„Spritpreis weiterhin deutlich überhöht“ ADAC fordert nach Tankrabatt Entlastung bei der Pendlerpauschale

Von Burkhard Ewert | 26.08.2022, 11:39 Uhr 1 Leserkommentar

Was kommt nach Tankrabatt und 9-Euro-Ticket? Die Politik müsse Berufspendler und Regionen ohne breites Nahverkehrsangebot besonders im Blick haben, fordert der ADAC.

In einem Gespräch mit unserer Redaktion betonte ADAC-Sprecherin Katrin van Randenborgh, „für die Zukunft hält es der ADAC für sinnvoll, stärker besonders Betroffene zu fokussieren. Das sind vor allem Pendler, die für den Weg zur Arbeit längere Strecken zurücklegen müssen und keine Alternative zum Auto haben.“

Konkret schlug der Verband vor, die erhöhte Pendlerpauschale bereits ab dem ersten Kilometer greifen zu lassen und nicht erst ab Kilometer 21.

Der Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket für den Nahverkehr hätten die mit ihnen verbundenen Erwartungen zur Entlastung der Verbraucher angesichts sprunghaft gestiegener Kosten für Kraftstoffe nur teilweise erfüllt. Beide Maßnahmen laufen zum Monatsende aus. „ADAC-Analysen zeigen, dass der Spritpreis weiterhin deutlich überhöht ist“, erklärte van Randenborgh.

Der Rabatt sei nicht vollständig weitergegeben worden. Der Automobilclub spricht deshalb der Untersuchung des Bundeskartellamtes ein „hohes Gewicht“ zu. „Mehr Transparenz am Kraftstoffmarkt ist absolut entscheidend“, hieß es.

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