Selfie-Fragebogen Dennis Mojen: Warum der der Netflix-Star keinen Alkohol mehr trinkt

Von Daniel Benedict | 17.03.2020, 05:58 Uhr

Dennis Mojen wird mit „Isi & Ossi“ gerade zum Netflix-Star. Noch vor Kurzem reichte es für ihn nur zum Nötigsten – wie er im Selfie-Fragebogen bekennt.

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Dennis Mojen. Bekannt wurde der Schauspieler im letzten Jahr durch die Kino-Romanze „Traumfabrik“. Ab Freitag, 14. Februar, ist er als Star des ersten deutschen Netflix-Films „Isi & Ossi“ zu sehen.

Herr Mojen, wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Es gab Zeiten, da hatte ich nur Geld für einen Döner am Tag. Das macht bescheiden.

Welche Lüge gebrauchen Sie am häufigsten?

Ich habe heute noch nichts gegessen.

Was ist das Schönste an Ihnen?

Meine Segelohren.

Sind Sie aus eigener Kraft so schön oder haben Sie was machen lassen?

Alles echt, bis auf den Stups in der Nase, das Botox und die blauen Kontaktlinsen. Sonst ist alles echt. (lacht)

Mit welchem Tier teilen Sie Ihr Leben?

Leonardo.

Was macht die Autokorrektur aus Ihrem Namen?

Dennis Morgen.

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?

Wenn ich die Kameramänner täglich frage, was der rote Knopf zu bedeuten hat.

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Wie ein Maulwurf. Ich bekomme meine Augen für eine Weile nicht wirklich auf und sehe zerknautscht aus.

Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Alles. (lacht)

Wie verändert Alkohol Ihre Persönlichkeit?

Auf meine Persönlichkeit hatte Alkohol nie wirklichen Einfluss. Eher auf meine Wahrnehmung. Ich mag den Geschmack von Alkohol aber mittlerweile nicht mehr. Ich sehe Alkohol als etwas, was ich früher getrunken habe und das heute nicht mehr mein Ding ist.

Wie verändert der Straßenverkehr Ihre Persönlichkeit?

Ich werde zum Rohrspatz.

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Fenster gucken?

Den Alex und den Berliner Dom.

Bei welchem Buch haben Sie mittendrin aufgegeben.

Der Idiot von Dostojewski.

Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Vorm Umziehen. Jedes Mal, wenn ich mich in einem neuen Umfeld zurechtfand, sind wir wieder umgezogen.

Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Bis jetzt gar nichts.

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

Sie werden täglich mit Klaviermusik verwöhnt, damit sie schneller wachsen. Für Tannenbäume am liebsten Mozart.

Was bringt Sie zum Weinen?

Der kleine Prinz.

Was verstecken Sie oben im Regal, da wo Kinder nicht rankommen?

Giotto.

Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

„Schmeichelt es Ihnen, mit DiCaprio verglichen zu werden?“

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