Lindner freut sich FDP gewinnt Mitglieder nach historischer Wahlschlappe

Von Florian Pfitzner | 25.01.2014, 07:30 Uhr

Die FDP hat seit ihrem ungenügenden Ergebnis bei der Bundestagswahl Mitglieder hinzugewonnen. Zum Jahreswechsel 2013/2014 zählte die Partei insgesamt 57.600 Männer und Frauen in ihren Reihen.

Damit sind nach der historischen Wahlniederlage am 22. September vorigen Jahres netto - also nach Abzug von Todesfällen und vorangegangener Austritte - knapp 1.000 Menschen in die FDP eingetreten. Im Vorjahresvergleich steht für die Partei unter dem Strich allerdings ein Verlust: Zum Jahreswechsel 2012/2013 verzeichnete sie noch rund 58.600 Mitglieder.

Wie die Bundespartei hat auch die nordrhein-westfälische FDP im Lauf der ersten Jahreshälfte 2013 Mitglieder verloren. Mit der Bundestagswahl habe sich der Trend jedoch auch in NRW umgekehrt, hieß es auf Anfrage. So lag die Zahl der Liberalen im bevölkerungsreichsten Bundesland vor einem Jahr bei 14.730 Männern und Frauen. Zum Jahreswechsel 2013/2014 verbuchte die FDP in NRW 14.850 Mitglieder. Das entspricht nach Angaben der Partei einen Nettozuwachs von fast 500 Mitgliedern seit der Bundestagswahl. Die nordrhein-westfälische FDP erfreue sich damit seit vier Monaten in Folge eines „deutlichen Mitgliederzuwachses“.

„Nach der Bundestagswahl haben viele erkannt, dass es eine liberale Stimme braucht, die Wirtschaftskompetenz mit Bürgerrechten verbindet“, sagte der FDP-Vorsitzende Christian Lindner unserer Zeitung. „Viele Bürgerinnen und Bürger wollen dabei mithelfen, die FDP wieder zu dem zu machen, was sie sein kann. Für diese Menschen stärken wir jetzt unsere internen Mitwirkungsmöglichkeiten.“