Stimmen zum Heimsieg über VfR Aalen SF Lotte: „Wir haben die richtige Reaktion gezeigt“

Von Christian Detloff und Christian Hesse

Voll dabei: Doch dieser Schuss von Moritz Heyer wird geblockt. Foto: Manfred MrugallaVoll dabei: Doch dieser Schuss von Moritz Heyer wird geblockt. Foto: Manfred Mrugalla

Lotte. Zufrieden, aber dennoch auch ein wenig selbstkritisch äußerten sich Trainer und Spieler des Fußball-Drittligisten Sportfreunde Lotte nach dem hochverdienten 2:0-Heimsieg über den VfR Aalen. Hier die Stimmen zum Spiel.

Andreas Golombek (SFL-Trainer): „Man hat von Anfang an gesehen, dass die Mannschaft unbedingt wollte. Wir haben immer versucht, den Gegner unter Druck zu setzen und zu Fehler zu zwingen. Und das trotz des 0:5-Rucksacks aus der Vorwoche. Der Sieg ist verdient, hätte aber höher ausfallen müssen.“

Peter Vollmann (Aalener Coach): „Meine Mannschaft hat nicht die Härte und Intensität reingeworfen, die ich ihr hier vorgegeben hatte. So kann man in Lotte auch keine Punkte holen.“

Tim Wendel (Lottes Kapitän): „Wir sind es wie ein kleines Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt angegangen. Wir sind gut angelaufen, haben unser Heil in der Offensive gesucht und uns belohnt. Wir haben viel investiert, klasse gekämpft und auch ganz gut Fußball gespielt. Aalens Wegkamp kam in der Pause zu mit uns sagte: Mensch, ihr könntet ja schon 3:0 führen. Dennoch war es definitiv eine Reaktion auf die Schlappe in Paderborn.“

Kevin Freiberger (Torschütze zum 1:0): Das wir in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht genutzt haben, sehe ich nicht als Schönheitsfehler. Es zeigt eher, dass wir die Kontrolle hatten. Wir hatten einige Möglichkeiten, und ich hätte gerne ein zweites Tor geschossen, aber mir verspringt der Ball unglücklich. Es war unsere Spielidee, schnell nach Ballgewinn umzuschalten und nach vorne zu spielen. Das hat beim 1:0 sehr gut geklappt. Wir dürfen aber nicht verschweigen, dass Aalen nicht sein bestes Spiel gemacht hat.“

Adam Straith (SFL-Verteidiger): “Es war nicht einfach nach der Niederlage in Paderborn. Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen und das haben wir geschafft. Aalen ist stark am Ball. Daher wollten wir den ballführenden Spieler schnell angreifen und keine Zeit lassen. Wir sind verdient in Führung gegangen. Natürlich wird es einfacher, wenn wir in der ersten Halbzeit das zweite oder dritte Tor nachgelegt hätten. In der zweiten Halbzeit haben wir uns etwas zurückgezogen, weil Aalen mit mehr Stürmern angegriffen hat. Wir haben aber als Team sehr gut verteidigt. Aber so müssen wir uns jede Woche präsentieren und dürfen uns jetzt nicht ausruhen. Wir haben zwar jetzt einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsränge, aber in dieser Liga müssen wir aufpassen und unsere Punkte holen, damit wir schnell safe sind und in der Liga bleiben.“

Moritz Heyer (SFL-Mittelfeldspieler): “Wir haben nach dem Paderborn die richtige Reaktion gezeigt, dass es so nicht geht. Elf  Punkte vor einem Abstiegsrang zu sein, ist ganz beruhigend, doch wir wollen weiterhin so viele Punkte wie möglich einfahren.“