Facebook-Wut auf Ulli Let‘s Dance 2016: So reagiert Facebook auf Ulli Potofski

Von Daniel Benedict | 03.06.2016, 20:31 Uhr

Ulli Potofski lässt bei „Let‘s Dance 2016“ den Profi Vadim Garbuzov für sich tanzen – und kommt trotzdem weiter. Bei Facebook fordern Fans jetzt Ullis freiwillligen Abschied aus der Show.

Ulli Potofski hat bei „Let‘s Dance 2016“ einen Gag gemacht – und die Fans schäumen vor Wut: Obwohl er sich auf der Tanzfläche vom Profi-Tänzer Vadim Garbuzov hat vertreten lassen, kommt er eine Runde weiter. Alessandra Meyer-Wölden fliegt raus. („Ich kriege Hass-Mails wegen ‚Let‘s Dance 2016‘“: Ulli Potofski im Interview)

Blue Suede Shoes: Ullis Rock‘n-Rock bei „Let‘s Dance 2016“

In der achten Live-Show von „Let‘s Dance 2016“ treibt Ulli Potofski das Spiel mit seinem tänzerischen Unvermögen auf die Spitze. Zu Elvis Presleys „Blue Suede Shoes“ lässt er den Profi-Tänzer Vadim Garbuzov für sich tanzen und bleibt selbst mit einem Hotdog in der Bühnen-Dekoration sitzen. Hin und wieder lässt er sich aufs Parkett bitten, nimmt seine Tänzerin Kathrin Menzinger huckepack und ist davon so erschöpft, dass die Tanz-Profis ihm im Finale von der Bühne tragen. (Hier geht‘s zum Video von Ulli Potofski.) „Ich lasse tanzen“, sagt Potofski danach vor der Jury – weil er selbst eben nicht tanzen kann. Llambi wirft die Frage auf, ob ein Auftritt mit Ersatz-Tänzer überhaupt noch regelkonform ist, und gibt erst nach der Rechtsbelehrung von Sylvie Meis den vorgeschriebenen Mindestpunkt. Zur Überraschung aller Beteiligten kommt Ulli Potofski dank der Zuschauer-Anrufe trotzdem weiter. (Der Ulli-Eklat: Hier geht‘s zum Bericht der achten Live-Show von „Let‘s Dance“)

Ullis Witz blamiert Alessandra Meyer-Wölden

Show um Show war Ulli Potofski als Rumpelfuß zum Kultkandidaten aufgestiegen. Beim Paartanz der letzten Woche nannte sich sein Team sogar die „Ullinators“. Und Potofskis Popularität als Antiheld ist offensichtlich größer als die Beliebtheit von Alessandra Meyer-Wölden – die den Wettbewerb zwar ernst nimmt und sich beim Training anstrengt, aber trotzdem nicht genug Anrufe von den Fans bekommt. Schon in der Vorwoche musste sie trotz ihrer persönlichen Bestleistung zittern. Bemüht, aber unbeliebt: Ullis Gag handelt Meyer-Wölden eine bittere Klatsche ein. So kann es gehen in einer Show, die nicht nur ein Tanzwettbewerb ist, sondern eben auch Entertainment. Und die das Können deshalb genauso bewertet wie den Unterhaltungswert, indem sie Fachjury und Publikum gemeinsam über die Kandidaten abstimmen lässt. Weil RTL den Eklat wohl voraussieht, erklärt Daniel Hartwich noch in der Show an einer Schultafel, wie die Abstimmung funktioniert. Und er betont: Bei Gleichstand hat das Votum der Zuschauer sogar den Vorrang. (Sarah weint, Ekaterina weint, Erich trickst Victoria an die Spitze: Die 10. „Let‘s Dance“-Show in der Kritik)

So reagiert Facebook auf den Ulli-Eklat bei „Let‘s Dance 2016“

Die empörten Publikumsreaktionen bleiben nicht aus. Am Morgen nach der Show findet Ulli Potofski Hass-Mails in seinem Postfach. Und auch beim Facebook-Auftritt von „Let‘s Dance“ schäumen die Fans „Schweinerei“, schreibt jemand unter das Abschiedsvideo von Alessandra Meyer-Wölden. Hunderte Kommentare zu dem Clip befassen sich vor allem mit Ulli Potofski. Vielfach wird er zum freiwilligen Ausstieg aufgefordert: „Mach endlich von selbst den Abflug. Ätzend“, schreibt einer. „Wie wäre es denn, wenn die Jury bei Ullis Auftritt einfach mal streiken würde?“, schlägt der Nächste vor. Die meisten Likes bekommt ein Kommentar, der sich über die Potofski-Fans beschwert: „Es wird echt bescheuert langsam, das kann nicht mehr angehen, bei aller Liebe! Alessandra ist echt gut und fliegt, weil morgens ein paar Trottel zu viel aufgestanden sind und für Potofski anrufen, echt jetzt?!?!?! RTL; es wird Zeit, das ihr was unternehmt!!!!“

Alle Bestleistungen, Fehlurteile und Kuriositäten der Show finden Sie in unserem Blog zu „Let‘s Dance 2016“.