„Spürnase, Fährtensau & Co.“ Neue Tiere für den Nachmittag in der ARD

Von Susanne Haverkamp | 02.07.2014, 08:35 Uhr

Tierbabys: süß und lernfähig. Doch wie werden sie zu Spürhund, Lebensretter oder Therapietier? „Spürnase, Fährtensau & Co. Tiere werden Profis“ ab 2.7. werktags um 16.10 Uhr im Ersten.

Tiger, Puma & Co haben längst das Nachmittagsprogramm erobert. Offenbar mit so viel Erfolg, dass das Format nun ausgebaut wird. Allerdings nicht durch den achten Zoo, sondern durch sehr menschlich geprägte Lebensräume von Vierbeinern.

Wollten Sie schon immer mal wissen, wie die Polizei ihre Spürhunde ausbildet? Wie Filmtiere gecoacht werden oder was Therapiepferde und Therapiekamele lernen müssen? Die ARD lässt Sie ab heute in 20 Folgen an ihrer Ausbildung teilhaben . Im Unterschied zu den üblichen Zoo-Formaten ist der Informationsanteil relativ groß, wahrscheinlich auch deshalb, weil „Herrchen“ und „Frauchen“ mindestens ebenso sehr im Mittelpunkt stehen wie ihre Tiere. Es geht eben eher um die „Teams“ als nur um süße Bilder von Welpen oder Frischlingen.

Manches mutet dabei allerdings etwas skurril an, etwa wenn Jagdausbilder Immo Ortlepp mit einem Wildschwein am Strick im Wald spazieren geht oder wenn German Alonso, Tiertrainer im Vogelpark Walsrode, Laufenten und Hühner zum Fußballmatch bewegen will. Anderes ist wirklich interessant, wie etwa die Beziehung zwischen Polizeihauptmeister und Hundeführer Henrik Sielaff und seinem neuen Azubi, dem Terrier Rufus. Tierisch bunt also – und nette Unterhaltung am Nachmittag.

Spürnase, Fährtensau & Co.- ARD, werktags, 16.10 Uhr

Wertung: 3 von 6 Sternen