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Bundestagswahl 2017 Wahlprogramm der Linken zur Bundestagswahl in der Zusammenfassung

„Die Zukunft, für die wir kämpfen“ heißt das Wahlprogramm 2017 der Linken. Damit will die Partei am 24. September 2017 bei der Bundestagswahl punkten. Foto: dpa„Die Zukunft, für die wir kämpfen“ heißt das Wahlprogramm 2017 der Linken. Damit will die Partei am 24. September 2017 bei der Bundestagswahl punkten. Foto: dpa

Osnabrück. „Die Zukunft, für die wir kämpfen“ heißt das Wahlprogramm 2017 der Linken. Damit will die Partei am 24. September 2017 bei der Bundestagswahl punkten. Eine Zusammenfassung zum Wahlprogramm 2017 der Partei „Die Linke“.

Lesen Sie hier: Das Wahlprogramm der Linken für die Landtagswahl 2017 in Niedersachsen in der Zusammenfassung

Mindestlohn: Das fordert Die Linke im Wahlprogramm

Die Linke will den gesetzlichen Mindestlohn auf zwölf Euro erhöhen. Er soll jährlich angehoben werden und flächendeckend gelten.

Das steht 2017 im Wahlprogramm der Linken zum Arbeitsmarkt

Leiharbeiter sollen den gleichen Lohn wie Festangestellte plus eine Flexibilitätszulage von zehn Prozent erhalten. Der Einsatz von Leiharbeitsbeschäftigten darf nicht länger als drei Monate dauern. Danach muss der Leiharbeiter im Betrieb übernommen werden. Für Manager- und Vorstandsgehälter soll es eine verbindliche Obergrenze geben. Sie sollen nicht mehr als das Zwanzigfache des niedrigsten Gehalts im Unternehmen betragen.

Die Wünsche der Linken zu Lohn und Lohngleichheit

Die Linke will ein Entgeltgleichheitsgesetz, das die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen für die gleiche Leistung sicherstellt.

Rente: Das steht 2017 im Wahlprogramm der Linken

Das Rentenniveau soll auf 53 Prozent angehoben werden. Außerdem will die Linke eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat. Arbeitnehmer sollen spätestens ab 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen dürfen.

Arbeitslosigkeit: Das fordert die Linke

Hartz-IV soll abgeschafft werden und durch eine Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro ersetzt werden. Die Bezugsdauer des Arbeitslosengeld I soll verlängert werden.

Das Wahlprogramm der Partei zur Mobilität

Die Linke fordert ein Sozialticker im öffentlichen Nahverkehr. Perspektivisch will die Partei einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr für alle.

Kinder im Wahlprogramm 2017 der Linken

Die Linke will das Kindergeld für alle Kinder auf 328 Euro erhöhen. Kinder und Jugendliche sollen eine individuelle Grundsicherung in Höhe von zu versteuernden 573 Euro bekommen.

Krankenversicherung: Das fordert die Linke

Die Linke will eine solidarische Gesundheitsversicherung für alle einführen. Zusatzzahlungen und Zusatzbeiträge sollen wegfallen. Die private Vollversicherung soll abgeschafft werden.

Steuern im Wahlprogramm 2017 der Linken

Die Linke will, dass Vermögen ab einer Million Euro mit fünf Prozent besteuert werden. Die erste Million soll davon freigestellt sein. Betriebsnotwendiges Vermögen soll bis fünf Millionen Euro freigestellt werden. Alle zu versteuerenden Einkommen unter 12.600 Euro im Jahr sollen steuerfrei bleiben. Für zu versteuernde Einkommen ab 70.000 Euro im Jahr beträgt der Steuersatz 53 Prozent. Der durchschnittliche Steuersatz für Einkommen bis 70.000 Euro soll bei circa 30 Prozent liegen. Die Linke will zwei Stufen einer gesonderten Reichensteuer: 60 Prozent ab 260.533 Euro und 75 Prozent für Einkommen oberhalb von einer Million Euro zu versteuerndem Einkommen.

Das sind die Wünsche der Linken zur Bildung

Die Linke will gebührenfreie Kitas und die Abschaffung jeglicher Gebühren im öffentlichen Bildungssystem. Die Linke fordern eine Schule für alle, also eine Gemeinschaftsschule. Außerdem will die Partei ein elternunabhängiges, rückzahlungsfreies BAföG in Höhe von 1.050 Euro netto.

Flüchtlingspolitik im Wahlprogramm 2017 der Linken

Die Linken lehnen eine Obergrenze ab. Menschen, die ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland leben, sollen eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis bekommen.

Frauenquote: Das fordert die Linke

Die Frauenquote von 50 Prozent soll für alle Aufsichtsräte sowie für die Vorstände aller Unternehmen gelten.

Das sind die Vorstellungen zum Klimaschutz

Die Linke will, dass die Bundesrepublik den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 verringert, bis 2030 um 60 Prozent und bis 2050 um 95 Prozent. Der Ökostromanteil soll auf 43 Prozent bis zum Jahr 2020, 70 Prozent bis 2030 und auf 100 Prozent bis 2040 erhöht werden. Fracking soll ohne Ausnahmen verboten werden. Der Kohleausstieg soll bis spätestens bis 2035 vollbracht sein. Alle Atomkraftwerke müssen unverzüglich abgeschaltet werden.

So steht die Linke zu Waffenexporten

Waffenexporte sollen verboten werden – insbesondere in Krisengebiete.

Handel: Das steht im Wahlprogramm 2017 der Linken

Die Linken lehnen Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA und TiSA ab.

Quelle: www.die-linke.de


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