Samstagabend im ZDF Konventionell: Kommissarin Lucas – Tote Erde

Von Tom Heise | 31.08.2019, 10:54 Uhr

In der 29. Folge der Krimireihe muss sich die Regensburger Kommissarin mit Umweltaktivisten auseinandersetzen.

Ein gutes Gespür für aktuelles Zeitgeschehen beweist Drehbuchautor Mike Viebrock mit seiner Geschichte um junge Umweltaktivisten. Schließlich ist die „Fridays for Future“-Bewegung um Greta Thunberg in aller Munde. Leider bleibt der Krimi konventionell - wie gewohnt wird die Krimihandlung von einer schnurrigen Geschichte zwischen Lucas und ihrem Nachbarn Max (Thilo Prückner) geklammert - und die Dialoglastige Handlung entwickelt trotz der brisanten Thematik nur wenig Spannung.

Was ist passiert? Auf einem Hof wird nach einem Brand die Leiche von Josef Gerlach gefunden. Verdächtig sind junge Mitglieder der Umweltgruppe „Neue Welt“, die mit dem Landwirt im Konflikt standen. Doch auch Gerlachs Bruder Reinhold könnte Interesse am Ableben des Landwirts gehabt haben. Schließlich gibt es eine Risikolebensversicherung, mit der der finanziell angeschlagene Betrieb gerettet werden könnte. Als kurz später ein Mitglied der „Neuen Welt“ mit Genickbruch im Wald gefunden wird, führen die Ermittlungen Kommissarin Lucas (Ulrike Kriener) und ihr Team zum Pharmaunternehmen „NeoX“, das das angeblich umweltverträgliche Pflanzenschutzmittel „Phytosat“ entwickelt hat. Und zwischen „NeoX“, den Gerlachs und der „Neuen Welt“ gibt es Verbindungen…

Kommissarin Lucas – Tote Erde

Samstag 31. August 2019, 20.15 Uhr, ZDF

Vier von sechs Sternen