Schwiegertochter gesucht 2017 Schwiegertochter gesucht: Ingo rappt auf YouTube

Von Daniel Benedict | 02.10.2017, 12:01 Uhr

Schwiegertochter gesucht 2017: Ingo rappt auf YouTube. Der Songtitel „Endlich frei“ bekommt nach seinem Aus bei „Schwiegertochter gesucht“ einen bitteren Beigeschmack.

Von „Schwiegertochter gesucht“ in die Welt der Gangsta-Rapper: Der romantische Rheinländer Ingo hat einen Song eingespielt: Der Titel „Endlich frei“ bekommt dabei eine unfreiwillige Bedeutung.

Ingos Aus bei „Schwiegertochter gesucht“

Am Samstag meldete Ingo auf Facebook, dass er in der aktuellen Staffel von „Schwiegertochter gesucht“ nicht dabei sein wird. „Es wurden keine neuen Aufnahmen mit uns gemacht“, hieß es. „Wieso, weshalb wissen wir auch nicht.“ Es dürfte ein harter Schlag gewesen sein. Seit der siebten Staffel lebt Ingo von seinem Ruhm als unvermittelbarer Single, und in den letzten vier Jahren hat Vera Int-Veens Nähe nicht nur ihn, sondern auch seine Eltern Lutz und Stups zu zweifelhaften Stars gemacht. Zum Trost für sich und die Fans kündigte Ingo einen Tag vor der neuen Staffel ein Gegenprogramm an. Pünktlich zum „Schwiegertochter gesucht“-Start auf RTL hat er auf Facebook was „Besonderes“ eingestellt, das es noch „nie nirgendwo“ gegeben habe. Inzwischen hat sich herausgestellt: Es handelt sich um das Musikvideo „Endlich frei“.

 („Schwiegertochter“-Star Heiko: Ist sein Bruder auch so ein Engelfreund?) 

„Endlich frei“: Bitterer Beiklang von Ingos YouTube-Song

In der Ankündigung hatte Ingos geheimnisvolles Projekt fast etwas Triumphales. Und eigentlich geht es ja auch um ganz was Tolles. Im Sommer ist Ingo (Jahrgang 1990) aus der mit Kuschel-Nippes verstopften Wohnung seiner Eltern ausgezogen. Selbstverständlich rechtfertigt das einen markigen Jubelschrei zur Hammond-Orgel. Wenn Ingo jetzt mit dem Groove buchstabierender Leseanfänger die Reime raushaut, klingt es allerdings unfreiwillig traurig. „Ich bin durch, ohne Furcht“, heißt es einmal. Oder: „Ab sofort bin ich ein freier Mann. Die Kritiker sind still.“ Nachdem nachdem RTL ihm die Sendezeit gestrichen hat, ist das Desinteresse an der selbstgemachten Homestory des Videos ja wirklich absehbar. „Mir gefällt, was ich mache. Es ist meine Sache“, singt Ingo, „was ich tue, was ich liebe und vor allem auch mein Drache“. Stimmt: Vom Drachentattoo bis zum Kaffeepott mit seinem eigenen Konterfei: All das ist jetzt ganz allein seine Sache. Mit dem launigen Jingle wird es der Familie hoffentlich ein bisschen leichter fallen, sich langsam daran zu gewöhnen.

Kommt Ingo nie mehr zu „Schwiegertochter gesucht“?

Bei Facebook macht Ingo einen fatalistischen Eindruck. Aber ist er wirklich ohne Angabe von Gründen und für immer bei „Schwiegertochter gesucht“ raus? Hat er sich mit Vera Int-Veen überworfen? Nimmt man ihm sein gelegentliches Frotzeln gegen den Sender und die anderen Kandidaten übel? Wir haben nachgefragt, und aus der Pressestelle des Senders hört man beruhigenden Töne: „Wir konzentrieren uns in diesem Jahr auf die neuen Schwiegersöhne (und Engelfreund Heiko), werden aber bei Neuigkeiten in Sachen Liebe unsere Lieblinge Beate und Ingo nicht aus den Augen verlieren“, schreibt eine Sprecherin. Na, also! Ingo kommt wieder.