Im Interview Luci van Org: „Mädchen“ hat mir Glück gebracht

Von Melanie Heike Schmidt | 15.12.2018, 06:00 Uhr

Vor 24 Jahren eroberte „Lucilectric“-Star Luci van Org mit ihrem Superhit „Mädchen“ Charts und Herzen. Heute ist die Berlinerin vielbeschäftigte Produzentin, Autorin und – natürlich – Sängerin. Wie viel „Mädchen“ in ihr noch steckt und warum es auch heute, fast ein Vierteljahrhundert später, noch nicht einfach ist, sich als Frau im Musikbusiness durchzusetzen, erzählt sie uns im ausführlichen Interview.

Dass Luci van Org keine Angst vor dem großen Auftritt hat, weiß man spätestens seit 1997. Damals war sie bei Harald Schmidts Late-Night-Show zu Gast. Schmidt, auf dem Zenit seiner TV-Präsenz, wurde von der entwaffnend frischen, blauhaarigen Frontfrau der Band „Lucilectric“ (die mit dem Superhit „Mädchen“) schlicht an die Wand gespielt. Wer sich heute mit der viel beschäftigten Berlinerin zum Interview verabredet, stellt fest: Die blauen Haare sind einer karamellfarbenen Lockenmähne gewichen, aber sonst stimmt alles: die Präsenz, der souveräne Auftritt. Kein Wunder, denn Luci van Org, eigentlich Ina Lucia Hildebrand, steht seit Ende der Achtzigerjahre im Musikbusiness ihre Frau. Sie singt, komponiert, textet, schreibt Bücher und Drehbücher, schauspielert, produziert Musik in ihrem eigenen Tonstudio. Erst an diesem Freitag stand sie mit ihrem Mann, Regisseur Axel Hildebrand, in Dillingen an der Saar mit der Lesung: „Keine Paarnik“ auf der Bühne. Aktuell arbeitet sie an ihrem neuen Roman „Vagina Dentata“, der im März 2019 erscheint.

 Luci van Org, guten Abend. Ich habe heute zwei Menschen erzählt, dass wir uns treffen. Beide fingen spontan an, das Lied „Mädchen“ zu singen. Der Song war ein Superhit. Allerdings ist das eine Weile her, er kam 1994 heraus. Was sagen Sie dazu?

(Lacht) Ich finde das lustig und total faszinierend. Es ist 24 Jahre her. Wie cool, dass es dieses Stück immer noch gibt. Mein Sohn ist jetzt 13 Jahre alt. Als er in der Kita war, kannte er das Lied, bevor er wusste, dass ich das gesungen habe. Das Stück hat sich in einer Weise verselbstständigt, unglaublich. Das ist ein Glück, das nur ganz wenige Musiker haben, und dafür bin ich total dankbar. Auch, wenn es mich teilweise …

 Das wäre die nächste Frage: Ist es nicht ein bisschen wie Kaugummi am Schuh?

Nein, dafür macht „Mädchen“ viel zu viel Gutes. Ich habe so viele entzückende Geschichten gehört von Leuten, denen es ganz viel bedeutet. Ich würde es nicht wagen, über dieses Stück etwas Schlechtes zu sagen, weil es mir so viel Glück und Schönes gebracht hat. Es ist allerdings lustig, dass die Leute immer erwarten, dass man immer noch so aussieht und immer noch die gleichen Dinge tut wie damals. Ich meine, 24 Jahre! Wer macht das? Das wäre ja total pathologisch.

 Obwohl es durchaus Musiker gibt, die auf ihrem einen Hit ewig kleben bleiben.

Das stimmt. Und wenn sie das nicht wollen, ist das oft auch ganz traurig. Ich habe ja auch nicht mit Musik angefangen, um einen Hit zu haben, sondern weil ich Musik machen wollte. Dazu gehört, dass man sich permanent verändert, Dinge entdeckt. Das werde ich machen, bis ich in den Sarg falle.

 Wie wurde „Mädchen“ überhaupt zu diesem Hit?

Es gab das Stück schon fast zwei Jahre, es lag aber wie Blei im Regal. Die Plattenfirma wollte uns schon fast canceln. Dann hat ein holländischer Radio-DJ das Lied zufällig entdeckt und gespielt. Rob Stenders, so hieß er, und ich bin ihm unendlich dankbar.

 Haben Sie ihn mal getroffen?

Nein, leider nicht. Ich würde ihn umarmen und auf die Knie fallen. Ich habe diesem Menschen wirklich einen unfassbaren Verlauf meines Lebens zu verdanken. Er hat es in Holland gespielt, dort ging es in die Charts, dann kamen wir damit in Deutschland ins Fernsehen, zu „Geld oder Liebe“. Die Show war sozusagen eine Eintrittskarte für die Charts. Es wurde über Nacht ein Hit. Als ich nach dem Auftritt aus dem Studio kam, standen da schon Massen von Leuten, die Autogramme wollten. Unglaublich.

 Sie waren Anfang zwanzig. Wie sind Sie mit dem plötzlichen Erfolg umgegangen?

Das Gute war: Ich wusste, dass es nicht immer so bleibt. Ich habe meinen ersten Plattenvertrag mit 16 bekommen, hatte vor „Mädchen“ schon mit Stars zusammengearbeitet. Ich war zum Beispiel mit Heinz Rudolf Kunze auf Tour.

 Ach?

Ja, wir haben ein Duett gesungen, „Größer als wir beide“. Er war ein Riesen-Popstar. Aber ich wusste auch: Er kann zum Beispiel nicht mehr U-Bahn fahren, völlig unmöglich. Ich dachte: Toll, da bist du ein Popstar, aber du kannst dich nicht frei bewegen. Das fand ich gruselig. Ich wollte immer auf großen Bühnen großartige Musik machen. Aber ich wollte nie ein Popstar sein.

 Und dann waren Sie doch plötzlich ein Star. War es so schlimm?

Schlimm waren vor allem die Partys. Ich weiß, dass andere das genießen, aber meins ist es nicht. Dazu bin ich viel zu autistisch (lacht). Mich fanden immer alle seltsam. Wenn ich auf der Bühne stand, verstanden sie mich plötzlich. Da musste ich auch nicht reden, was auch gut war, und Adrenalin war auch dabei. Nicht falsch verstehen: Ich liebe es zu feiern. Aber mit Freunden, nicht mit Fremden.

 Ich kann mir vorstellen, dass mit dem Erfolg plötzlich alle möglichen Menschen irgendetwas von Ihnen wollten.

Auf jeden Fall. Das war cool. Und schrecklich.

 Wie haben Sie auf den Wirbel um Ihre Person reagiert?

Ich habe intuitiv gegengesteuert, mir die Haare abgeschnitten, mich als bisexuell geoutet, angefangen, mich danebenzubenehmen, alles, was ging. Das hat funktioniert. Witzigerweise hat mir Harald Schmidt damals ein paar Tipps gegeben, wie man durch diesen Dschungel kommt. Er war unheimlich sympathisch. Ein Harald Schmidt schafft es, dass du dich gut fühlst. Das ist auch eine große Kunst, das schafft längst nicht jeder, der eine Talkshow moderiert.

 Nach dem dritten Album war trotzdem Schluss mit Ihrer Band „Lucilectric“. Warum?

Wir hatten alles gesagt, was zu sagen war. Musikalisch war es ein natürlicher Schlusspunkt, ab da sind wir verschiedene Wege gegangen.

 Sie kamen ursprünglich aus der Punk-Szene. Hatten Sie Vorbilder, eine Lieblingsband vielleicht?

Eigentlich kam ich mehr aus der Gothic-Szene. Und eine Lieblingsband? „The Cure“, keine Frage, das waren die Größten für mich. Ohne sie wäre ich nie so geworden, wie ich heute bin. Dank Helmut Lehnert, dem ehemaligen Chef vom RBB-Sender Radioeins, durfte ich sogar mal den Sänger und Bandchef Robert Smith interviewen.

 Wirklich?

Ja. Das war unglaublich, ich hatte eigentlich zwanzig Minuten Zeit, daraus wurden zwei Stunden. Wir haben uns so gut verstanden und gemeinsam über Plattenbosse gelästert und all so was. Es war herrlich. Für ein gemeinsames Foto sollte ich ihn dann umarmen, aber plötzlich fühlte ich mich wieder wie zwölf. Ich soll Robert Smith umarmen? Ich? Unfassbar. Das Foto hängt heute in meinem Studio.

 Das wusste ich nicht. Ich bin ja auch seit meinen Teenagerjahren großer Fan der Band und vor allem von Robert Smith. Da bin ich jetzt mal neidisch.

Ich war irre nervös. Drei Nächte vor dem Interview hatte ich Albträume, ich habe immer wieder geträumt, ich hätte keine Hose an, das war richtig schlimm. Aber es lief dann super. Er war auch ganz großartig.

 Sie sind ja selbst Musikerin und wissen, was bei Konzerten hinter den Kulissen und auf der Bühne abläuft. Entzaubert dieses Wissen das Live-Erlebnis?

Ein bisschen, ja. Aber bei meinen großen Helden bin ich immer noch ganz andächtig.

 Hören Sie privat Musik?

Nicht nebenbei, das geht nicht. Ich komponiere und texte ja nicht nur, sondern bin für auch für die technische Seite verantwortlich. Ich habe ein Studio, ich nehme Musik auf, ich mische sie, mastere sie. Wenn ich Musik höre, die sich in irgendeiner Form mit meiner Arbeit vergleichen lässt, analysiere ich sofort: Wie klingt das? Wie haben sie dies gemacht? Wie das? Welchen Kompressor haben sie benutzt? Welchen Hall? Da sind bei mir alle Antennen ausgefahren.

 Sie schreiben auch Drehbücher. Können Sie denn Fernsehen gucken?

Ich gucke schon, aber aus Arbeitsgründen. Serien sind ganz schlimm, das ist richtig Arbeit für mich.

 Schließen wir mal die Lücke: Sie waren durch „Mädchen“ ein Star. Wie ging es weiter?

Mit Musik natürlich. Ich war sehr froh, als der große Rummel vorbei war und ich Dinge machen konnte, die ich immer machen wollte. Ich habe neun Jahre lang Radio gemacht bei Radio Fritz, hatte meine eigenen Sendungen, das war toll. Und ich habe natürlich meine Bands gehabt. Es war für mich immer völlig normal, mich durch Musik und Kunst auszudrücken.

 Wie viel „Mädchen“ sind Sie noch?

Schwierige Frage. Nach meiner Definition bin ich wohl immer noch ein bisschen das „Mädchen“. Aber ehrlich gesagt, kann ich mit Rollenklischees nicht viel anfangen.

 Im Internet wird bis heute viel über „Mädchen“ diskutiert. Darin will ja ein Mädchen explizit von einem Mann angesprochen werden, wird also nicht selbst aktiv. Nicht wenige, vor allem feministische Frauen, kritisieren, der Text transportiere ein antiquiertes Frauenbild. Stimmt das?

Aus heutiger Sicht ist das so. Damals waren Text und Botschaft allerdings total weit vorn. Es ist ein Zeitphänomen, und es ist fast ein Vierteljahrhundert her. Dass eine Frau solche Sachen ausspricht, dass sie ein Recht auf ein eigenes Sexualleben hat, dass sie sich ihre Partner selbst aussucht, dass sie daran auch noch Spaß hat – das war damals eine Sensation.

 Und heute?

Heute habe ich meinen Frieden gemacht mit mir, mit der Weiblichkeit. Ich bin gerne Frau. Aber ich habe immer einen Kampf gekämpft, mich dadurch nicht einschränken zu lassen, gerade in meinem Beruf. Dort ist es immer noch ein Kampf und immer noch ein Thema.

 Inwiefern?

Ich kann ein Beispiel erzählen. Ich produziere die Band „King Mami“ des Schauspielers Daniel Zillmann, der sehr bekannt ist zum Beispiel durch seine Arbeit mit Frank Castorf an der Berliner Volksbühne. Wenn ich mit Daniel irgendwohin komme, stellt er mich immer als seine Produzentin vor. Doch obwohl er mich so vorstellt, werde ich immer wieder gefragt: Ach, und Sie sind also seine Muse? Nein, sage ich dann, ich bin die Produzentin. Ich bin die mit der Technik und dem Studio und den vielen Reglern und so. Unfassbar. Selbst im Musikmagazin „Rolling Stone“ stand „…und er arbeitet mit der Texterin Luci van Org“, weil selbst die sich wohl nicht vorstellen können, dass eine Frau hinter den Reglern sitzt. Das finde ich bitter.

 Passieren solche Dinge häufig?

Ständig. Wenn ich mit einem männlichen Kollegen einen dienstlichen Termin wahrnehme, spricht man erst mal nur mit ihm, weil alle denken, er sei mein Chef. Das macht mich unglaublich wütend. Wenn ich jemandem sage, dass ein Stück in einem x-beliebigen Tonstudio abgemischt wurde, nicken alle beruhigt. Wenn ich sage, das habe ich selbst gemacht, ziehen sie die Augenbrauen hoch.

 Dann sind wir also doch nicht viel weitergekommen seit „Mädchen“?

Nein, gar nicht. Es wird aktuell sogar eher wieder schlimmer. Das frustriert mich. Ich bin jetzt bald 50. Ich dachte eigentlich, in 15 Jahren etwa könnte ich mich als weise Frau zurücklehnen und anderen beim Spielen zugucken. Aber der Kampf scheint nicht enden zu wollen. Wir hatten gerade das Jubiläum 100 Jahre Frauenwahlrecht. Wenn man sich die Debatten von damals anguckt und die Debatten von heute, dann ist seitdem tatsächlich nicht viel passiert. Aber hey, wir dürfen wählen! Wow.

 Ist es beleidigend, so etwas Selbstverständliches zu feiern?

Nein. Die Frauen haben das damals für uns erkämpft, das sollte man ehren und wertschätzen.

 Empfinden Sie es als Ihre Aufgabe, solche Botschaften zu transportieren? Als Frau, die in der Öffentlichkeit steht, bekommen Sie ja mehr Gehör, als zum Beispiel die Putzfrau von Harald Schmidt bekäme.

Wenn das so ist, ist das schön. Ich würde es aber auch als Privatperson tun. Genauso wie ich glaube, dass die Putzfrau von Harald Schmidt dies in ihrer Familie auch tun würde. Es kommt nicht auf die Position an. Eine der wichtigsten politischen Personen in meinem Leben, die mich geprägt hat, war eine Gärtnerin, meine Zieh-Oma.

 Wie reagieren Sie, wenn Sie an die berüchtigte gläserne Wand stoßen?

Mittlerweile mit aller Härte. Wenn mir heute in guter, alter Manier ein Mann ein Mischpult erklärt, erzähle ich ihm anschließend, wie viele ich von den Geräten zu Hause habe und wie viele Platten ich schon produziert habe.

 Aber es sind nicht alle Männer so.

Nein, zum Glück gibt es unheimlich viele Männer, die das längst begriffen haben, die ein solches Verhalten von anderen Männern beschämt und die das ändern möchten. Das ist toll.

 Wächst die Ungleichbehandlung also nach und nach raus?

Hoffentlich. Ich finde es wirklich doof, dass ich mich nur aufgrund meines Chromosomensatzes mit irgendwem solidarisieren muss. Wenn das mal aufhören würde, fände ich das sehr gut.

 Braucht es Frauenquoten?

Teilweise ja. Leider. Denn es gibt ja auch diese anderen Männer...

 Springen wir noch einmal zurück in Ihre Teenie-Zeit. Was haben Ihre Eltern gesagt, als Sie anfingen, rebellisch zu werden, anders auszusehen und ungewöhnliche Musik zu hören?

Meine Eltern haben nur Klassik gehört, und das vehement. Ich hatte glücklicherweise einen großen Bruder, der hat mir geholfen, an andere Musik heranzukommen. Und dann habe ich unter der Bettdecke alles gehört, was meine Eltern doof fanden. Das war für mich eine andere, unglaublich spannende Welt. Meine Eltern haben zwar das Gesicht verzogen, aber mich nicht abgehalten. Später habe ich Kunst und Anglistik studiert, und durch einen Journalisten bin ich dann auch zum Schreiben gekommen. Kunst in all ihren Facetten ist mein Weg, mich auszudrücken.

 Ihre Lesungen halten Sie teilweise mit Ihrem Mann zusammen. Wie schafft man es, als Paar auf der Bühne zu stehen und sich nicht in die Haare zu kriegen?

Das klappt prima. Wir schreiben ja beide, also stehen wir auch zusammen auf der Bühne. Meistens ist das unheimlich witzig – für uns und auch für das Publikum. Humor hilft.

 Ihre Hochzeit haben Sie seinerzeit in einem Fetisch-Club gefeiert, auch standen Sie vor ein paar Jahren in ziemlich aufregenden Latex-Kleidern vor der Fotokamera. Diese Bilder haben viel Aufsehen erregt.

Haha, stimmt. Seitdem nennt mich die Presse Fetisch-Model.

 Haben Sie die Fotos bereut?

Nein, ich bin total stolz darauf. Es war eine Phase der nochmaligen sexuellen Befreiung. Als bisexuell hatte ich mich ja schon 1996 geoutet, das war also durch. Fetisch-Fotos kamen da gerade recht, es hat auch viel Spaß gemacht. Und ich fand die Bilder sehr schön.

 Die Boulevardpresse auch…

Ja, klar. Aber die scheint sowieso alle paar Jahre neues Futter zu brauchen, am liebsten irgendwas mit Sex.

 Ist das nicht etwas intim?

Ich weiß ja, wo ich stehe. Es nervt eher, dass die Medien alle zehn Jahre vermeintlich plötzlich entdecken: Luci van Org ist bisexuell! Keine Ahnung, warum die das immer wieder hervorkramen. Es ist ja kein Marketing-Gag meinerseits, sondern seit Mitte der Neunzigerjahre bekannt, also ein alter Hut.

 Trotzdem leben wenige Menschen ihre Sexualität so offen aus. Werden Sie deswegen komisch angeguckt?

Klar. Vor allem von Männern. Aber denen sage ich dann: Mein Mann weiß, wo ich bin und was ich mache. Weiß deine Frau das auch?

 Haben Sie Sorge, dass Ihr Sohn auf die Fotos angesprochen wird?

Nein. Und selbst wenn. Die Fotos, die es von mir im Netz gibt, kennt er alle. Und darunter ist nicht ein einziges Nacktfoto, denn solche Fotos gibt es von mir nicht.

 Was denken Sie, werden Sie irgendwann einmal sagen können: Es ist geschafft, es ist nicht mehr wichtig, ob jemand Mann oder Frau ist und welche sexuelle Orientierung er oder sie hat?

Nein. Ich meine, ich hoffe es. Ganz doll. Aber diesen Tag werde ich wohl nicht mehr erleben.