Gelungene Doku „Der zündende Funke“ auf Arte

Von Marie-Luise Braun | 13.07.2014, 09:02 Uhr

Gelungen ist die Dokumentation „Der zündende Funke“ über die Geschichte des Feuerwerks, die am Sonntag, 13. Juli, ab 16.45 Uhr auf Arte zu sehen ist.

Nichts gab’s. Kein Feuerwerk. Zum Schutz der Umwelt hatten Schwedens Kronprinzessin Victoria und ihr Gatte Daniel bei ihrer Hochzeit im Juni 2010 auf das Schauspiel am nächtlichen Himmel verzichtet.

Das war neu. Denn einige Jahrhunderte lang konnte kein königlicher Hof darauf verzichten, bei besonderen Gelegenheiten ein Feuerwerk zu zünden. Die Farben- und Formenvielfalt waren ein Zeichen von Macht – auch dies zeigt die gelungene Dokumentation von Stefan Schneider und Florian Breier.

Ausschnitt auf arte.tv sehen

Den Himmelszauber erfunden haben die Chinesen im 13. Jahrhundert. Aber nicht, um zu feiern, sondern um den mongolischen Feinden das Fürchten zu lehren. Und sie schafften es: Invasion mit viel Getöse abgewehrt. Mit gestellten Szenen aus der Geschichte, Erläuterungen zur Feuerwerkskunst früher und heute, Interviews mit Experten aus Wissenschaft und Pyrotechnik gibt der Beitrag spannende Einblicke in das Phänomen, das sich am Ende als buntes Spektakel zeigt. Manchmal allerdings gleicht die Dokumentation einer Aufzählung von aneinandergereihten Details.

Arte zeigt den Beitrag anlässlich des französischen Nationalfeiertages am 14. Juli. Noch einmal zu sehen ist er am Sonntag, 20. Juli, 19.30 Uhr, in der Reihe „Terra X“ im ZDF.

Der zündende Funke

Sonntag, 16.45 Uhr - Arte

Wertung: 4 von 6 Sternen