: Manfred Mrugalla

Lotte. Vier Akteure haben ihre Sperre am Freitagabend beim 1:1 gegen den Karlsruher SC abgesessen, ihre Vertreter haben allesamt überzeugt. „Jetzt haben wir wieder echte personelle Alternativen“, freut sich Andreas Golombek als Trainer des Fußball-Drittligisten SF Lotte vor den Teilen zwei und drei der englischen Woche.

Am Freitag hatten nur 16 Akteure im Spielkader der Sportfreunde Lotte gestanden – darunter mit Dennis Brock und Zidane Atalan zwei Fußballer, die noch keine Punktspielminute in dieser Saison gesammelt haben. „Jetzt hat das Trainerteam wieder ein Problem – dafür aber ein vergleichbar angenehmes“, sagte Golombek: „Es können auch am Dienstag in Wiesbaden leider wieder nur elf Spieler beginnen.“

Die Stammspieler Matthias Rahn, Michael Schulze, Moritz Heyer und Kevin Pires-Rodrigues kehren am Dienstag nach ihren Sperren in den 18-Mann-Kader zurück, zudem ist Joshua Putze nach seinem grippalen Infekt wieder einsatzfähig. „Wir entscheiden uns erst kurzfristig, wie wir am Dienstag ins Rennen gehen. Das Positive ist: Wie haben bereits am Samstag das übernächste Spiel. Wer in Wiesbaden auf der Bank sitzt, steht vielleicht schon vier Tage später wieder in der Startelf“, sagte Golombek: „Ich freue mich, dass wir endlich wieder einen echten Konkurrenzkampf haben, der uns nur guttun kann.“

Hier geht es zum Spielbericht: Lotter Rumpfkader bietet dem Karlsruher SC beim 1:1 die Stirn >>

Maximilian Rossmann in der Abwehr, André Dej und Marco Hober im Mittelfeld sowie Bernd Rosinger im Sturm: „Alle, die neu reingekommen sind, haben es gegen Karlsruhe sehr gut gemacht“, lobte der Trainer: „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Remis zufrieden gewesen. Letztlich war das 1:1 aber etwas unglücklich – auch wenn uns jeder Punkt hilft.“

Vor allem vom jungen Marco Hober, der erst seinen vierten Startelfeinsatz hatte und erstmals durchspielte, war dies nicht zwingend zu erwarten gewesen. „Hobi war sehr lauffreudig. Er hat immer wieder vorbildlich versucht, hinter den Ball zu kommen. Mit seinem feinen linken Fuß hat er zudem ein paar gute Pässe gespielt“, lobte der Coach. Sein Schützling sagte: „Wenn man auf seine Chance warten muss, gibt man alles. Der Spielrhythmus fehlte mir natürlich ein bisschen.“ Bei erst vier Startelfeinsätze sehe er seine Situation natürlich grundsätzlich ein wenig kritisch. „Aber letztlich steht immer die Mannschaft an erster Stelle.“

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Am Dienstag (19 Uhr) beim Tabellenvierten SV Wehen Wiesbaden und am Samstag zuhause gegen den Fünften Fortuna Köln muss Lotte erneut auf Stürmer Kevin Freiberger (Innenbanddehnung) verzichten. „Ein bis zwei Wochen fehlt Kevin mit dieser schmerzhaften Verletzung auf jeden Fall“, bedauerte der Trainer. Jaroslaw Linder, der wegen Kniebeschwerden ausgewechselt werden muss, hat sich derweil nicht bedeutend verletzt. „Er hat einen Schlag aufs Knie bekommen – nichts Dramatisches“, gab Golombek Entwarnung.

Gegen den Aufstiegsaspiranten KSC hatten die Sportfreunde aus einer defensiveren Grundordnung als gewohnt agiert. Das zahlte sich aus, Karlsruhe kam erst spät zu gefährlichen Torraumszenen.„Ich war richtig positiv überrascht, wie viel meine Mannschaft nach Ballgewinnen nach vorne hin zustande bekommen hat. Ich war von einem defensiveren Auftritt meiner Elf ausgegangen“, sagt der Coach.

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