Golombek und die Vereinsbrille Sportfreunde Lotte: Auf der Suche nach der Erfolgsspur

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Der Gegentreffer zum 0:2: Stephan Hain (rotes Trikot) kann unbedrängt einschießen; Torwart David Buchholz ist chancenlos, Matthias Rahn und Michael Hohnstedt sind nur Zuschauer.Foto: Sven LeiferDer Gegentreffer zum 0:2: Stephan Hain (rotes Trikot) kann unbedrängt einschießen; Torwart David Buchholz ist chancenlos, Matthias Rahn und Michael Hohnstedt sind nur Zuschauer.Foto: Sven Leifer

Unterhaching. Andreas Golombek fühlte sich nach der schwachen Vorstellung des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte bei der Spvg. Unterhaching bestätigt. „Es wird ein Kampf um den Klassenerhalt bis zur letzten Minute. Wir brauchen 40, 42 Punkte“, sagte der Trainer. Nach 26 von 38 Spielen hat SFL 29 Zähler auf der Habenseite.

Die Sportfreunde sind mit dem dritten sieglosen Spiel in Folge auf den 17. Tabellenplatz zurückgefallen. Sieben Zähler beträgt der Vorsprung auf den Chemnitzer FC, der direkt hinter den Sportfreunden auf dem ersten Abstiegsrang steht. In den Duellen gegen den Tabellenvierten Karlsruher SC (H, 2. März), den Dritten SV Wehen Wiesbaden (A/6. März) und den Sechsten Fortuna Köln (H/10. März) müssen sich die Sportfreunde dringend steigern, um nicht noch tiefer in den Negativsog zu geraten.

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„Wir waren heute die schlechtere Mannschaft. Wir waren heute nicht so präsent, giftig und aggressiv, wie man es von uns gewohnt ist“, gestand Kapitän Tim Wendel. Dazu kam: „Wir haben heute das Aufbäumen vermissen lassen. Wir müssen jetzt wieder gemeinsam Vollgas geben, um wieder in die Spur zurückzufinden.“ Auch Michael Schulze fand: „Nach dem frühen 0:2 war das Leben bei uns raus.“ Der Rechtsverteidiger warnt: „Das darf uns so auf keinen Fall noch einmal passieren.“

Hier finden Sie den Liveticker des Duells Spvg. Unterhaching gegen SF Lotte zum Nachlesen >>

Nicht voll zufrieden mit seiner Leistung war auch David Buchholz, der anstelle von Benedikt Fernandez das Lotter Gehäuse hütete. Nach seinem parierten Elfmeter und Nachschuss (39.) sah er wenig später beim 0:1 alt aus, als er – von Hachings Finn Porath und SFL-Innenverteidiger Matthias Rahn bedrängt – außerhalb des Fünfmeterraumes einen gefangenen Flankenball wieder fallen ließ. „Ich hatte den Ball in der Hand, dann bekomme ich einen Stoß. Heutzutage wird so etwas nicht mehr als Foul gewertet. Doof, aber damit muss ich leben.“

Buchholz, der sich als neue Nummer eins sieht, hatte am Freitag erfahren, den Vorzug vor dem jungen Yannick Zummack zu erhalten. „Jetzt will ich mich von Woche zu Woche beweisen.“

Coach Golombek hatte sich unmittelbar nach dem ersten Gegentreffer gegenüber den Unparteiischen aufgeregt, weil er ein freistoßwürdiges Foul an Buchholz vermutete. „Wir Trainer haben halt die Vereinsbrille auf. Letztlich muss man sagen, dass sich Matthias Rahn und Buche gegenseitig gestört haben. Ich hatte den Schiedsrichter zwar ein bisschen angemacht – aber ich hatte mich bereits in der Halbzeitpause bei ihm dafür entschuldigt.“

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