Energieversorgung Stark-Watzinger (FDP): Schüler dürfen nicht unter Energieknappheit leiden 

Von Rena Lehmann | 13.08.2022, 13:00 Uhr 2 Leserkommentare

Bundesbildungsministerin schlägt CO2-Ampeln vor, um an Schulen regelmäßiges Lüften trotz Gasmangel zu ermöglichen. 

Angesichts eines zu erwartenden Winters mit mehreren Herausforderungen für die Schulen hat Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) einen pragmatischen Umgang mit Energie und Corona-Regeln gefordert. Im Interview mit unserer Redaktion sagte die FDP-Politikerin: „Wir müssen pragmatisch handeln: Schülerinnen und Schüler dürfen nicht leiden, wenn eine Energieknappheit eintritt. Schulen müssen offen bleiben und mit Energie versorgt werden. Das Lüften kann man durch den Betrieb geeigneter technischer Anlagen unterstützen. CO2-Ampeln können anzeigen, wann Fenster geöffnet und auch wieder geschlossen werden sollten.“ 

Auch Hochschulen müssten bei Energieknappheit offen bleiben. „Ein reines Digitalsemester lehne ich ab. Eine Universität lebt vom Austausch, von der Diskussion. Das ist auch der Wunsch der Studierenden wie der Lehrenden. Das Campusleben vor Ort ist wichtiger Bestandteil eines Studiums“, sagte Stark-Watzinger. 

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit der Bildungsministerin.

2 Kommentare
Peter Meyer
Und schon geht das Geschacher um die Ausnahmen los. Wer kommt als nächstes? Die Lebensmittelindustrie? Landwirtschaft? Bekleidung? Was braucht man sonst noch so dringend zum Leben? Ich fürchte, die Pläne für den Winter haben noch einige Schwachstellen.