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Liveblog zum Nachlesen G20: Hamburg hat es geschafft


Hamburg. Erstmals ist Deutschland Gastgeber eines G20-Gipfels. Seit Freitag hatten sich in Hamburg die Staats- und Regierungschefs der 20 großen Industrie- und Schwellenländer getroffen. Es gab massive Ausschreitungen. Am Samstagabend endet der Gipfel.

G20-GIPFEL

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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 8:51 AM
Die deutsche G20-Präsidentschaft hat dem Gipfel in Hamburg übrigens einen Dreiklang verordnet: Stabilität sichern, Zukunftsfähigkeit verbessern und Verantwortung übernehmen. Einen genauen Themenüberblick finden Sie hier >>
Kim Ulpts
July 4, 2017 at 10:06 AM
Helikopter über Hamburg: Die Polizei plant in der Mittagszeit eine G20-Hubschrauberübung im Stadtgebiet. Dabei würden verschiedene Szenarien durchgespielt, unter anderem Evakuierungsübungen, teilte die Polizei mit. Dann werde es auch zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen.
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Christin Lempfert
July 4, 2017 at 10:10 AM
Diese Frist der G20-Gegner ist am Dienstagmorgen um 10 Uhr abgelaufen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 4, 2017 at 10:14 AM
Hier begründet Innensenator Grote, warum er partou keine Übernachtungen in den Protestcamps zulassen will.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 4, 2017 at 10:20 AM
Viele Kommentatoren kritisieren heute scharf das gestrige Vorgehen der Polizei am Entenwerder Park. 
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 4, 2017 at 10:45 AM
Nachdem Brasiliens Präsident Michel Temer (76) seine Gipfelteilnahme zunächst abgesagt hatte, will er nun offensichtlich doch kommen. Das verlautete laut der Nachrichtenagentur dpa aus dem Präsidentenpalast in Brasilia. Temer war vergangene Woche wegen Korruptionsverdacht von Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot als erster Präsident Brasiliens während der Amtszeit angeklagt worden. Das Verfahren war als Grund für seinen zunächst erklärten Verzicht auf die Reise zum G20-Gipfel angeführt worden.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 4, 2017 at 11:26 AM
Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer hat sich besorgt über mögliche Gewaltexzesse und Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel geäußert. Bei der Vorstellung von sichergestellten Waffen am Dienstag in Hamburg sagte er, dass in den vergangenen Tagen „Bewegungen der autonomen Szene Richtung Hamburg zu beobachten gewesen sind“. Aktivisten aus Skandinavien, der Schweiz und aus Italien spielten dabei eine nicht unerhebliche Rolle, so Meyer. „Hier geht es ja wohl nicht um Sitzblockaden, sondern um massive Angriffe“, ergänzte er.

Die Polizei präsentierte ein über 100-teiliges Waffenarsenal, das bei insgesamt drei Einsätzen in Rostock und Hamburg in den vergangenen Wochen gefunden worden war. Darunter waren unter anderen mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Feuerlöscher, Präzisionszwillen mit Stahlkugeln, Pyrotechnik, Material zum Bau von Molotow-Cocktails sowie Baseballschläger. „Wir können davon ausgehen, dass dies nur ein winziger Bruchteil von dem ist, was sich derzeit noch in Kellern und Garagen in und um Hamburg befindet“, sagte Kriminaldirektor Jan Hieber. Die Szene gehe äußerst strukturiert vor und sei gut vernetzt.
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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 11:42 AM
Hamburgs Polizei zeigt gefährliche Gegenstände, die im Vorfeld des G20-Gipfels bei mutmaßlichen linken Gewalttätern sichergestellt wurden. Zu erkennen sind Feuerlöscher, die mit Bitumen gefüllt sind. Womöglich sollten damit Polizisten besprüht und anschließend angezündet werden. Die Streusandkiste rechts im Bild war nach Vermutung der Ermittler als unauffälliges Waffendepot gedacht. Foto: Markus Lorenz
 
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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 11:45 AM
Die Polizei hat die Wirkung der beschlagnahmten Böller und brennbaren Flüssigkeiten getestet. Der Schutzhelm hielt der Detonation nicht stand. Foto: Markus Lorenz
 
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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 11:54 AM
Im Moment läuft eine Evakuierungsübung an der Alster Höhe Schwanenwik. Die Innenstadt ist für den Verkehr komplett gesperrt. Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. Wie lange die Sperrung dauert, ist noch unklar.  Foto: Peter Wüst
 
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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 12:03 PM
Polizisten versiegeln einen Gullideckel vor dem G20-Gipfel. Foto: Peter Wüst
 
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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 12:45 PM
Der amerikanische Transporthelikopter ist auf der nahegelegenen Wiese gelandet und kurz danach direkt wieder durchgestartet.
 
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Christin Lempfert
July 4, 2017 at 1:01 PM
Insgesamt fünf Maschinen sind in dem abgesperrten Bereich für einen kurzen Augenblick gelandet. Darunter waren drei große Transporthelikopter der US Marines und zwei kleinere Hubschrauber (Foto). In ihnen werden vermutlich die Politiker geflogen.
 
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Christin Lempfert
July 4, 2017 at 2:52 PM
Mecklenburg-Vorpommern hat Hamburg über den G20-Gipfel hinweg 20 Strafgefangene abgenommen. Die Kleinkriminellen sind in der Justizvollzugsanstalt Bützow (Landkreis Rostock) untergebracht worden, wie das Justizministerium am Dienstag mitteilte. Mit der Aktion, an der sich auch andere Bundesländer beteiligen, sollte in Hamburger Gefängnissen Platz geschaffen werden.

Beim G20-Gipfel am 7. und 8. Juli wird mit zahlreichen Protesten und Festnahmen gerechnet. Wann die Gefangenen nach Hamburg zurückkehren, steht noch nicht fest.
Mecklenburg-Vorpommerns Strafvollzug ist nicht ausgelastet: Von den etwa 1350 Plätzen waren zuletzt rund 250 frei.
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Miriam Richter, shz.de
July 4, 2017 at 4:21 PM
We started to build up the camp, the police is present and monitors us - Come to Altona Volkspark #NoG20 t.co/WlED7MYAKg
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 4:24 PM
Nach dem Ablauf eines Ultimatums haben rund 40 Aktivisten vor der St. Johanniskirche im Hamburger Stadtteil Altona mit dem Aufbau eines Camps mit Schlafzelten begonnen. „Die Polizei war bereits hier und prüft nun, ob sie gegen ein Camp auf einem Kirchengelände etwas unternehmen kann“, sagte eine Sprecherin. Die Gemeinde sei vor der Besetzung informiert worden.
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 4:31 PM
Google hat veröffentlicht, welche Fragen im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel am meisten gegoogelt werden. Hier sind sie:

1.    Was ist G20 Gipfel?

2.    Wann ist der G20 Gipfel in Hamburg?

3.    Warum gegen G20?

4.    Wer kommt zum G20 Gipfel?

5.    Warum G20 in Hamburg?

6.    G20 wer schläft wo?

7.    Wer sind die G20 Staaten?

8.    G20 Gipfel was wird besprochen?

9.    Wo findet der G20 Gipfel statt?

10. Was kostet der G20 Gipfel?

11. Wo schläft Trump beim G20?

12. Was bedeutet das G in G20?

13. Was sind Schwellenländer?

14. Wer zahlt G20 Gipfel?

15. Wie viele Polizisten G20?

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Joachim Dreykluft, shz.de
July 4, 2017 at 4:33 PM
Andy Grote (l.) und Thomas de Maiziere bei der Vorstellung des Einsatzkonzeptes der Polizei am Tagungsort in den Messehallen. Foto: dpa
 
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 5:53 PM
Die Aktivisten haben für das Areal 250 Zelte zum Schlafen angemeldet, die Polizei hat nach ihren Angaben lediglich zwei genehmigt.
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 7:17 PM
Wegen der  Entsendung der Polizisten aus SH nach Hamburg müssen für Ersatz in den heimischen Dienststellen gesorgt werden. Dies bedeutet, dass die Lücken, die die Einsatzkräfte für Hamburg hinterlassen, durch Beamte geschlossen werden müssen, die zusätzliche Dienste übernehmen.Trotzdem wird es in der Zeit des G20-Gipfels keine Urlaubsquote oder verringerte Urlaubskontingentierung geben.
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 7:19 PM
Die Funktionsfähigkeit und Erreichbarkeit der Polizei in SH wird dadurch nicht eingeschränkt. Die Landespolizei Schleswig-Holstein unterstützte bereits im Vorweg des Gipfels die Hamburger Polizei. Bereits seit Ende Mai sind an unterschiedlichen Tagen immer wieder Einheiten zum Beispiel für Objektschutzmaßnahmen entsandt worden. Im Einzelnen werden nun Polizisten aus allen Polizeidirektionen des Landes sowie aus dem Landespolizeiamt und dem Landeskriminalamt nach Hamburg entsandt.
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 8:16 PM

 Am Abend war die Lage auf dem Gelände an der Max-Brauer-Allee ruhig. Etwa 50 meist junge Menschen hörten Musik, aßen, plauderten, ein Jongleur ließ Kugeln rotieren. Von Polizei war nichts zu sehen. „Die waren vorhin mal kurz hier und haben geguckt, aber nichts gemacht“, berichtete die Sprecherin. 

 

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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 8:17 PM
Nach Angaben der Polizei wird das Übernachten dort geduldet. Es handele sich um ein Privatgrundstück. So lange die evangelische Kirchengemeinde als Besitzerin keine Anzeige erstattet, wollen die Ordnungshüter nicht eingreifen. Was würden de Besetzer tun, sollte doch geräumt werden? Alma Wunder:
„Wir haben vereinbart, dass wir dann ganz friedlich sitzen bleiben und keine Gewalt anwenden.“ 
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 8:22 PM
Angesichts des Verbots von geplanten Schlafcamps  suchen sich die G20-Gegner kleinere Zeltplätze auf öffentlichen Flächen. Dabei würden sie von Kirchengemeinden unterstützt, die das Zelten auf ihren Grundstücken erlaubten, sagte Rechtsanwalt Andreas Beuth.
„Es gibt viele stille Besetzungen, die im Moment noch nicht öffentlich gemacht werden. Es gibt aber, da die Kirche jetzt umgeschwenkt ist (...), auch Raum in den Kirchen und vor allem auf den Grünflächen um die Kirchen herum.“
 
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 8:22 PM
Der Anwalt vertritt das linksautonome Zentrum Rote Flora und gehört zu den Organisatoren der Demonstration „G20 - Welcome to Hell“, zu der am Donnerstag bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet werden, nach Angaben der Polizei überwiegend gewaltbereite.
„Proteste ohne Camps sind nahezu unmöglich, und Camps anzubieten, auf denen man nicht schlafen darf, ist ein schlechter Witz, wenn es nicht bitterer Ernst wäre“, sagte Beuth, auf einer Pressekonferenz des alternativen Medienzentrums FC-MC.
 
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 9:20 PM
Kiezstraßen füllen sich... zum "Cornern gegen G20" mit Pils, Mucke und Heli #G20HAM17 #NoG20 t.co/wd2YokBtFl
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 9:21 PM
Am Abend steht das „hedonistische Massencornern“ auf dem Programm. Dabei besetzen die Teilnehmer Fußgängerwege und Ecken (engl.: corner) der Straßen. Der Begriff „cornern“ stammt ursprünglich aus der Hip-Hop-Kultur. In der New Yorker Bronx trafen sich früher die Breakdance-Crews an der Straßenecke, um ihre Battles auszutragen. In Hamburg und vielen anderen Städten hat sich dieses Phänomen als Teil der Jugendkulturszene etabliert.
 
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 9:21 PM
Am Neuen Pferdemarkt und den Nebenstraßen im traditionell links-liberal geprägten Stadtteil St. Pauli fanden sich tausende Anwohner ein und taten ihren Unmut über das Gipfeltreffen kund. Den ganzen Abend über kreisten Hubschrauber über dem Viertel.
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 9:22 PM
Am Alma Wartenberg Platz im Stadtteil Ottensen gab es eine Kundgebung mit rund 300 Teilnehmern. Auf dem freien Radiosender FSK 93,0 wurde ein passendes „No G20“-Musikprogramm gespielt. „Cornerer“ waren
aufgefordert worden, den Sender laut über Boxen auf den Straßen zu hören.
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 9:31 PM
Ein Schwerlast-Radlader hebt einen der 2,4 Tonnen schweren Betonquader, die rund um das Messegelände aufgestellt werden. Foto: Peter Wüst
 
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Onlineredaktion
July 4, 2017 at 10:02 PM
Die Hamburger Polizei hat auf einer Grünfläche im Stadtteil Altona weggeräumt. Unter dem Protest von Hunderten Menschen entfernten sie die Zelte aus dem Emil-Wendt-Park. In einigen Zelten, die die Beamten wegtrugen, saßen noch Demonstranten. „Es ist keine Versammlung, es ist wildes Campen in einem Hamburger Park“, sagte ein Polizeisprecher. Nach Schilderungen von dpa-Reportern setzte die Polizei Pfefferspray oder Reizgas ein, mindestens einem Demonstranten wurden demnach die Augen ausgewaschen. Gegen 21.15 Uhr hätten sich die Beamten zurückgezogen, sagte der Polizeisprecher.
 
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 7:41 AM
Kanzleramtsminister Peter Altmaier hat das Ausrichten des G20-Gipfels in der Metropole Hamburg verteidigt. „Solche Gipfel-Formate sind wichtiger als je zuvor“, sagte der CDU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“. Wegen der internationalen Verflechtungen in allen Bereichen von der Sicherheit bis zu Wirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz gebe es wichtige Themen, die sich nur gemeinsam lösen ließen.
 
Deshalb ist es so wichtig, dass die Staats- und Regierungschefs regelmäßig zusammenkommen und darüber beraten. 
 
Für die großen Delegationen aus den führenden Industrie- und Schwellenländern sowie aus der EU brauche man die entsprechende Infrastruktur. „Das kann man nicht auf der grünen Wiese organisieren.“ Mit Blick auf die Proteste gegen den Gipfel sagte Altmaier: „Die Sicherheitsbehörden sind gut vorbereitet. Die Grundrechte auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit bleiben gewahrt.“ 
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 8:30 AM
Die ausschweifende Feier von Berliner Polizisten bei einem G20-Einsatz in Hamburg hat keine Konsequenzen für die Beamten. „Nach jetzigem Stand ist eindeutig klar: Disziplinarwürdig ist an diesem Verhalten nichts“, sagte der Sprecher der Berliner Polizei, Winfrid Wenzel, in der RBB-„Abendschau“. Es gebe keine Belege, keine Aussagen von Zeugen, keine Videoaufnahmen oder Fotos, die „in irgendeiner Weise disziplinare Folgen“ haben müssten.
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 9:46 AM
Mit Musikstars wie Coldplay, Shakira und Herbert Grönemeyer will das Global-Citizen-Festival am Donnerstagabend die G20-Staats- und Regierungschefs zu mehr Einsatz gegen Armut und Hungersnöte bewegen. „Armut füttert Konflikte, Konflikte füttern Armut - ein Teufelskreis. Wir brauchen dringend politisches Handeln dagegen“, sagte der Gründer des gemeinnützigen Projekts Global Citizien, Hugh Evans, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Der Australier setzt sich für die Ausmerzung von Hunger, bessere Bildung für Jungen und Mädchen und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein.

Vor Beginn des Festivals rief Evans die G20-Demonstranten in Hamburg zu Friedfertigkeit auf. „Friedliche Demonstrationen sind am effektivsten. Mit ihnen ist am meisten zu erreichen.“ Seine eigene Bewegung sieht Evans nicht als Protest, sondern eher als „Aufruf zum Handeln“ an. Bei der Organisation machen den Angaben zufolge 110. 000 Bürger aus Deutschland mit, davon 50.000 aus Hamburg. Sie machen Politiker durch Tweets und Telefonanrufe auf weltweite Missstände aufmerksam.
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 10:18 AM
Berufsfeuerwehren aus Berlin (Foto) und München kommen seit gestern in Hamburg an. Sie sollen ihre Hamburger Kollegen unterstützen und den Brandschutz für die Unterkünfte der Politiker sicherstellen. Foto: Peter Wüst
 
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 11:33 AM
Bei den Messehallen haben sich vor dem Mediacenter lange Schlangen gebildet. Journalisten aus aller Welt lassen sich für den G20-Gipfel akkreditieren. Foto: Peter Wüst
 
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 12:09 PM
Die Bundeswehr hat die Soldaten in Hamburg und Umgebung vor gewalttätigen Übergriffen von G20-Gegnern gewarnt.
Angehörige der Truppe wurden nach dpa-Informationen angewiesen, vom 5. bis zum 9. Juli keine Uniformen bei Fahrten zum und vom Dienst im Großraum Hamburg zu tragen. Damit solle vermieden werden, dass Soldaten von linksextremen Protestteilnehmer spontan angegriffen würden. Auch die Nutzung von Dienstfahrzeugen sei zu vermeiden, sofern man damit nicht Amtshilfe leiste. 

Soldaten im Dienst werden allerdings wie üblich Uniform tragen. Die Bundeswehr wird die knapp 20.000 Polizisten bei dem Gipfel im Rahmen der Amtshilfe unterstützen. So werden beispielsweise Einsatzkräfte von Polizei und Technischem Hilfswerk in Liegenschaften der Truppe untergebracht, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Das Bundeswehrkrankenhaus unterstützt die medizinische Versorgung von Verletzten. Die Luftwaffe überwacht das Flugbeschränkungsgebiet über der Stadt. Mit einem zusätzlichen Radar wird der Nahbereich überwacht, damit können etwa Drohnen erkannt werden. Zudem überwachen zwei Unterwasserdrohnen den Hafen, ein Landungsboot und drei Hubschrauber der Marine stehen zur logistischen Unterstützung bereit.

Das Grundgesetz lässt einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren nur in Ausnahmefällen zu. Artikel 35 erlaubt etwa die sogenannte Amtshilfe - so halfen Tausende Soldaten bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen. Auch bei Katastrophenfällen wie Hochwasser dürfen Soldaten ausrücken.
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 12:23 PM
Die Initiatoren der Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“, denen eine Abschlusskundgebung auf dem Heiligengeistfeld am Samstag gerichtlich untersagt wurde, haben als Alternative den nahegelegenen Millerntorplatz akzeptiert.„Wir sind weiterhin zutiefst von der Rechtswidrigkeit des Verbots des Heiligengeistfeldes und der gesamten Blauen Zone überzeugt“, erklärte Bündnissprecher Yavuz Fersoglu am Mittwoch.
 
„Wir brauchen aber jetzt Sicherheit und Transparenz für die anreisenden Demonstranten. Eine Entscheidung des Verfassungsgerichts am Freitag würde uns nur noch wenig nützen.“
 
Die Organisatoren behielten sich allerdings vor, dennoch weiter zu klagen.

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht (OVG) hatte Montag eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts bestätigt und eine Beschwerde der Veranstalter dagegen zurückgewiesen.
Die Allgemeinverfügung der Versammlungsbehörde sei rechtmäßig. Es bestünden hinreichende Anhaltspunkte, dass aus der Versammlung Gewaltstraftaten begangen würden, welche die körperliche Unversehrtheit oder das Leben von Polizisten, Unbeteiligten und friedlichen Demonstrationsteilnehmern gefährden könnten. Auf dem Heiligengeistfeld gebe es die Gefahr einer Massenpanik bei den angekündigten 50.000 bis 100.000 Teilnehmern.

„Warum sollte auf dem Heiligengeistfeld “Gefahr für Leib und Leben„ bestehen, auf dem direkt davor gelegenen, aber viel zu kleinen Millerntorplatz aber nicht?“, kritisierte Fersoglu. „Die maßlosen Gefahrenprognosen der Polizei entbehren jeder Plausibilität und Logik. Sie dienen allein dem Zweck, Versammlungen zu erschweren oder zu verhindern und stellen die Sicherheit von Diktatoren und Autokraten über die Rechte der Bevölkerung.“ Jetzt bräuchten die Demonstranten aber Planungssicherheit.
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 1:27 PM
Insgesamt sind 1500 Polizisten aus SH in Hamburg im Einsatz. Was das für Sie bedeutet, lesen Sie hier: 
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 1:31 PM

Im Interview mit shz.de erklärt Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, warum es aus seiner Sicht wichtig und richtig war, den Gipfel mitten in Hamburg stattfinden zu lassen. 

 

 

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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 2:23 PM
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den Einsatz der Bürger vor dem G20-Gipfel begrüßt. Man freue sich, dass das „liberale Hamburg Haltung zeigt für Demokratie und Versammlungsfreiheit“, teilte Attac am Mittwoch mit. Das Netzwerk lobte zudem Hamburger Kirchen und das Schauspielhaus. Demonstranten dürfen während des Gipfels dort teilweise übernachten.
 
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 2:27 PM
Pressetermin zur Einrichtung der Sicherheitszone: Polizeisprecher Timo Zill erläutert die Maßnahmen.
 
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 3:02 PM
City-Managerin Brigitte Engler rechnete am Mittwoch mit weitaus leereren Einkaufsstraßen bei den Gipfel-Tagen am 7. und 8. Juli als an normalen Arbeitstagen.  Nach Karstadt und Galeria Kaufhof hätten auch weitere Häuser ihre Schaufenster gesichert. 
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Miriam Richter, shz.de
July 5, 2017 at 3:37 PM
Der alternative Gipfel hat begonnen. Das Treffen von Kritikern sucht nach Alternativen zur aktuellen Politik der G20, die aus Sicht der Organisatoren die großen Probleme der Welt wie Klimawandel, Kriege und Hunger nicht lösen können. „Ich sehe die G20 selbst als Sherpas“, sagte die indische Globalisierungskritikerin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Vandana Shiva in Anspielung an die „Sherpas“ genannten hohen Regierungsbeamten, die den Weg zum Gipfel für die Staatsführer vorbereiten. „Sie sind die Sherpas der globalen Finanzwirtschaft.“ Shiva beklagte eine „Wirtschaft der Gier“.
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July 5, 2017 at 3:37 PM
In den Diskussionen auf dem „Gipfel der globalen Solidarität“ wurden Ausbeutung, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, die Macht multinationaler Konzerne, ihre Monopolbildung und die Zerstörung natürlicher Ressourcen kritisiert.
In 17 Podiumsdiskussionen und 75 Arbeitskreisen sollen die Kritikpunkte gesammelt, Alternativen identifiziert und Strategien entwickelt werden, wie sie umgesetzt werden können. Mehr als 1500 Teilnehmer aus 20 Ländern wurden zu dem Treffen bis Donnerstag in Hamburgs Kulturfabrik Kampnagel erwartet.
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July 5, 2017 at 3:40 PM
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am Donnerstag außer US-Präsident Donald Trump voraussichtlich auch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen. Das Gespräch mit Erdogan vor Beginn des G20-Gipfels am Freitag finde auf Wunsch Ankaras statt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibertmit. Zwischen Berlin und Ankara gibt es erhebliche politische Verstimmungen - zuletzt hatte die Bundesregierung einen von Erdogan gewünschten öffentlichen Auftritt vor Anhängern während seines Besuches in Deutschland untersagt.
Merkel werde mit Trump am Donnerstag um 18.00 Uhr zusammenkommen, sagte Seibert. Zuvor sei um 17.00 Uhr ein Gespräch mit dem australischen Premierminister Malcom Turnbull geplant.
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July 5, 2017 at 3:41 PM
Voraussichtlich ebenfalls am Donnerstag wird sich Merkel nach Angaben Seiberts mit dem vietnamesischen Premierminister Nguyen Xuan Phuc treffen, der auch Vorsitzender der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC ist. Seibert kündigte zudem ein Gespräch der Kanzlerin mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen französischem Amtskollegen Emmanuel Macron am Rande des Gipfels an. Bei dem Treffen werde es schwerpunktmäßig um die Lage in der Ukraine gehen.
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July 5, 2017 at 4:12 PM
Insgesamt ist die Stimmung hier im Schanzenviertel derzeit total entspannt. Auffällig sind allenfalls vermehrt auftretende Journalisten und gelegentlich kreisende Hubschrauber.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 5, 2017 at 4:44 PM
Schlafzelte seien als Teil der Versammlung zu betrachten, heißt es in der Begründung. Auch ein Küchenzelt ist erlaubt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 5, 2017 at 4:45 PM
Zurückgewiesen hat das Gericht den weitergehenden Antrag, bis zu 1500 Zelte aufstellen zu dürfen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 5, 2017 at 5:23 PM
Die Motorräder der Polizei kommen an. Mit Lastern wurden die Zweiräder aus der gesamten Republik nach Hamburg gekarrt. Vor dem eigentlichen morgigen Anreisetag fuhren die Motorrad-Eskorten aus allen Bundesländern die Anfahrtsrecken ab. Foto: Peter Wüst
 
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 5:25 PM
Zwei Welten treffen aufeinander: Bewaffnete Polizisten auf der einen, und eine Joggerin, die sich von dem ganzen Trubel nicht beirren lässt, auf der anderen Seite. Foto: Peter Wüst
 
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 5:29 PM
„Insgesamt wird es 14 Kontrollstellen geben“, sagte Polizeipressesprecher Timo Zill. Man habe dabei die zwei vorab gegebenen Versprechen eingehalten: die gesperrten Flächen so klein wie möglich zu halten und keine hohen Zäune zu nutzen. Stattdessen würden hüfthohe „typische Hamburger Gitter“ verwendet, so Zill.
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 6:00 PM
Obwohl die Sicherheitszone rund um die Elbphilharmonie erst am Freitag offiziell eingerichtet wird, ist das hier schon seit heute morgen ein Hochsicherheitstrakt. Überall nur Polizeiautos! Und dazwischen Anliefer-Lkw. Da wird wohl das Menü für die Bundeskanzlerin und ihre Gäste angekarrt.
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Barbara Glosemeyer
July 5, 2017 at 7:24 PM
Unter dem Motto „Lieber tanz ich als G20“ hat sich am Abend ein Protestzug von den Landungsbrücken über den Fischmarkt Richtung Gängeviertel in Bewegung gesetzt. Laut Polizeiangaben hatten sich rund 2500 Menschen versammelt, die Veranstalter sprachen von doppelt so viel Teilnehmern. Angemeldet war die Nachttanzdemo für 7000 Menschen. Die Demonstration wurde von Techno-Musik und bunten Schildern begleitet, auf denen Parolen wie „G20 in die Tonne kloppen“ zu lesen war. Ein Wagen transportierte einen schwarzen Sarg mit der Aufschrift „R.I.P. Versammlungsrecht“.
In einem Aufruf der Veranstalter zum Protest gegen den Gipfel hieß es, man wolle sich weder durch Sicherheitszonen noch durch die kapitalistische Verwertungsmaschinerie lahmlegen lassen.
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 7:37 PM
Demo geht jetzt mit mehreren tausend Menschen von den Landungsbrücken aus los #G20HAM17 #G20 #NoG20 t.co/tP9Gme626D
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 7:38 PM
Das Protest-Camp in Hamburg-Entenwerder wird trotz einer neuen Genehmigung nicht wieder aufgebaut. Das bestätigte der Veranstalter am Mittwochabend. „Wir freuen uns, dass in der Folge von Entenwerder in der Stadt Besetzungen stattfinden“, erklärte Camp-Sprecher Branco Geiger. Man habe „keine Lust“, dass die Polizei das Camp wieder auflöse, so Geiger weiter.
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 10:10 PM
Die Bundespolizei teilte am Abend mit, dass sie insgesamt 210 Personen kontrolliert und dabei Gasmasken, Mundschutze und Schutzbrillen sichergestellt habe. Insgesamt 33 Personen sei die Einreise verweigert worden. Ein Mann war laut Mitteilung per Haftbefehl von den Schweiter Behörden gesucht worden. Zudem habe es Probleme mit zehn Fahrgästen gegeben, die bereits in dem aus Deutschland kommenden Zug gesessen hätten.
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 10:11 PM
Auf der knapp zwölfstündigen Fahrt von der Schweiz durch Deutschland waren Stopps des „ZuG20“ in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg), Heidelberg, Frankfurt am Main, Köln und Dortmund geplant, um weitere Demonstranten einsteigen zu lassen. Die Waggons sollen nach Angaben des Veranstalters Platz für bis zu 1000 Menschen bieten.
„Wir wollen bereits die Zugfahrt in die Hansestadt zu einem politischen Ereignis machen“, hatte ein Sprecher des Sonderzuges im Vorfeld mitgeteilt. Ziel sei es, den Protest gegen das Gipfeltreffen „lautstark, vielfältig und entschlossen auf die Straße zu tragen.“ 
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Onlineredaktion
July 5, 2017 at 11:17 PM
Auf meine Frage an die Hamburger Polizei, ob denn österreichische Polizisten in Deutschland das Gewaltmonopol des deutschen Staates ausüben dürfen, gibt es folgende Antwort: "Ja dürfen sie, das ist hier geregelt: http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?nid=1e&showdoccase=1&doc.id=jlr-SOGHAV5P30a&st=lr"
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 5, 2017 at 11:23 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 5, 2017 at 11:29 PM
Wir hier bei shz.de haben noch einen Blick auf die Lage, verabschieden uns aber an dieser Stelle hier und heute aus diesem Liveblog. Wir sind morgen und auch an den folgenden Tagen wieder mit einer Reihe von Reportern vor Ort auf den Straßen Hamburgs und auch beim offiziellen Gipfelprogramm. Kommen Sie gut durch die Nacht und, wenn Sie in Hamburg sind, auch gut durch die kommenden Tage.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 9:48 AM
Bundesjustizminister Heiko Maas ruft am Morgen über Twitter zu gewaltfreien Protesten auf. In Hamburg wächst die Sorge vor Gewalt: Laut dem Bundesinnenministerium mobilisiert die linksextreme Szene bereits seit vergangenem Jahr für Proteste gegen den Gipfel.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 9:57 AM
Mit rund zweieinhalb Stunden Verspätung ist ein Sonderzug mit hunderten G20-Gegnern im Hamburger Hauptbahnhof eingetroffen. Der privat gechartete Zug war am Mittwochabend im schweizerischen Basel gestartet und hatte auf seiner Fahrt durch Deutschland auf mehreren Zwischenstopps in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen weitere Demonstranten aufgenommen.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 10:14 AM
Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer vermutet Gegner des G20-Gipfels hinter der Brandstiftung im Hamburger Porschezentrum. „Wir müssen von Brandstiftung ausgehen, der Zusammenhang mit dem G20-Gipfel liegt jetzt wahrscheinlich auf der Hand, aber der muss erstmal nachgewiesen werden“, sagte Meyer im ZDF-„Morgenmagazin.“ Neben der Fahndung laufe die Tatortarbeit. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 10:37 AM
Unter dem Motto „Yes we camp!“ bietet der FC St. Pauli Demonstranten Schlafplätze im Millerntor-Stadion an. „Um 12.00 Uhr werden 200 Schlafplätze für DemonstrantInnen im Umlauf der Stadion-Haupttribüne eingerichtet“, kündigte der hanseatische Fußball-Zweitligist am Donnerstag an. „Der FC St. Pauli steht für eine lebendige Demokratie ohne Wenn und Aber!“, begründete der Club seine Maßnahme. Die Vergabe der Plätze werde in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Protest-Zeltcamps Entenwerder im Südosten der Stadt geregelt, hieß es in der Mitteilung weiter.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 11:28 AM
An den Landungsbrücken ist, eigens für den G20-Gipfel, das Schulschiff A.R.A Libertad aus Argentinien angereist. Für die Kadetten muss sich das sommerliche Wetter fast wie in der Heimat anfühlen. Welche Möglichkeiten Besucher haben an Bord zu kommen, können Sie hier nachlesen: www.shz.de/17222371
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 11:35 AM
Warten auf Air Force One und Co.: Am Flughafen haben sich mehrere hundert Planespotter platziert, um Fotos von den ankommenden G20-Regierungsmaschinen zu schießen. Foto: Lorenz
 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 11:41 AM
Der eine nutzt das Sprachrohr Internet für Medienbashing, der andere, um sein Image zu polieren. So präsentieren sich die G20-Vertreter ihren Followern auf Twitter, Instagram und Co.: www.shz.de/17231821
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 11:52 AM
Vor der Anti-G20-Demonstration „Welcome to Hell“ hat Anmelder Andreas Blechschmidt vom linksautonomen Kulturzentrum „Rote Flora“ Innenbehörde und Hamburger Verfassungsschutz vorgeworfen, „eine massive Kampagne“ gegen Demonstranten zu führen. „Das Bündnis, für das ich hier stellvertretend spreche, ist seit einer Woche Ziel einer massiven und denunzierenden Stigmatisierung, mit haltlosen und aus der Luft gegriffenen Gewaltszenarien“, sagte Blechschmidt bei einer Pressekonferenz des Alternativen Medienzentrums „FC/MC“.
Dass die Versammlungsbehörde die Demonstration ohne Auflagen für die öffentliche Sicherheit bewilligt habe und die Abschlusskundgebung auf der Kreuzung Sievekingplatz/Holstenglacis/Glacischaussee genehmigt worden sei, belege das. Keine andere Demonstration dürfe dem G20-Tagungsort in den Messehallen näher kommen.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 12:01 PM
Unsere Kollegen von extra3 haben sich zum G20-Gipfel so ihre eigenen Gedanken gemacht und einen Liedtext zum Gipfel komponiert. 
 
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Miriam Richter, shz.de
July 6, 2017 at 12:09 PM
Alles ruhig am Fischmarkt. Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für die Groß-Demo "Welcome to hell", die hier am Nachmittag starten soll.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 12:36 PM
Die Veranstalter des G20-Protestcamps in Hamburg-Altona wollen noch vor Beginn des Gipfeltreffens erreichen, dass die Obergrenze für die Zahl der Zelte aufgehoben wird. Ein entsprechender Antrag sei bei der Polizei am Donnerstagvormittag eingereicht worden, sagte Versammlungsleiter Carsten Orth. Die Polizei bestätigte das.
Am Mittwochabend waren 300 Zelte für jeweils maximal drei Personen genehmigt worden - außerdem zwei Zirkuszelte und 23 Veranstaltungs- oder Versorgungszelte. Sie stehen alle im Altonaer Volkspark. Er erwarte 3000 bis 7000 Menschen im Protestcamp, sagte Orth. Am Vormittag waren seinen Angaben zufolge dort 1500 bis 2000 Menschen versammelt. Die Polizei sprach von 750.
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Anja Christiansen
July 6, 2017 at 1:16 PM
Wohl leider keine Polizisten mehr übrig um den Verkehr zu regeln der fast kollabiert #fail #G20 #Hamburg
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Sarah Sauerland, shz.de
July 6, 2017 at 1:52 PM
Am Schulterblatt in der Sternschanze sind die Läden zum Mittagstisch nicht so voll wie sonst. Das ist aber auch schon alles, was auffällt.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 2:06 PM

Bereits eingetroffen in Hamburg ist Chinas Staatschef Xi Jinping. Der Staats- und Parteichef landete am Vortag des Treffens der großen Wirtschaftsmächte.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:11 PM
Eine mögliche Alternative zum Flughafen Fuhlsbüttel ist die Landebahn bei Airbus in Finkenwerder - hier von der anderen Elbseite in Nienstedten.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 2:12 PM
Wer in Finkenwerder landet, müsste dann allerdings per Hubschrauber in die Stadt. Der Straßenweg durch den Elbtunnel wäre wohl zu gefährlich.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 2:13 PM

Xi war schon gestern mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammen getroffen. Kurz vor dem G20-Gipfel Hamburg setzt Merkel bei der Lösung globaler Probleme auf Rückendeckung durch Peking. Sie arbeite eng bei der Vorbereitung des Gipfels mit China zusammen, sagte die Kanzlerin. 


Merkel und Xi am Mittwoch in Berlin. Foto: Axel Schmidt, Pool Reuters/dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:24 PM

Auf Wunsch Ankaras wird sich Merkel heute zudem mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammensetzen. Auch dieses Treffen dürfte nicht sehr angenehm werden. Zwischen Berlin und Ankara gibt es erhebliche politische Verstimmungen - zuletzt hatte die Bundesregierung einen von Erdogan gewünschten öffentlichen Auftritt vor Anhängern während seines Besuches in Deutschland untersagt. Erdogan kritisierte noch gestern das Redeverbot als "sehr hässlich" und fügte hinzu: "Deutschland begeht Selbstmord."


Foto: Burhan Ozbilici, AP/dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:25 PM

Merkel will zudem am Abend im Hotel "Atlantic" mit dem vietnamesischen Premierminister Nguyen Xuan Phuc und dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull zusammenkommen. Möglicherweise gibt es in der Hansestadt weitere erste bilaterale Gespräche von Gipfelteilnehmern.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:29 PM

Derweil setzen die G20-Kritiker ihren gestern begonnen alternativen "Gipfel der globalen Solidarität" in Hamburg fort. Dieser  sucht nach Alternativen zur Politik der G20, die aus Sicht der Organisatoren die großen Probleme der Welt wie Klimawandel, Kriege und Hunger nicht lösen können.


Foto: Christina Sabrowsky, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:33 PM

Beim ersten "Global Citizen Festival"-Konzert in Deutschland wollen am Hamburger Volkspark Stars wie Coldplay, Shakira, Herbert Grönemeyer oder Pharrell Williams heute Abend ein Zeichen gegen weltweite Armut und Ungerechtigkeit setzen - ganz ohne Gage.



via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:35 PM
In der Breiten Straße oberhalb des Fischmarkts stellt die Polizei zwei große Wasserwerfer auf.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 2:36 PM
Die Wasserwerfer fahren jetzt zur Elbe hinunter Richtung Fischmarkt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 2:45 PM

Polizei und Demonstranten rüsten sich für die wohl härteste Demonstration rund um den G20-Gipfel. "Welcome to Hell" nennen die Autonomen den Aufmarsch - und da die Polizei davon ausgeht, dass die das auch so meinen, wollen die Behörden Stärke demonstrieren. Seit Tagen stehen sich linke Aktivisten und die Hamburger Polizei unversöhnlich gegenüber. Die Behörden rechnen heute mit bis zu 10.000 Teilnehmern, darunter 8000 gewaltbereite Linksautonome aus dem In- und Ausland. Die Aktivisten versprechen einen "der größten schwarzen Blöcke" und kündigen an, sich zu Wehr zu setzen, wenn sie angegriffen würden.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 2:59 PM
Auch die Polizei Sachsen stellt zwei Wasserwerfer.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 3:11 PM

...aber auch der Einzelhandel der Metropole ist stark beeinträchtigt.


Foto: Bodo Marks, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 3:11 PM
Auf Kampnagel findet anlässlich des G20-Gipfels der "Gipfel für globale Solidarität" statt.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 3:12 PM
Alleine hier in der Hafenstraße zähle ich gut 40 Polizeiwagen, alle voll mit Beamten aus Hamburg.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 3:23 PM
Besonders voll ist es hier am Fischmarkt noch nicht. Stimmung entspannt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 3:23 PM

Geprägt wird das Stadtbild in Teilen Hamburgs aber auch von zahlreichen Absperrungen, wie hier am Hotel Park Hyatt. 


Foto: Bodo Marks, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 3:24 PM
Warum ist es hier so leer? #G20
Miriam Richter, shz.de
July 6, 2017 at 3:28 PM
Ein aus den Niederlanden stammendes Kleinstflugzeug ist gegen 12.24 Uhr durch einen Polizeihubschrauber über dem Flugbeschränkungsgebiet abgefangen und zur Landung nach Uelzen begleitet worden. Gegen den Piloten aus den Niederlanden wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet; er muss mit einer Sicherheitsleistung in Höhe von bis zu 10.000 Euro rechnen.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 3:38 PM

Die Hamburger Hochbahn ruft Autofahrer auf Twitter dazu auf, auf Bus und Bahn umzusteigen. Ab dem Nachmittag sei dann wegen der Demonstration "Welcome to Hell" insbesondere im Stadtteil St. Pauli zusätzlich mit Ausfällen bei Bus und Bahn zu rechnen. Auch der Hamburger Flughafen warnt Reisende vor Staus bei der Anreise zum Flughafengelände.



via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 3:54 PM

Im Internationen Medienzentrum in den Hamburger Messehallen bereiten sich TV-Journalisten aus aller Welt auf ihre Aufsager vor.


Foto: Christoph Strotmann, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 3:58 PM
Auch bei der Polizei am Fischmarkt ist Schatten derzeit sehr begehrt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 4:06 PM
Hier auf dem Fischmarkt hat die Veranstaltung unter dem Motto "Welcome to hell" begonnen. Der Platz ist mäßig gefüllt, aus allen Richtungen kommen aber noch Menschen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 4:07 PM
Im Eingangsstatement bezeichnet die Rednerin die G20 als "illegitim" und losgekoppelt von der Uno.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 4:09 PM
US-Präsident Donald Trump ist vor wenigen Minuten in Hamburg gelandet. Bürgermeister Olaf Scholz begrüßte den Gast. Trump und seine Frau Melania fliegen jetzt mit einem Helikopter zu ihrer Unterkunft. 
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Miriam Richter, shz.de
July 6, 2017 at 4:15 PM
Die Air Force One im Landeanflug auf Hamburg. Foto: Stefan Dammann
 
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Miriam Richter, shz.de
July 6, 2017 at 4:19 PM
Mit den "Goldenen Zitronen" beginnt jetzt das Musikprogramm auf der Bühne neben der Fischauktionshalle.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 4:22 PM
An vielen Ecken beweist Hamburg dieser Tage Humor.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 4:22 PM

Auch Trumps Tochter Ivanka samt Ehemann Jared Kushner nehmen an dem Gipfel teil. 


Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 4:26 PM
Aufgrund einer Ballung von Ankünften von Delegierten ist weiterhin im Stadtgebiet, insbesondere zwischen Flughafen und Innenstadt, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Eine punktuelle Öffnung der Routen kann nicht zwingend gewährleistet werden, teilt die Polizei mit. Die Straßensperrungen werden bis in den späten Abend anhalten. Es wird dringen empfohlen, U- und S- Bahnen zu nutzen. Sollten die Routen in einzelnen Bereichen befahrbar sein, wird die Polizei Hamburg dies umgehend kommunizieren.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 4:28 PM

Die Staus in Hamburg umgehen die Trumps auf ihre Art: mit dem Hubschrauber.



via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 4:31 PM

Gut gesichert: Polizisten patrouillieren im Schlauchboot auf der Außenalster. 


Foto: Kay Nietfeld, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 4:34 PM

Trump ist zu seinem ersten Besuch in Deutschland als US-Präsident eingetroffen. Er war aus Warschau gekommen. In Polen hatte Trump an einem Gipfel mittel- und osteuropäischer Länder teilgenommen. In Hamburg wird er im Gästehaus des Senats wohnen.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 4:35 PM
Interessantes Manöver. Am Landeplatz beim Quartier des US-Präsidenten "landet" ein Hubschrauber. Berührt aber nur knapp den Boden und hebt sofort wieder ab. Direkt danach kommt ein zweiter Hubschrauber aus anderer Richtung und landet an gleicher Stelle. Dann steigen Personen aus. Welcome Mr. President?
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 4:42 PM
Inzwischen ist es am Fischmarkt deutlich voller geworden. Aus Richtung St. Pauli strömen weiter Menschen auf den Platz.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 4:44 PM
Update zu den Kontrollen am A7-Rastplatz "Handewitter Forst": Die Bundespolizei kontrolliert zur Stunde zwei Reisebusse aus Dänemark und vier Reisebusse aus Schweden. Hintergrund sind Informationen dänischer Behörden über die Anreise von teilweise gewaltbereiten G20-Gegnern. Demnach hätten mehrere Busse am Donnerstagmorgen Kopenhagen in Richtung Hamburg verlassen. 
Die Polizei ist mit 150 Beamten vor Ort, und kontrolliert seit zwei Stunden akribisch Fahrgäste und Gepäckstücke auf der Suche nach Sprengstoff oder anderen verbotenen Gegenständen. Ebenfalls wurden sechs Hubschrauber an die Grenze verlegt. 
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 5:02 PM
Eine Hundertschaft der österreichischen Polizei sichert am Beatles-Platz den Zugang zur Großen Freiheit. Foto: Peter Wüst
 
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 5:03 PM
Die Polizei ist hier am Fischmarkt massiv vertreten in vierstelliger Zahl mit schwerem Gerät wie Wasserwerfern. Sie verhält sich bislang komplett passiv. In erster Reihe stehen Hamburger Beamte. Dahinter als Backup Berliner, Thüringer und Sachsen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 5:08 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 5:09 PM

"Antikapitalistischer Protest zu vermieten", ist beim Auftakt der Demonstration "Welcome to Hell" auf einem Schild zu lesen.


Foto: Bernhard Sprengel, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 5:14 PM
Am Messegelände, dem eigentlichen Veranstaltungsort des G20-Gipfels, treffen derzeit Welten aufeinander. Die Presse hat sich schon bereit gemacht. Wasserwerfer sichern die Zufahrt...
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 5:15 PM

Sit in bei der "Welcome to Hell"-Demo auf dem Fischmarkt.


Foto: Markus Klemm, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 5:16 PM
...und dazwischen steht ein Mönch und trommelt Minute um Minute und protestiert so auf seine, ganz eigene und stille Weise.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 5:16 PM
Um 16.05 Uhr begann die Versammlung „Für eine solidarische Welt - gegen den G20 - Gipfel in Hamburg!“ mit den Worten „Willkommen in der Hölle“ am St. Pauli Fischmarkt. Vor Ort befanden sich zu Beginn ca. 650 Personen. Inzwischen wuchs die Anzahl der Teilnehmer (Stand: 16:45 Uhr) auf ca. 2000 Personen an, schätzt die Polizei
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 5:20 PM

Polizei-Großaufgebot vs. Groß-Demo:



via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 5:22 PM
So sieht es aus, wenn die Einsatzkräfte aus Hessen am Messegelände eintreffen. Wir haben das Video nach etwa 1 1/2 Minuten einfach mal beendet. Es ging aber noch eine ganze Weile so weiter.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 5:23 PM
Für die Polizistinnen und Polizisten ist das hier hart. Die Sonne knallt, und die haben richtig viel an.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 5:39 PM
Dieser LKW soll ab 19 Uhr den Demonstrationszug anführen. Geplant ist eine Route durch St. Pauli, rund um die Messe und eine Abschlusskundgebung im Karoviertel.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 5:39 PM

Das sieht die Polizei ganz ähnlich und twittert ein Foto - ausgerechnet mit Berliner Beamten. Kollegen dieser Beamten hatten im Vorfeld für einen Eklat gesorgt. Ihnen wurde vorgeworfen, in der Unterkunft in Bad Segeberg exzessiv gefeiert zu haben. Die Hamburger Polizeiführung schickte daraufhin mehr als 220 Berliner Polizisten zurück.



via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 5:49 PM

Andernorts herrschen - so wie auf der Reeperbahn - derweil fast paradiesische Zustände für Fußgänger und Radfahrer.



via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 5:49 PM
Appell von der Bühne am Fischmarkt: Trinkt nicht so viel Alkohol! Die Hamburger Polizei hat bewiesen, dass ihr eure Sinne noch braucht.
Bier ist hier unter der knallenden Sonne tatsächlich das beliebteste Getränk.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 5:54 PM
Nach fast zwei Stunden Kundgebung bleibt die Stimmung auf dem Fischmarkt, jetzt mit gut 6000 Personen gefüllt, entspannt. Das wird nach meiner Einschätzung auch so bleiben, bis sich ab 19 Uhr die Demo in Bewegung setzt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 5:54 PM

Kurz vor dem G20-Gipfel verweigert die Bundespolizei am Hamburger Flughafen zwei als Gewalttätern bekannten Italienern die Einreise. Die 23-jährige Frau und der 36 Jahre alte Mann würden mit der nächstmöglichen Maschine nach Italien zurückgeschickt, sagt ein Sprecher der Bundespolizei. Beide seien im Zusammenhang mit Landfriedensbruch polizeibekannt. Bei ihnen seien außerdem Gegenstände zur Vermummung gefunden worden. 

Die Bundespolizei kontrolliert seit Tagen an den deutschen Außengrenzen sowie an Flughäfen Reisende. Mit den temporären Grenzkontrollen sollen mögliche Gewalttäter vom G20-Gipfel in Hamburg ferngehalten werden. 

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:16 PM
Demonstrationen von Attac Deutschland in der Hamburger Innenstadt am ersten G20-Gipfeltag bleiben vorerst verboten. Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht wies am Donnerstag mehrere Beschwerden der globalisierungskritischen Organisation zurück. Sie wollte an diesem Freitag zwischen 12 und 16 Uhr zu drei Versammlungen mit Themen wie „Gutes Leben für alle statt Wachstumswahn“ aufrufen. Die Antragsteller können Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. (4 Bs 153/17, 4 Bs 155/17 und 4 Bs 156/17)
 
Es bleibe dabei, dass die Versammlungen aufgrund der Allgemeinverfügung der Hamburger Versammlungsbehörde untersagt sind, teilte das Gericht mit. Die Verfügung sei voraussichtlich rechtmäßig.
 
Das darin angeordnete zeitlich und räumlich begrenzte Versammlungsverbot sei zum Schutz der gefährdeten Güter und Personen angesichts der zwar erheblichen, aber dennoch begrenzten Polizeikräfte bei einer besonderen Gesamtgefahrenlage verhältnismäßig, führte das Gericht aus. Aufgrund der besonderen Gesamtgefahrenlage sei es für den Antragsteller zumutbar, einen anderen Zeitpunkt oder einen anderen Ort für seine Versammlungen zu wählen.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 6:18 PM
Zu der Kundgebung „Welcome to Hell“ auf dem Fischmarkt am Hamburger Hafen haben sich nach Polizeiangaben bis 18 Uhr etwa 4500 Demonstranten versammelt, wobei es einen stetigen Zulauf gebe. Die Veranstalter gingen zu diesem Zeitpunkt von über 5000 Teilnehmern aus. Der eigentliche Demonstrationszug soll um 19 Uhr losgehen.
Nach Angaben der Polizei hatten sich in der Nähe des Volksparkstadions weitere 2000 Demonstranten versammelt, von denen angenommen werde, dass sie sich der Kundgebung anschließen würden.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 6:18 PM
Mehrere hundert Polizisten stellen sich entlang der Hafenstraße auf, wo es gleich durchgehen soll.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 6:19 PM
Noch immer entspannte und sommerliche Stimmung in der Nähe des Fischmarkts. Weiterhin zieht es die Massen in Richtung Versammlungsplatz.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 6:23 PM

Modischer G20-Protest im Hamburger Nobelviertel Pöseldorf. Hier gibt es T-Shirts mit der Aufschrift "G20 versenken" und "Eisbären first". 


Foto: Bernhard Sprengel, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:24 PM

Ein mit einer Spahnplatte geschütztes Ladenfenster am Hamburger Fischmarkt, wo sich mehrere Tausend G20-Gegner zur Demonstration "Welcome to Hell" versammelt haben.


Foto: Bernhard Sprengel, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:30 PM
An der Großen Elbstraße wird eine Art großer schwarzer Ballon aufgeblasen mit der Aufschrift "Black Block". Ein Zeichen dafür, dass es bald los geht mit der Demo.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 6:30 PM

Zahlreich sind bei "Welcome to Hell" nicht nur die Demonstranten vertreten - auch die Polizei ist mit einem Großaufgebot vertreten.


Foto: Bodo Marks, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:54 PM
Jetzt setzt sich der LKW in Gang, der die Demo anführen soll.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 6:55 PM

Ein Banner am Rande des Fischmarkts zeigt deutlich, für wie skrupellos es die Teilnehmer des G20-Gipfels hält.


Foto: Boris Roessler, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:56 PM
Stuttgart in Hamburg. Diese Demonstranten sind grad auf dem Weg zum Fischmarkt.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 6:56 PM

Die Feuerwehr nimmt den Ausnahmezustand in der Stadt anscheinend noch gelassen. Ein Dank an die Kollegen:



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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:58 PM
Jetzt geht es los bei der Hell-Demo.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 6:59 PM

Auch dabei: Herbert Grönemeyer wird ebenfalls heute Abend beim "Global Citizen Festival" auf der Bühne stehen. 


Foto: Daniel Reinhardt, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 6:59 PM
Friedlicher Protest. Hundertschaft auf dem Weg zum Fischmarkt gegen einen roten Regenschirm.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 7:04 PM
Die Polizei hat den Demonstrationszug nach wenigen Metern gestoppt. Eine Hundertschaft der Polizei steht den Demonstranten nun gegenüber.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:05 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:05 PM
Der Demo-Zug steht gerade.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:06 PM
Vier Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug stehen nun dem Demonstrationszug gegenüber. Die Polizei droht über Lautsprecher mit einem Einsatz.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:06 PM

Der innenpolitischen Sprecherin der Hamburger Linken, Christiane Schneider, zufolge kontrolliert die Polizei auch einige Smartphones - die Betroffenen müssen die Handys entsperren.


Die Polizei dementiert das nicht, sondern verweist lediglich auf die Möglichkeit, Beschwerde einzulegen.





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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 7:07 PM
Die Polizei fährt mit Wasserwerfern auf.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:10 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:11 PM
Polizei fordert "Unbeteiligte, Familien und Gaffer" auf, die Hafenstraße zu verlassen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:16 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:17 PM

Der Demonstrationszug der Anti-G20-Kundgebung "Welcome to Hell" setzt sich in Bewegung. Die Polizei spricht mittlerweile von 6000 Teilnehmern und einem friedlichen Auftakt. Die Veranstalter schätzen die Zahl auf etwa 8000

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 7:18 PM
Derzeit ist hier bedrohlich wirkender Stillstand in der Hafenstraße.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:18 PM
Polizeiverstärkung rückt zur Demo an.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 7:19 PM

Kurz darauf beklagt die Polizei bei Twitter Beschimpfungen und Flaschwürfe



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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 7:21 PM

Wasserwerfer sind aufgefahren. Sie stehen auf der Straße und blockieren den Zug. Unter den Demonstranten gebe es «eine nicht unerhebliche Zahl» Vermummter, deshalb sei der Zug gestoppt worden, sagt eine Polizeisprecherin.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 7:22 PM
Die Polizei fordert den Schwarzen Block auf, Vermummung abzulegen. Dann könne es weitergehen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:22 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:23 PM
Immer neue Polizeibusse kommen bei der Demo an. Über allem kreist ein Polizeihubschrauber. Vollkommen unverständlich ist da, dass immer wieder Touristen und Familien mit Kindern sich der Szenerie nähern.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 7:24 PM
Polizisten sichern die Wasserwerfer von der Seite ab.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:33 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:37 PM

Inmitten der Demo sollen sich auch Anhänger der rechtsextremen Identitären Bewegung befinden. Das schreibt die taz unter Berufung auf einen Twitternutzer, der die Gruppe fotografiert habe. Auf einem Foto des Nutzers ist eine Frau mit einem T-Shirt zu sehen, das das Symbol der Identitären zeigt.


Ein zweites Foto soll weitere Mitglieder der Gruppe zeigen. Mutmaßlich handelt es sich um Vertreter der Alt-Right-Szene in den USA und in Kanada.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 7:39 PM

Trump und Merkel hatten sich im Hotel Atlantic getroffen. Unweit davon hat jemand einen Aufkleber mit eindeutiger Meinungsäußerung über den US-Präsidenten angebracht.


Foto: Friso Gentsch, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 7:44 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:46 PM
So sieht der Stillstand von oben aus.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:47 PM

Ortswechsel: Beim gleichzeitig stattfindenden "Global Citizen Festival" stehen Coldplay gemeinsam mit Shakira auf der Bühne.

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July 6, 2017 at 7:48 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 7:49 PM
Die Fußgängerbrücke über die Hafenstraße ist voller Menschen. Viele beobachten die Szene von hier.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 7:50 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:01 PM
Die Polizei bildet eine Kette um das, was die Demo war.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:13 PM
Die Polizei sagte nach den ersten gewalttätigen Auseinandersetzungen, man habe versucht, den „schwarzen Block“ der Linksautonomen von den friedlichen Demonstranten zu trennen - dann hätte die Kundgebung fortgesetzt werden können. Dies sei nicht gelungen.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:14 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:15 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:15 PM
Wasserwerfer und Räumfahrzeuge um mich herum fahren rückwärts Richtung Landungsbrücken.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:16 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:17 PM
Die Polizei fordert Demo-Teilnehmer erneut auf, keine Gegenstände auf Beamte zu werfen, andernfalls werde der Wasserwerfer eingesetzt.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:17 PM

Auf Fernsehbildern ist zu sehen, wie Demonstranten eine Art Barrikade - unter anderem aus Baumaterial - errichten. 


Screenshot: N24/dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 8:18 PM
 Die Polizei ist nun an mehreren Fronten im Einsatz gegen gewaltbereite Demonstranten.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:18 PM

Bei dem massiven Polizeieinsatz gab es eine noch nicht genau bekannt Zahl von Verletzten. Angegriffen wurde auch der Pressesprecher der Hamburger Polizei, wie diese mitteilt. Er flüchtete sich in einen Rettungswagen und blieb unverletzt. Der Rettungswagen fuhr mit Blaulicht davon.


Foto: Sebastian Willnow, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 8:19 PM

Der Veranstalter erklärt die "Welcome to Hell"-Demonstration laut Polizei nach den Ausschreitungen inzwischen für beendet

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 8:19 PM
Wasserwerfer im Rückwärtsgang.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:20 PM
Einige Einheiten der Polizei eilen in Richtung Reeperbahn.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 8:30 PM
 Erste Autos brennen. Hier musste ein BMW-Cabrio dran glauben.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:33 PM

Die Lage in Hamburg bleibt unübersichtlich.


Foto: Bodo Marks, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 8:38 PM
Rauchwolken über St.Pauli. Foto: Peter Wüst
 
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:38 PM
Dort, wo die Demo aufgelöst wurde, knallen Böller und spritzen WaWes.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:43 PM

Potenzielle Gewalttäter rüsten sich laut Polizei mit Gerüstteilen und Steinen. "Wir sind entsetzt", twittert ein Behördensprecher. Im Ikea-Kaufhaus im Stadtteil Altona und in einer Sparkasse gingen Schaufensterscheiben zu Bruch.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 8:44 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:45 PM
Wer sich nicht entfernt, muss mit Maßnahmen der Polizei rechnen, tönt es aus Lautsprechern. Man werde keinen Unterschied mehr zwischen den Demonstranten machen.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:45 PM
Weiter dumpfe Detonationen und Böller auf der Demo am Hafen.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 8:46 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:51 PM
Polizisten marschieren durch St. Pauli.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:52 PM
Laut dem Nachrichtensender N24 soll ein verletzter Demonstrant in Lebensgefahr schweben.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:52 PM
Die Polizei kann momentan noch keine Angaben zu Verletzten machen. 
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:52 PM
Die Polizei rückt mit den WaWes Richtung Landungsbrücken vor. Von einer Demo ist nichts mehr zu sehen. Aber viele Leute auf der Straße.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:53 PM
Eine Frage, die momentan leider kaum zu beantworten ist. 
Was wurde zuerst eingesetzt: Flaschen/Steine oder Wasserwerfer?

-natti
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 8:59 PM
Das sind mehrere Tausend, die sich zu einer geschlossenen Demonstration formiert haben.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 8:59 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 9:05 PM
Eine Gruppe Berliner Polizisten geht Richtung Reeperbahn. Da gibt es natürlich Spott vom Straßenrand: "Die wollen feiern gehen."
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 9:10 PM
"Scheiß G20, welcome to hell" wird aus der Demo skandiert, die sich im Schneckentempo Richtung Landungsbrücken bewegt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 9:12 PM

Auch nachdem der Veranstalter die massiv eskalierte "Welcome to Hell"-Demonstration für beendet erklärt hat, kommt es zu Ausschreitungen in mehreren Hamburger Stadtteilen. In Altona und St. Pauli gebe es Angriffe auf Einsatzkräfte sowie Sachbeschädigungen, teilt ein Polizeisprecher mit.


Foto: Kay Nietfeld, dpa
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July 6, 2017 at 9:22 PM

Mittlerweile brennen auch Autos:



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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 9:31 PM

Während sich die Lage auf der Reeperbahn laut Polizei beruhigt und dort aktuell Kooperationsgespräche über einen neuen Aufzug stattfinden, werden am Neuen Pferdemarkt Einsatzkräfte und -Fahrzeuge angegriffen, heißt es bei Twitter.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 9:32 PM

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac verurteilt die Strategie der Polizei. "Die Auseinandersetzungen bei der Demonstration "Welcome to Hell" waren eine Eskalation mit Ansage: Es ist offenkundig, dass diese Demonstration nach dem Willen von Polizei und Senat nie laufen sollte", sagt Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.


Dennoch hätten die Teilnehmer eine bemerkenswerte Disziplin an den Tag gelegt, um ihre politische Kritik an der G20 auf die Straße zu bringen. Dies zu verhindern, sei von Beginn an Absicht und Strategie der Polizeiführung gewesen.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 9:40 PM

Rauchschwaden liegen über dem Hamburger Hafen:

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 9:41 PM
So sieht das Ende eines Diplomatenkonvois aus. Wohlgemerkt das Ende.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 9:41 PM
Die Veranstalter der Demo sagen, die Polizei werde die Blockade der Straße aufgeben.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 9:42 PM
Laut Veranstalter der Demo wird die Polizei die Straßenblockade aufgeben. Das sei das Ergebnis von Verhandlungen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 9:51 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 9:51 PM
Hier in der Davidstraße in St. Pauli ist gerade eine Mischung aus Demo und Straßenfest.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:04 PM
So sieht es jetzt auf der Reeperbahn aus. Viele Leute, viel Polizei. Aber die Gewaltszenen aus der Hafenstraße scheinen hier weit weg und lange her.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:04 PM

Wie ein Reporter der "Bild"-Zeitung berichtet, gehen die Einsatzkräfte "auch aggressiv gegen Journalisten vor":



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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:09 PM
Der Verkehr in der Stadt ist auch am Abend noch chaotisch. Hier am Berliner Tor.
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Soenke Schierer, shz.de
July 6, 2017 at 10:09 PM
Bei der Anti-G20-Demonstration „Welcome to Hell“ sind nach Angaben der Veranstalter zahlreiche Teilnehmer verletzt worden. Dabei habe es auch ernstere Verletzungen durch den Einsatz von Schlagstöcken der Polizei gegeben, sagte der Mitorganisator der Proteste, Andreas Blechschmidt. Medienberichte über einen angeblich lebensgefährlich Verletzten konnten zunächst weder Blechschmidt noch die Behörden bestätigen.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 10:10 PM

In einem Hinterhof in der Bernstorffstr. sind zwei Fahrzeuge eines Pflegedienstes angezündet worden, ein Pkw brannte komplett aus.


Foto: Andreas Albrecht, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:11 PM
Polizei an der Davidwache, während die Demo vorbeizieht.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:12 PM

Wie unser Reporter vor Ort meldet, wird der neue Demonstrationszug am Neuen Pferdemarkt eventuell mit Wasserwerfern geräumt. Die Stimmung ist angeheizt.

Die Polizei meldet unterdessen eine Festnahme nach einem Flaschenwurf auf die Einsatzkräfte. "Wir werden weiterhin konsequent gegen Straftäter vorgehen", schreibt die Polizei auf Twitter.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:16 PM
Jetzt geht es an den Bordellen vorbei. Alles friedlich. Keine Vermummten.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:16 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 6, 2017 at 10:19 PM

Bei den gewalttätigen Protesten wurden nach Angaben der Polizei auch mehrere Hundeführer angegriffen, die zum Schutz der Wohnung von Innensenator Andy Grote eingesetzt waren. Die Beamten seien unverletzt geblieben. Im Hamburger Stadtteil Altona beschädigten laut Polizei etwa 200 Demonstranten mehrere Autos.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:32 PM
Die Holstenstraße ist voller Menschen. Der Zug hunderte Meter lang.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:36 PM
Auf der Holstenstraße ist zunächst wieder Stillstand. Es soll wohl weiter gehen Richtung Max-Brauer-Allee.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:36 PM
Es geht weiter. Die Polizei hat den Weg freigegeben.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:37 PM

Die Veranstalter der Anti-G20-Demonstration "Welcome to Hell" werfe der Polizei ein unverhältnismäßiges Vorgehen vor. Noch während die Versammlungsleitung Demonstranten aufgefordert habe, ihre Vermummung abzulegen, sei die Polizei bereits massiv gegen Protestierende vorgegangen.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:39 PM

Die derzeitige Situation am neuen Pferdemarkt - Hundertschaften auf dem Weg ins Schanzenviertel.   

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July 6, 2017 at 10:40 PM

Ein großer Schwarzer Block zieht Richtung Schanzenpark im Stadtteil Sternschanze. Es handelte sich um mehrere hundert Demonstranten. Sie zünden Böller, reißen Verkehrsschilder heraus und werfen Flaschen.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:51 PM

Passanten in Hamburg schwenken eine Flagge mit dem Konterfei vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Wie bereits berichtet, vor dem Hintergrund der deutsch-türkischen Spannungen ist Erdogan mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengetroffen. Dabei sei es um den bevorstehenden G20-Gipfel, das EU-Flüchtlingsabkommen mit der Türkei und die bilateralen Beziehungen gegangen, so ein deutscher Regierungssprecher nach dem rund einstündigen Gespräch. 


Foto: Friso Gentsch, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:56 PM

Dauereinsatz bei der Feuerwehr in Hamburg - im Schanzenviertel wird brennender Müll gelöscht.


Foto: André Klohn, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 10:57 PM

Einsatzkräfte halten sich zur Minute auch am Millerntorplatz bereit.


Foto: Bernhard Sprengel, dpa
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July 6, 2017 at 10:58 PM
An der Max-Brauer-Allee weisen sieben Wasserwerfer den Weg.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 10:59 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 11:00 PM
Aber insgesamt hat das hier den Charakter einer Großdemonstration. Nicht mehr und nicht weniger.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 11:00 PM

Bei den Auseinandersetzungen mit den Demonstranten sollen laut der Polizei über 15 Einsatzkräfte verletzt worden sein, schreibt die Polizei auf Twitter. Drei von ihnen müssten im Krankenhaus behandelt werden. Ein Beamter habe eine Augenverletzung erlitten. Direkt vor seinem Gesicht sei ein Böller explodiert. "Zahlen über verletzte Demonstranten oder Unbeteiligte liegen uns nicht vor", schreibt die Polizei weiter.

via dpa
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July 6, 2017 at 11:03 PM

Der Demonstrationszug zieht derweil an der Sternbrücke vorbei, wie unser Reporter vor Ort so eben berichtet. Begleitet werden die Demo-Teilnehmer durch die Polizei.

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:04 PM
Jetzt geht es an der Altonaer Johanniskirche vorbei, wo seit Tagen Aktivisten campen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 11:06 PM

Zusätzliche Unterstützung für die Beamten in Hamburg durch die Bundespolizei:



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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:14 PM
An der Stresemannstraße gibt es eine massive Konfrontation. Demonstranten drehen um und flüchten
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 11:15 PM

Die Polizei setzt auf der Sternbrücke erneut Wasserwerfer ein. Eine Gruppe von mehreren Dutzend Demonstranten bewarfen die Einsatzkräfte mit Pflastersteinen, die sie von den Straßen rissen. Auch Flaschen und Böller kamen zum Einsatz. "Sobald Sie Flaschen werfen, kriegen Sie Wasser", heißt es in einer Durchsage der Polizei. 

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:20 PM
Das Geschehen wird unübersichtlich. Es zerfasert immer mehr.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 11:25 PM

Stichwort Eintreffen der Staatsgäste: Der russische Präsident Wladimir Putin ist inzwischen ebenfalls in Hamburg angekommen. Für den Kremlchef ist seine erste Begegnung mit US-Präsident Donald Trump am morgigen Freitag der wichtigste Teil des internationalen Treffens. Die Chefs der beiden größten Atommächte wollen unter anderem über die Kriege in Syrien und der Ukraine reden.

In der Zwanzigergruppe führender Wirtschaftsmächte wolle sich Putin unter anderem zum Kampf gegen den Terrorismus äußern, kündigt der Kreml an. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron wird Putin ebenfalls über die Ukraine reden.

via dpa
dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:31 PM
Die Polizei schreibt auf Twitter, dass es vor der Roten Flora drei Meter hoch brennen soll.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 6, 2017 at 11:31 PM

Immer wieder wird gezündelt:



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July 6, 2017 at 11:38 PM

Die Polizei spricht von insgesamt 74 verletzten Beamten. Mindestens 59 davon seien leicht verletzt. Nach früheren Angaben mussten drei Polizisten im Krankenhaus behandelt werden. Ein Beamter habe eine Augenverletzung erlitten, als direkt vor seinem Gesicht ein Böller explodierte. 

Informationen über verletzte Demonstranten hat die Polizei nach eigenen Angaben zunächst nicht. Auch die Veranstalter erklären, sie hätten noch keine Angaben über die Zahl der Verletzten

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:39 PM

So sieht es derzeit unter der Steinbrücke aus. Die Einsatzkräfte bekommen die Kreuzung nicht frei. Die Demonstranten bleiben in vielen kleinen Gruppen stehen.


Foto: Andreas Albrecht, dpa
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July 6, 2017 at 11:41 PM

Uns erreichen die ersten Bilder von der brennenden Barrikade vor der Roten Flora im Schanzenviertel.


Foto: Christian Charisius, dpa
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July 6, 2017 at 11:46 PM

Vor einigen Minuten ist das "Global Citizen Festival" zu Ende gegangen. Internationale Stars wie Coldplay, Shakira und Ellie Goulding sagten Armut und Ungleichheit in der Welt den Kampf an. Alle Künstler traten ohne Gage in der Hamburger Barclaycard-Arena auf, um das gemeinnützige Projekt zu unterstützen.

Mit dabei war auch Herber Grönemeyer. "Frau Merkel, Sie als Gastgeberin, schicken Sie keinen nach Hause, bevor der Topf gefüllt ist. Es fehlen 3,5 Milliarden", so der 61-Jährige mit Hinweis auf die Hungersnot im Südsudan, in Somalia, Nigeria und Jemen. Der 61-Jährige forderte die G20-Staats- und Regierungschefs zur Hilfe auf.


Foto: Daniel Reinhardt, dpa
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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:56 PM

Bei den gewaltsamen Ausschreitungen hat die Polizei nach Angaben der Demo-Veranstalter mehrere Demonstranten festgenommen. Ihre Zahl bewegt sich zwischen 10 und 20, wie Andreas Blechschmidt von den Anmeldern der Anti-G20-Demonstration "Welcome to Hell" erklärt. Er beruft sich dabei auf Aussagen von Demo-Anwälten. Mehr als 10.000 seien bei "Welcome to Hell" gewesen. 

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dpa-live Desk
July 6, 2017 at 11:58 PM

Das Feuer vor der Roten Flora ist inzwischen fast komplett gelöscht worden. Auch der Platz wurde von den Einsatzkräften aufgelöst.

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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:06 AM

Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilt die gewalttätigen Demonstrationen in Hamburg. Regierungssprecher Steffen Seibert lässt über Twitter verlauten:

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:17 AM

Mittlerweile ist die Kundgebung im Schanzenviertel nach Angaben der Polizei für beendet erklärt worden. Zum Schluss hätten sich noch etwa 1000 Demonstranten im Bereich Altonaer Straße und Schulterblatt aufgehalten, so ein Sprecher. Insgesamt seien noch etwa 6000 Demonstranten auf Hamburgs Straßen unterwegs gewesen.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:22 AM
Netti: Das können wir nicht sagen. Die Wasserwerfer sieht man natürlich zuerst. Aber möglich, dass erst Gegenstände geworfen wurden, was wir von unserer Position aus nicht sahen. Wir haben ja einen Sicherheitsabstand eingehalten.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 12:24 AM
Nach jetzigem Stand wurden mindestens 76 Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter musste mit einer Augenverletzung in eine Klinik eingeliefert werden, da unmittelbar vor seinem Gesicht ein Feuerwerkskörper explodiert ist.

Polizei Hamburg laut Mitteilung.
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July 7, 2017 at 12:26 AM

Diese beiden haben sich in Schale geworfen, um den Wasserwerfer zu stoppen. "Wir sind ein Puffer", sagen sie.


Foto: dpa
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July 7, 2017 at 12:33 AM

UPDATE Das ging schnell, der Verkehr auf den Strecken Altona, Holstenstraße, Sternschanze und Dammtor rollt wieder:

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July 7, 2017 at 12:51 AM

Christian Ströbele, Bundestagsabgeordneter der Grünen, kritisiert das Vorgehen der Polizei. Der Bürgerrechtler zieht Vergleiche zum Vorgehen der Beamten beim G8-Gipfel in Genua im Jahr 2001. Damals protestierten mehrere tausend Demonstranten gegen den Gipfel. Etwa 20.000 Polizisten hielten auf den Straßen dagegen. Es kam zu sehr schweren Auseinandersetzungen und Straßenschlachten zwischen der italienischen Polizei und Gegnern. Ein Demonstrant kam zu Tode.



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July 7, 2017 at 12:55 AM

Die Polizei meldet erneut ein brennendes Auto in der Nähe des Schanzenviertels. "Wir kümmern uns zusammen mit der Hamburger Feuerwehr", schreibt die Polizei auf Twitter. 


Vielerorts wurden Pkw von Demonstranten in Brand gesteckt. Foto: Kay Nietfeld, dpa
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July 7, 2017 at 1:04 AM

Die Lage am Schulterblatt scheint sich immer mehr zu beruhigen:



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July 7, 2017 at 1:25 AM

Vereinzelt setzt die Polizei Wasserwerfer gegen spontane Sitzblockaden ein, wie hier am Doormansweg:

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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 1:49 AM

«Es hätte schlimmer kommen können»: Dieses Fazit zieht bisher ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr. Knapp 60 Mal sei die Feuerwehr zu Rettungseinsätzen gerufen worden. Eine genaue Zahl der Verletzten kann der Sprecher nicht geben. Es habe jedenfalls bis zu diesem Zeitpunkt keine sehr schwer oder gar lebensbedrohliche Verletzungen gegeben.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 3:23 AM

Die Polizei meldet weitere kleine Vorkommnisse: 



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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:03 AM

Blick nach Übersee: Die Zusammenstöße zwischen der Polizei und den G20-Gegnern in Hamburg auch ein großes Thema für den australischen TV-Sender "7 News".


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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:10 AM

Am Gänsemarkt soll in Kürze die nächste Kundgebung stattfinden. Bislang sind es lediglich 20 Demonstranten, 50 Polizisten sind ebenfalls vor Ort, wie unser Reporter berichtet.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:22 AM

Unbekannte haben im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel mindestens zehn Geschäfte beschädigt. Sie zerstörten Schaufenster sowie Türen und warfen Farbbeutel in die Modeboutiquen, Bäckereien oder Optikergeschäfte. "Gestohlen wurde anscheinend nichts", berichten Beobachter der Deutschen Presse-Agentur

"Die randalieren nur, um alles kaputtzumachen"
, so die Filialleiterin einer Modeboutique, die weit mehr als vier Stunden auf einen Glaser warten musste. Jamie Watson von einer benachbarten, ebenfalls beschädigten Boutique, sagt: "Ich bin wütend, enttäuscht und habe absolut kein Verständnis. Das hat doch keinen Sinn." 


Foto: Axel Heimken, dpa
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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:41 AM

Weitere Eindrücke von der Kundgebung des Vereins "Gängeviertel":  


Foto: Nico Pointner, dpa
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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:30 AM

UPDATE Auf dem Gelände eines Autohändlers in Hamburg-Marienthal sind auf einer Fläche von 200 Quadratmetern Reifen in Flammen aufgegangen. An dem Einsatz seien rund 60 Feuerwehrkräfte beteiligt gewesen, so ein Sprecher. Zur Brandursache oder zum Sachschaden kann die Polizei keine Angaben machen. Ebenso unklar ist, ob ein Zusammenhang mit dem G20-Gipfel besteht. Erst gestern hatten Unbekannte zehn Fahrzeuge eines Hamburger Porschezentrums in Brand gesetzt. Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer vermutete Gegner des G20-Gipfels hinter der Brandstiftung.



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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:36 AM

Auch für heute haben die G-20-Gegner zahlreiche Protestaktionen geplant, teils mit Gewaltpotenzial. So hat die Gruppe "Block G20 - Colour the red zone" angekündigt, in die engste Hochsicherheitszone vordringen zu wollen. Um 19.30 Uhr ist eine "Revolutionäre Anti-G20-Demo" unter dem Motto "G20 entern - Kapitalismus versenken" angemeldet, die auf der Reeperbahn ihren Anfang nehmen soll. Insgesamt sind für den Gipfel-Zeitraum an die 30 Kundgebungen bei den Behörden angemeldet. 



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:28 AM

Die Bilanz der Nacht: Die Protest-Aktion "Welcome to Hell" am Donnerstagabend endete mit Zusammenstößen zwischen G20-Gegnern und der Polizei. Die Polizei setzte während und nach der Autonomen-Kundgebung Wasserwerfer ein, gewalttätige Demonstranten warfen Flaschen auf die Beamten. In einigen Straßen der Innenstadt brannten Barrikaden, Schaufenster wurden eingeschlagen. Die Polizei sprach von mindestens 76 verletzten Beamten, einer der "Welcome to Hell"-Initiatoren von "zahlreichen" Verletzten auf Seiten der Demonstranten. 

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:47 AM

Inzwischen bereiten Demonstranten die Blockade des eigentlichen G20-Gipfels vor.





via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:26 AM

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zu Beginn des Treffens die Gäste in den Hamburger Messehallen begrüßen. Um 10:00 Uhr beginnt der zweitägige G-20-Gipfel dort offiziell.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:56 AM

Die Polizei räumt eine kleinere Straßenblockade im Stadtteil St. Pauli mit einem Wasserwerfer.

Video: dpa

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:59 AM
Manuela Kanies
July 7, 2017 at 8:05 AM

Inzwischen brennen laut Polizei auch wieder einige Autos. Es sollen sogar Streifenwagen angezündet worden sein.





via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:08 AM

Die Bundespolizei berichtet, dass Gewalttäter das Revier der Bundespolizei in Altona angreifen.



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:16 AM
Manuela Kanies
July 7, 2017 at 8:20 AM
Manuela Kanies
July 7, 2017 at 8:21 AM

In der Nähe der Hauptkirche St. Michael hat die Polizei eine Gruppe Demonstranten eingekesselt. Es sind rund 200 Menschen, die zur Gruppe "Block G20 - Colour the red zone" gehören. Deren Ziel ist es, Zufahrtstraßen zum Gipfel zu blockieren und in die Sicherheitszone rund um den Gipfelort in den Messehallen zu kommen.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:31 AM

Nach Polizeiinformationen gibt es in der Hamburger Innenstadt Blockaden mehrerer Straßenkreuzungen. Die Demonstranten würden aufgefordert, sich friedlich zu entfernen.



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:32 AM

Etliche Demonstranten wollen sich dieser Aufforderung widersetzen.



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:34 AM
Manuela Kanies
July 7, 2017 at 8:43 AM
Foto: dpa
 
Über dem Westen Hamburgs steigt eine schwarze Rauchwolke auf. Der Grund sind wohl mehrere brennende Autos.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 8:57 AM

Manche Kontroversen zwischen Demonstranten und der Polizei haben eine gewisse Komik.


Foto: Nico Pointner
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:26 AM
Ein ausgebranntes Auto vor dem Altonaer Rathaus. Foto: Franz Hermann.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:33 AM
Das ist die Traditionskneipe "Seeteufel" in Ottensen. Foto: Franz Hermann.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:33 AM

Nun melden sich auch Sprecher der Demonstranten zu den Verletzten aus der Nacht zu Wort. Bei der Krawallnacht vor dem Auftakt des G20-Gipfels in Hamburg hat es nach Angaben des sogenannten G20-Ermittlungsausschusses der Aktivisten zahlreiche verletzte Demonstranten gegeben. Eine Sprecherin sagte am Freitagmorgen, sie könne keine Zahlen nennen. Aber: "Es sind viele, darunter auch Schwerverletzte."

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:35 AM
Evi Subbert, seit 30 Jahren Wirtin des Seeteufel in Ottensen, erzählt: "Vandalismus pur. Um 7.15 Uhr fielen hier 150 Leute ein, aufgeteilt in Trupps, die Scheiben einschmissen und welche, die Brandsätze legten. Alle vermummt."
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:36 AM
Das Schaufenster von Juwelier Kay, ein alteingesessenes Geschäft in Ottensen. Foto: Franz Hermann.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:41 AM
Ein ausgebranntes Auto in Ottensen. Foto: Franz Hermann.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:43 AM
Vor dieser Kita in Ottensen wurden auch Fahrräder und Kinderwagen angezündet. Video: Franz Hermann.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:43 AM
Ausgebrannte Autos im Nobelstadtteil Blankenese. Foto:dpa
 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 9:44 AM
An der Elbchaussee sollen etwa 25 bis 30 ausgebrannte Autos stehen, wie ein dpa-Fotograf berichtet. Darunter ganz unterschiedliche Modelle: Oberklasse-Autos sowie Familien-Vans.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 9:46 AM

Greenpeace hat am Hamburger Fernsehturm einen blauen Ballon fixiert. Man muss allerdings schon genau hinschauen, um ihn zu entdecken. 


Foto: Sebastian Engel, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:47 AM
Ein demoliertes Auto in Ottensen. In dem Stadtteil wohnen viele Menschen, die globalisierungskritischen Thesen eigentlich zugewandt sind. Heute morgen sehen sie diese Trümmer. Foto: Franz Hermann.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 9:48 AM

Bei der Räumung der Sitzblockade wurde einer der Sprecher von BlockG20 festgenommen.

Video: Benjamin Haller, dpa

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:48 AM
Kontrastprogramm: Mit Fähnchen und Transparent stehen Chinesen vor den Messehallen bereit für die Begrüßung ihres Staatspräsidenten Xi Jinping. Foto: Lorenz
 
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 9:52 AM

Als letzter der G20-Staats-und Regierungschefs ist der französische Präsident Emmanuel Macron zum Gipfeltreffen in Hamburg gelandet. Macron und seine Frau Brigitte wurden am Flughafen von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz begrüßt. Auch Außenminister Jean-Yves Le Drian und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kamen mit in die Hansestadt.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:53 AM
Die Anwohner in Ottensen sind stinksauer angesichts der Verwüstungen in ihrem Stadtteil. Evi Subbert, Wirtin des Restaurants "Seeteufel", direkt am Anfang der Elbchaussee gelegen: "In 30 Jahren habe ich viel erlebt. Aber das schlägt dem Fass den Boden aus."
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 10:14 AM

Freunde des schwerkranken Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo fordert die Teilnehmer des G20-Gipfels in Hamburg dazu aufgefordert, sich für den 61-Jährigen einzusetzen. Die Familie "wünscht sich sehr", dass vor allem die EU-Führer beim Gipfel Druck auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping ausüben, so Mo Zhixu, ein enger Freund von Liu Xiaobo, der Deutschen-Presse-Agentur.

Der chinesische Bürgerrechtler, der 2009 wegen «Untergrabung der Staatsgewalt» zu elf Jahren Haft verurteilt worden war, leidet unter Leberkrebs im Endstadium. Mitte Juni wurde sein Gesundheitszustand bekannt gemacht und ihm wurde "Bewährung aus medizinischen Gründen" gewährt. Danach wurde er vom Gefängnis in das Krankenhaus von Shenyang verlegt, wo er jedoch überwacht wird. China lehnte die Ausreise des Schwerkranken mit seiner Frau für eine Klinikbehandlung im Ausland wiederholt ab.


Foto: AP/dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 10:15 AM
Und immer wieder die gleichen Bilder: Blaulicht-Kolonnen, Straßensperrungen und Stau. Hier nah des Berliner Tors.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 10:21 AM

Auf einer großen Kreuzung, Am Schlump, ungefähr einen Kilometer vom Gipfelort in den Messehallen entfernt, haben gut 200 Demonstranten mit einer Sitzblockade den Verkehr blockiert. Der blockierte Platz liegt nahe dem linksautonomen Schanzenviertel. Die Polizei ist mit zwei Wasserwerfern vor Ort und fordert die Demonstranten auf, die Straße zu räumen.

(Foto: Thomas Müller, dpa)
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 10:25 AM
Ein Anwohner aus Ottensen berichtet, vor einer Kita hätten um 7:30 Uhr Mülltonnen gebrannt, als Eltern ihre Kinder bringen wollten.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 10:25 AM
Das bringt der Freitag beim G20-Gipfel in Hamburg
 
  • Viele bilaterale Treffen finden am Freitag statt. Eins ragt heraus: Die Begegnung von Donald Trump mit Wladimir Putin. Die Beziehungen der größten Atommächte sind schlecht. Dabei brauchen Konflikte wie Syrien, Ukraine oder Nordkorea Lösungen.
  • Die G20 beraten heute informell über den Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Handel und Umwelt sind die strittigsten Themen beim G20-Gipfel. Eine Einigung gilt als unwahrscheinlich.
  • Den ganzen Tag sind Demonstrationen geplant. Die Gruppe „Block G20 – colour the red zone“ hat angekündigt, in die engste Hochsicherheitszone vordringen zu wollen. Die Gruppierung hat morgens um 7 Uhr zwei Treffpunkte angemeldet, einen weiteren nachmittags um 15 Uhr.
  • Am Freitagabend um 19.30 Uhr lautet der Aufruf „G20 entern – Kapitalismus versenken“. Die „Revolutionäre Anti-G20-Demo“ soll ihren Ausgangspunkt auf der Reeperbahn haben. Insgesamt wurden für den Gipfel-Zeitraum an die 30 Kundgebungen bei den Behörden angemeldet.
  • In der Elbphilharmonie findet am Abend ein Treffen der Gipfelgäste und ihrer Partner statt. Es gibt Beethoven, ein Dinner und bilaterale Treffen bis spät in die Nacht.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 10:30 AM

Bundeskanzlerin Merkel begrüßt die Gipfelteilnehmer, hier den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 10:31 AM
Das Gipfeltreffen hat begonnen: Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt die Staats- und Regierungschef am Tagungsort mitten in der Stadt. Im Anschluss will sich die G20-Runde in einer ersten gemeinsamen Sitzung mit der Bekämpfung des internationalen Terrorismus befassen.
Am frühen Nachmittag steht ein Arbeitsessen zu den Themen Wachstum und Freihandel auf dem Programm. Mit Spannung wird der Auftritt von US-Präsident Donald Trump erwartet, der mit seinem Abschottungskurs wesentliche Gipfelziele blockieren könnte. Im Zentrum des internationalen Interesses dürfte das erste persönliche Treffen von Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin stehen, die kurz vor 16 Uhr zu einer Unterredung zusammenkommen wollen.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 10:33 AM
Vor den Deichtorhallen demonstriert die Jugend gegen G20. Ein Truck mit Musik und einige hundert entspannte junge Gesichter.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 10:34 AM
US-Präsident Donald Trump hat sich mit dem Auto von seinem Quartier auf den Weg zum G20-Gipfelort in den Hamburger Messehallen gemacht. Er nahm nicht die kürzere Route östlich der Alster, von der Polizisten zuvor eine Blockade geräumt hatten. Stattdessen fuhr er um die Nordspitze der Außenalster herum und nahm dann den Weg westlich der Alster. Sein gepanzerter Wagen, genannt The Beast, wurde von einer großen Polizeieskorte begleitet, die mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen fuhr.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 10:35 AM
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 10:40 AM
Die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen, die die Elbinsel Wilhelmsburg mit der A7 verbindet, ist derzeit für den Verkehr gesperrt.
Die Hamburger Polizei twitterte am Freitag, ein Demonstrationszug in der Nähe der Brücke sei aufgestoppt worden. Das Bündnis „...ums Ganze!“ aus linksradikalen und kommunistischen Gruppen hatte zur Blockade der Hafen-Logistik aufgerufen.
 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 10:41 AM
Bei der Demo "Jugend gegen G20" wartet man laut Veranstalter auf weitere etwa 300 Teilnehmer, die in der Mönckebergstraße von der Polizei aufgehalten worden sein sollen.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 10:41 AM

Star unter den Gipfelteilnehmern ist bislang Justin Trudeau, Premierminister von Kanada, der am Vorabend auch auf einem Konzert von den Zuschauern bejubelt wurde. Im Netz ist aber ein Pizzabote der Held, der sich durch die Krawalle nicht aus der Ruhe bringen lässt.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 10:42 AM
Elbchaussee im westlichen Vorort Nienstedten. Üblicherweise wäre hier jetzt dichter Verkehr.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 10:53 AM
Unter den über 100 verletzten Polizisten sind nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei 20 Beamte aus Schleswig-Holstein. Der Geschäftsführende GdP-Landesvorsitzende Torsten Jäger sprach am Freitag von einer erschreckenden Zwischenbilanz. „Die gewaltsamen und zielgerichteten Attacken aus dem sogenannten Schwarzen Block gegenüber der Polizei machen mich fassungslos und wütend.“
 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 10:53 AM
Jäger kritisierte die Lage für die Polizisten. Unterbringung, Versorgungssituation und Organisation des Einsatzes seien nach wie vor nicht zufriedenstellend. Die eingesetzten Beamten seien extrem belastet, vor allem wegen fehlender Ruhezeiten. „Nach zum Teil nur zwei Stunden Schlaf müssen die Kolleginnen und Kollegen in die Folgeeinsätze“, schilderte Jäger. „Ich habe hohen Respekt vor der Leistung der eingesetzten Kräfte unter diesen katastrophalen und belastenden Umständen.“ 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 11:01 AM
An der Elbchaussee in Altona steht alle paar Meter ein ausgebrannter Wagen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 11:01 AM
Foto: Sebastian Peters
 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 11:07 AM

In der Hitze des G20-Gefechts tut auch den Polizeipferden eine Abkühlung gut. Foto: Benjamin Haller, dpa
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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:09 AM
Rund um den Kloppstockplatz in Ottensen: abgrfackelte Autos, kaputte Scheiben. Wahllos.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 11:10 AM

Hier noch einmal der Überblick über die beiden Sicherheitszonen, die Hamburg anlässlich des Gipfels im Stadtzentrum eingerichtet hat.


Grafik: A. Brühl
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:16 AM
Nach Polizeiangaben ist ein Hubschrauber der Polizei im Bereich Altona mit einer Leuchtrakete angegriffen worden. Das Geschoss habe den Hubschrauber nur knapp verfehlt, hieß es. Zudem wurden die Scheiben des Konsulats der Mongolei laut Polizei eingeworfen. Unbekannte hätten zudem die Reifen eines geparkten Wagens der kanadischen Delegationzerstochen.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 11:17 AM

Unterdessen wird kontrovers diskutiert, ob die Einsätze der Polizei in Hamburg angemessen waren. Die Polizei Hamburg wies die Kritik, sie sei bei der "Welcome to Hell"-Demo mit übertriebener Härte vorgegangen, zurück. Polizeisprecher Timo Zill spricht von einer drohenden "unbeherrschbaren Sicherheitssituation". Laut Polizeibericht hatten sich gestern zwei schwarze Blöcke aus jeweils 1000 Teilnehmern gebildet, die sich bereits unmittelbar nach Beginn vermummt hätten. 


"Viele trugen Rucksäcke mit der entsprechenden Wechselkleidung bei sich», heißt es. Die Beamten stoppten den Aufzug daraufhin und forderten, die Vermummung wieder abzulegen. Zill spricht von 3500 Extremisten vor Ort, die zuvor schwerste Gewalttaten angekündigt hätten. Wenn diese Menschen sich plötzlich vermummten, sei das sozusagen die Vorbereitung von Straftaten. 

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:17 AM
Nach Polizeiangaben wurden auch Objektschutzkräfte am Hotel Park Hyatt in der Altstadt angegriffen worden. In dem Hotel sollen Russlands Präsident Wladimir Putin, Südkoreas Präsident Moon Jae und Australiens Premier Malcolm Turnbull übernachten.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 11:19 AM
Der Bildungsstreik von "Jugend gegen G20" ist noch immer nicht gestartet. Es kommen immer wieder neue Teilnehmer in kleinen Gruppen. Obwohl es eine Jugendveranstaltung ist, ist auch hier das Polizeiaufgebot beachtlich. Die Lage ist zwar so entspannt, dass sich die Polizisten die Helme abgenommen haben und sich die Situation ruhig ansehen - aber ein mulmiges Gefühl demonstriert nach den Vorfällen der letzten Stunden mit. Das sagte mir grad ein Demo-Teilnehmer.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 11:19 AM

Das dürfte nach Einschätzung vieler Experten das Treffen von Trump und Putin sein. Es ist das erste direkte GesprächTrumps als Staatschef mit dem Kremlchef. In Washington ist man alles andere als entspannt - wegen der Ermittlungen zur möglichen russischen Beeinflussung der US-Wahl, aber auch wegen der Krisen in Syrien, der Ukraine und die Debatte um Rüstungskontrolle. 

Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, dass er den unter Vorgänger Barack Obama entstandenen Schaden in den Beziehungen zu Moskau beseitigen wolle. Und auch Putin hatte sich zuletzt für eine Normalisierung der Beziehungen ausgesprochen.


Fotos: A. Lohr-Jones/A. Astafyev/Sputnik/dpa/Archiv
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:38 AM
In diesem Auto saßen Polizisten, als die Scheibe eingeschlagen wurde. Der Beamte habe eine Schnittverletzung, sei aber weiter im Einsatz, sagt Polizeisprecher Pfitzner.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 11:42 AM
Zerstörungen am laufenden Band in Hamburg... 
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 11:43 AM
Der Bildungsstreik "Jugend gegen G20" hat sich auf den Weg gemacht. Die Anzahl der Teilnehmer ist kurz vor dem Start nochmal angestiegen.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 11:43 AM
Spurensicherung an einem der Fahrzeuge, die am Morgen am Bahnhof Altona angegriffen wurden.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 11:43 AM
Ein Räumpanzer der Polizei schiebt in der Kaiser-Wilhelm-Straße Baustellenbaken beiseite, die G20-Gegner zur Absperrung dort hingestellt hatten. Foto: Lorenz
 
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 11:53 AM
Handwerker reparieren die Schäden bei Ikea in der Großen Bergstraße in Ottensen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 11:54 AM
Hier rund um die Große Bergstraße zwischen Ottensen und St. Pauli ist eine Gegend, in der überwiegend sozial Schwache wohnen.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 12:04 PM
Handwerker schneiden vor Ikea Spanplatten zu. Die werden dann von innen angebracht, erzählt einer von ihnen.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 12:13 PM
Im Gängeviertel werden bei Mittags-Snacks die Geschehnisse der vergangenen Stunden besprochen. Protestteilnehmer verschiedener Aktionen berichten von ihren Erlebnissen.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 12:24 PM

Aktuelle Zwischenbilanz der Hamburger Polizei:



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:25 PM
Im Gängeviertel ruhen sich die Menschen aus. Das warme Wetter und die Geschehnisse kosten Kraft.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 12:25 PM
Parolen an der Roten Flora in verschiedenen Sprachen. Auf Französisch: "Die Zeit vergeht. Die Wut bleibt."
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 12:27 PM

Nach den massiven Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel schickt Baden-Württemberg 200 zusätzliche Polizeibeamte nach Hamburg. "Die Anfrage nach Verstärkung der Hamburger Polizei kam am Freitagmorgen", sagt ein Sprecher von Innenminister Thomas Strobl (CDU). In der Hansestadt sind bereits mehr als 800 Polizisten aus dem Südwesten im Einsatz. 23 von ihnen wurden den Angaben zufolge bei den Krawallen verletzt. "Sie bleiben aber erst einmal im Dienst."

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:27 PM
Die Rauchsäule, die man über Hamburg am Morgen sah, stammte offenbar von den zahlreichen brennenden Autos in der Elbchaussee.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 12:34 PM
Auch die Landespolizei SH hat der Hamburger Polizei weitere Unterstützung zugesichert und entsendet sofort 200 weitere Einsatzkräfte nach Hamburg. Über das Wochenende kann es daher zu kurzfristigen Einschränkungen bei der Erreichbarkeit kleinerer Polizeidienststellen kommen, heißt es in einer Polizeimeldung. Die Polizeireviere im Land sind aber uneingeschränkt erreichbar. Der Funkstreifendienst im Land wird ebenfalls in gewohntem Umfang aufrecht erhalten bleiben.
 
Die Entscheidung zur weiteren Unterstützung traf heute Vormittag der stellvertretende Landespolizeidirektor Joachim Gutt: "Wir unterstützen unsere Hamburger Kollegen mit etwa 200 weiteren Einsatzkräften. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes um Verständnis, wenn dazu die Öffnungszeiten einzelner Dienststellen eingeschränkt werden müssen. Die Sicherheit in Schleswig-Holstein ist und bleibt gewährleistet!"
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Mira Nagar
July 7, 2017 at 12:35 PM
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 12:39 PM

Papst Franziskus hat von den Staats- und Regierungschefs der 20 großen Wirtschaftsmächte gefordert, die Armen in ihren Entscheidungen besonders zu berücksichtigen.

Es ist notwendig, dass den Armen, den Flüchtlingen, den Leidenden, den Vertriebenen und den Ausgeschlossenen – ohne Unterschied von Nation, Volkszugehörigkeit, Religion oder Kultur – absoluter Vorrang eingeräumt wird und ebenso bewaffnete Konflikte abgelehnt werden

Insbesondere forderte der Pontifex in einer Nachricht an Bundeskanzlerin Angela Merkel, von den Regierenden, sich der Hungerkrise in Teilen Afrikas und im Jemen zu stellen und betroffene Völker zu unterstützen. Die weltweiten Probleme insgesamt seien vielschichtig und stünden in wechselseitiger Verbindung zueinander, weshalb es für sie keine unmittelbaren und vollkommen zufriedenstellenden Lösungen gebe.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:42 PM
Hier vor der Roten Flora sammeln sich Grüppchen, die sitzen und plaudern.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 12:42 PM

Unterstützung für die Hamburger Kollegen: Auch Bayern schickt zusätzlich 200 Polizisten.

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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:50 PM
Gespenstische Ruhe am Sandtorkai Foto: Glosemeyer
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Barbara Glosemeyer
July 7, 2017 at 12:51 PM

Andreas Beuth, einer der Veranstalter der Demonstration "Welcome to Hell", macht die Polizei für den Ausbruch der Gewalt gestern Abend verantwortlich.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 12:51 PM
Gesichert: die Msgellanterrasssen
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Barbara Glosemeyer
July 7, 2017 at 12:52 PM
Mein Kollege Peter Wüst hat uns ein Video von letzter Nacht geschickt: Die Polizei räumte eine blockierte Kreuzung mit dem Wasserwerfer.
 
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Mira Nagar
July 7, 2017 at 1:13 PM
Im kleinen szenigen Karoviertel direkt neben den Messehallen hat fast jedes Geschäft Protest gegen G20 im Gepäck.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 1:34 PM
Eine Frau ist am Gorch-Fock-Wall auf einen Sonderwagen "SW 4" der Polizei geklettert und wird bespritzt. Foto: dpa
 
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 1:39 PM
Die Polizisten spritzen nicht mit Wasser, sondern mit Pfefferspray. Das ist nicht nur geschmacklich ein himmelweiter Unterschied, sondern auch weit gefährlicher für die Frau.
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roebellian
July 7, 2017 at 1:52 PM
Zwei weitere Einsatzhundertschaften der Berliner Polizei sind auf dem Weg nach Hamburg. Auch die Berliner Feuerwehr ist rund um den G20-Gipfel im Einsatz. 78 Kräfte unterstützen ihre Hamburger Kollegen vor Ort. Ein Sprecher sagte am Freitag, dass aus Hamburg bislang keine Nachfrage nach weiteren Feuerwehreinsatzkräften eingegangen sei.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 1:56 PM
Manuela Kanies
July 7, 2017 at 2:05 PM
Die Polizei am Millerntorplatz hält sich zurück.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 2:06 PM
Auf Twitter kursiert gerade ein Foto von Panzern, die durch Hamburg-Osdorf rollen. Die Bundeswehr darf aber im Inneren - außer im Notstand - nicht eingesetzt werden. Daher sorgte der Tweet für reichlich Irritation. Ich habe mit Oberstleutnant Klaus Brandel gesprochen, was es mit den Panzern auf sich hat. Der Bundeswehrsprecher betont: Es handelt sich bei der Fahrt der Fuchs-Radpanzer nicht um einen Einsatz gegen G20-Demonstranten. Es wird Natodraht von der Führungsakademie zur Reichspräsident-Ebert-Kaserne gebracht. "Bei der angespannten Sicherheitslage wollen wir die eigenen Anlagen besser schützen", erklärt Brandel. Die Kaserne liegt etwas außerhalb in Iserbrook.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 2:08 PM
Der rare Schatten ist auch bei dieser Demo sehr begehrt. Millerntorplatz.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 2:12 PM
Wenig Präsenz im unmittelbaren Umfeld, aber mehr Beamte ein Stück entfernt in Reserve. Das ist hier die Taktik der Polizei. Millerntorplatz.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 2:14 PM
Das Bündnis von G20-Gegnern hat den Polizeieinsatz bei den Blockaden von Demonstranten scharf kritisiert. „Die Polizei hat erneut unnötig eskaliert und mit großer Brutalität Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. An mehreren Stellen sind Polizisten mit Bürgerkriegsgerät gegen friedliche Sitzblockaden vorgegangen - so sieht also das angekündigte “Festival der Demokratie„ aus“, sagte Bündnissprecher Christian Blank. Wegen massiver Pfefferspray- und Wasserwerfereinsätze der Polizei seien zahlreiche Demonstranten verletzt worden, es sei zu mehreren Knochenbrüchen gekommen.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 2:14 PM
Viel Polizei rund um den Millerntorplatz. Wasserwerfer sehe ich keine.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 2:14 PM
Die Grünen im Hamburger Senat rufen zur Besonnenheit auf. „Wir wünschen uns breiten Protest gegen Putin, Erdogan, Trump & Co.- und genauso breiten Protest gegen diejenigen, die nur nach Hamburg kommen, um zu verletzen und zu zerstören“, betonten die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und die Senatoren Jens Kerstan und Till Steffen (alle Grüne) in einer gemeinsamen Erklärung auf Facebook. „Gerade denjenigen Staatschefs, die eine widerspenstige Zivilgesellschaft verachten und bekämpfen, möchten wir als widerspenstige Zivilgesellschaft entgegentreten. Mit gradem Rücken und lauter Stimme, aber ohne Fäuste und Brandsätze.“
Die Lehre von Hamburg muss nach Ansicht der drei Politiker jetzt schon sein: „Speckt G20 ab!“ Das Treffen sei so groß, dass es selbst in eine Großstadt wie die Hansestadt nicht mehr passe.
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Sarah Sauerland, shz.de
July 7, 2017 at 2:29 PM
Die Polizei hält sich im Hintergrund und zieht sich auch stückweise zurück. Millerntorplatz.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 2:30 PM

Das Bündnis von G20-Gegnern kritisiert den Polizeieinsatz bei den Blockaden von Demonstranten scharf. "Die Polizei hat erneut unnötig eskaliert und mit großer Brutalität Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt


An mehreren Stellen sind Polizisten mit Bürgerkriegsgerät gegen friedliche Sitzblockaden vorgegangen - so sieht also das angekündigte 'Festival der Demokratie' aus", sagt Bündnissprecher Christian Blank. Wegen massiver Pfefferspray- und Wasserwerfereinsätze der Polizei seien zahlreiche Demonstranten verletzt worden, es sei zu mehreren Knochenbrüchen gekommen.


Foto: Boris Roessler, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 2:48 PM
Die Demo "Jugend gegen G20" am Millerntorplatz geht jetzt langsam zu Ende. Per Megaphon wird die Teilnehmerzahl 4500 genannt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 3:06 PM
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die gewalttätigen Ausschreitungen verurteilt.
 
„Brutale Gewalt hat auf unseren Straßen nichts verloren. Sie hat keine Rechtfertigung und kann nicht mit Verständnis rechnen“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Meinen Respekt haben diejenigen, die - wie von unserer Verfassung garantiert - auch ihren Protest zum Ausdruck bringen und die Polizisten, die es mit ihrem Einsatz ermöglichen, dass Deutschland ein guter Gastgeber für wichtige und notwendige Gespräche sein kann.“ Text: dpa
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 3:06 PM
Die dürfen im Dienst rum bumsen ^^
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origami
July 7, 2017 at 3:07 PM
 

Erschütternde Videos zeigen Situation auf Hamburgs Straßen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Videos, die die teilweise erschütternden Situationen auf den Straßen in Hamburg dokumentieren. Eine Auswahl haben wir hier zusammengestellt. 

Nico Buchholz
July 7, 2017 at 3:14 PM
Parteiübergreifend sprechen sich Politiker aus SH gegen Gewalt aus:
 
„Das Ausmaß der linksextremistischen Gewalt im Rahmen des G20-Gipfels ist erschreckend“, sagte FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki. „Wer glaubt, Angriffe auf Polizisten, Brandschatzung und Vandalismus seien akzeptable Ausdrucksformen des Widerstandes, muss die volle Härte des Rechtsstaates spüren.“ Nichts legitimiere solche Gewaltexzesse.

Ähnlich äußerte sich der SPD-Innenpolitiker Kai Dolgner. „Das hier ist nicht die Steinzeit!“, schrieb er auf Facebook. „Wut und Verzweiflung rechtfertigen erstmal nichts! Eine bessere Welt schafft mensch nicht mit dem Faustrecht.“
 
Den Linksextremisten gehe es nicht um Inhalte, erklärte der polizeipolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Axel Bernstein. „Sie unterdrücken den friedlichen Protest und sie greifen mit ihrer Gewalt uns alle an. Gegen sie muss mit aller Konsequenz vorgegangen werden.“
 
„Autonome Spinner zerlegen Hamburg und diskreditieren den wichtigen politischen Protest gegen die spalterische Politik der G20“, postete der Grünen-Landtagsabgeordnete Rasmus Andresen.
 
„Die Welt wird nicht gerechter, indem Autos angezündet werden und Menschen verletzt, ganz im Gegenteil, deshalb muss der Rechtsstaat auch gegen diese Straftäter entsprechend vorgehen“, sagte die polizeipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Wagner-Bockey.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 3:22 PM

Die Hamburger Feuerwehr zieht am frühen Nachmittag eine erste Gipfelbilanz (Donnerstag- bis Freitagmorgen): Von knapp 160 Einsätzen insgesamt waren 61 Brandeinsätze und 89 Rettungsdiensteinsätze.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 3:27 PM

Der nächste G20-Gipfelausrichter Argentinien bezeichnet die Fortsetzung von Gipfeln dieser Art als wichtig für die Zukunft der Weltordnung. "Es gibt keine andere Möglichkeit, als Multilateralismus, als Treffen dieser Art", sagt der argentinische Kabinettschef von Präsident Mauricio Macri, Marcos Peña, in Hamburg. Argentinien ist turnusmäßig Ausrichter des G20-Gipfels 2018. Wirtschaftliche Probleme, Armut, Terrorismus und Klimawandel könnten nur gemeinsam und als Aspekte einer globalen Agenda bekämpft werden, sagt Peña.


Der argentinische Präsident Mauricio Macri mit der Bundeskanzlerin. Foto: Michael Kappeler, dpa 
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 3:32 PM
Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz äußert sich zu den Krawallen in Hamburg.
 
 
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Miriam Richter, shz.de
July 7, 2017 at 3:33 PM
Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) hat die Gewaltexzesse scharf verurteilt:
 
"Diese blindwütigen Gewaltexzesse sind durch nichts zu rechtfertigen, schon gar nicht mit den Grundrechten der Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Wir sehen Menschen, die zerstören und verletzen wollen und dies auch tun. Das ist durch nichts zu rechtfertigen, geschweige denn zu entschuldigen", erklärte Grote in Kiel.
 
Wer sich derart verhalte, der schade auch all denen, die im Rahmen friedlicher Veranstaltungen von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen wollten. "Die konstruktiven Beiträge und Verbesserungsvorschläge friedlicher Demonstranten werden zunichte gemacht", so Grote.
 
Das Ausmaß an Zerstörung und Gewalt lasse die Eskalation als vom schwarzen Block gewollt erscheinen. "Solche blindwütigen Exzesse machen Schuldzuweisungen an die Einsatzleitung der Polizei unglaubwürdig", sagte der Minister.Angesichts der sehr dynamischen Lageentwicklung werde er sich zum laufenden Einsatz nicht äußern.
 
"Ich wünsche allen Polizeikräften und insbesondere den Beamtinnen und Beamten, dass sie diesen Einsatz unbeschadet überstehen. Kommt heil nach Haus zu Euren Familien", so Grote.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 3:41 PM

"Eure 'Lösungen' sind unsere Probleme, kein G20!" hat die Frau rechts auf ein Schild geschrieben. Die Demonstranten haben sich am Millerntor zu einem offensichtlich friedlichen Protest versammelt.


Foto: Bodo Marks, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 3:42 PM

Angesichts der gewaltsamen Proteste gegen den G20-Gipfel rufen die Grünen im Hamburger Senat zur Besonnenheit auf. "Wir wünschen uns breiten Protest gegen Putin, Erdogan, Trump & Co.– und genauso breiten Protest gegen diejenigen, die nur nach Hamburg kommen, um zu verletzen und zu zerstören", betonen die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und die Senatoren Jens Kerstan und Till Steffen (alle Grüne) in einer gemeinsamen Erklärung auf Facebook.

Die Lehre von Hamburg muss nach Ansicht der drei Politiker jetzt schon sein: "Speckt G20 ab!" Das Treffen sei so groß, dass es selbst in eine Großstadt wie die Hansestadt nicht mehr passe.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 3:44 PM

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz äußert sich auf Facebook zum G20-Gipfel: Hamburg habe sich gut auf das Treffen vorbereitet, gewalttätige Straftäter seien aber für niemanden akzeptabel. Den Ärger der Hamburger könne der Bürgermeister verstehen. Zum Schluss dankte er den Polizisten für ihren "heldenhaften" Einsatz zum Schutz der Sicherheit von Gästen und Bürgern.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 3:46 PM
 
Wie gut, dass das mal jemand klarstellt...
 
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 3:55 PM
Übrigens wird auch im Bundeswehr-Fanforum "Augengeradeaus" die Panzerverlegung in eine andere Kaserne diskutiert.
 
"Natürlich stellt sich die Frage, welcher militärische Führer in der aktuellen Situation eine solche Verlegung anordnet. Und ob die Verantwortlichen keine aktuellen Nachrichten zur Kenntnis nehmen… ", schreibt jemand unter dem Titel "Zum falschen Zeitpunkt mit dem Transportpanzer unterwegs"
 
"Es lag mir auf der Zunge… Wenn ich eine explosive Lage habe, dann zündel ich nicht noch herum. Und TPz auf den Straßen in HH liefern gerade ein ziemlich blödes Bild ab", antwortet jemand. 
 
Ein anderer Nutzer gibt zu bedenken: "Warum soll die Truppe sich nach Chaoten richten und Panzer nur bewegen, wenn gerade nicht demonstriert wird? Schon das Uniformverbot war falsch, warum sich bei Verlegungen oder Transporten nach Demonstranten richten?"
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 3:58 PM
In diesem 360-Grad-Bild kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen: Die erste Arbeitssitzung des G20-Gipfels, im Vordergrund Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.
 
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 4:10 PM

Derweil werden vor der Elbphilharmonie Aktivisten in Booten abgedrängt. 


Foto: Sven Gössmann, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:11 PM
#U3: Aktuell kein Betrieb zw. #Schlump & #Rathaus. Grund: Unübersichtliche Demolage. Wenn möglich #U2 #Jungfernstieg nutzen. #G20HAM17 #hvv
via twitter
Miriam Richter, shz.de
July 7, 2017 at 4:11 PM

Die Elbüberfahrt ist gesperrt.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:12 PM

Offenbar hat sich der Demonstrationszug mit mehreren tausend Demonstranten und einem Schwarzen Block ohne Absprache mit der Polizei in Bewegung gesetzt. An den Landungsbrücken sind nach Polizeiangaben erneut Wasserwerfer zum Einsatz gekommen. 



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:13 PM
+++ Aktuell +++ #Hamburg S-Bahn Bf. #Landungsbrücken wird derzeit nicht angefahren. Grund: Polizeieinsatz. #G20HH2017 #G20 *br
via twitter
Miriam Richter, shz.de
July 7, 2017 at 4:14 PM

Zum Hintergrund: Von den Landungsbrücken sind es nur wenige hundert Meter bis zur Elbphilharmonie. Dort soll am Abend ein Konzert für die Staats- und Regierungschefs des G20-Gipfels stattfinden. 

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:15 PM
Rund um die Elbphilharmonie ist jetzt ganz weiträumig abgesperrt.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 4:23 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 4:36 PM

Ein beschmierter Shuttlebus vor dem Medienzentrum in Hamburg.


Foto: Christoph Strotmann, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 4:40 PM
Die S-Bahn in Hamburg hält momentan nicht an den Haltestellen Landungsbrücken und Reeperbahn. Auch ist der Zugverkehr im Citytunnel eingestellt.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 4:49 PM
Die Polizei empfiehlt, das Auto stehen zu lassen.  
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 4:51 PM
Die Polizeisperre an der Laeiszhalle. Nirgendwo ist mehr ein Durchkommen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 4:55 PM
Unter dem Tenor „Bildungsstreik: Bildungsraum statt Lernfabrik - Solidarität statt G20“ fand am Vormittag ein Aufzug statt, der am Deichtorplatz startete. Ab 11.46 Uhr bewegte sich der Protestmarsch mit zunächst etwa 600 Teilnehmern auf der angemeldeten Strecke vorbei am Rödingsmarkt zum Baumwall und von dort weiter zum Millerntorplatz als Endkundgebungsort. Zwischenzeitlich wuchs die Zahl der Teilnehmer auf etwa 1.500 an, teilt die Polizei mit. Am Endkundgebungsort wurde die friedlich verlaufene Veranstaltung um 15.20 Uhr von der Leiterin für beendet erklärt.
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 4:58 PM
Bislang gab es Polizeieinsätze, aber man könnte sich in der Stadt überwiegend frei bewegen. Das ist jetzt komplett anders. Überall Polizeisperren.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 5:01 PM

Teilnehmer einer Demonstration versuchen von den Landungsbrücken in Richtung Elbphilharmonie zu ziehen.


Foto: Boris Roessler, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:10 PM
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 5:11 PM
Die Polizei setzt Wasserwerfer ein, um die Ausschreitungen an den Landungsbrücken unter Kontrolle zu bringen. Flaschen und Steine flogen aus Demonstrantengruppen auf Beamte.
 
Die Feuerwehr twittert: „Lasst unsere Rettungskräfte an den #Landungsbruecken zu einem Notfall!! Wir kommen nicht durch!!“ 
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Gerrit Hencke, shz.de
July 7, 2017 at 5:15 PM

Die Hamburger Feuerwehr appelliert an Demonstranten, die den Weg für Rettungsfahrzeuge blockieren:



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:16 PM
Greenpeace hat 22 Schwimmer in der Elbe abgesetzt, die in den gesperrten Bereich eingedrungen sind.Wir haben sie an Bord genommen. #G20HAM17
via twitter
Mira Nagar
July 7, 2017 at 5:25 PM
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 5:37 PM
Landungsbrücken. Neben den schon üblichen Wasserwerfern sind auffällig viele Rettungswagen zu sehen.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 5:39 PM

Die Beamten der Bundespolizei stehen offensichtlich unter großem Stress.



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:40 PM

Abseits der Krawalle gehen die politischen Gespräche beim Gipfel weiter: Donald Trump und Wladimir Putin haben bei ihrer lange erwarteten ersten Begegnung die Hoffnung auf bessere bilaterale Beziehungen geäußert. Russlands Staatschef sagte, er hoffe "auf positive Ergebnisse" bei den drängendsten bilateralen und internationalen Fragen. Der US-Präsident sagte, es sei ihm eine Ehre, Putin zu treffen. Er hoffe, "dass positive Dinge geschehen."


Foto: Evan Vucci, AP/dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:45 PM

Festnahme eines Demonstranten unter den Augen der Presse.


Foto: Sebastian Willnow, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:46 PM
Es ist sehr anspruchsvoll geworden, sich in der Stadt zu bewegen. Die Innenstadt komplett abgesperrt. Und hier an den Landungsbrücken muss ich mit dem Rad Slalom fahren wegen der vielen Scherben auf der Straße.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 5:51 PM

Bei den G20-Krawallen sind erneut Autos angezündet worden. Oberhalb der Hamburger Landungsbrücken, wo die Polizei rund 6000 Demonstranten am Vorrücken auf die Elbphilharmonie hindert, brennen zwei Wagen. Seit Beginn der Ausschreitungen sind bereits mehrere Dutzend Autos vor allem im Hamburger Westen in Flammen aufgegangen, wie die Sprecher der Feuerwehr sagt. 

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 5:51 PM
Auf der Hafenstraße erkenne ich hinter Wasserwerfern eine Barrikade.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 6:06 PM
Nahe den Landungsbrücken: Ein Polizist setzt seinen Schlagstock gegen einen Demonstranten ein. Foto: dpa
 
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 6:07 PM
So sieht die Lage aus Richtung Fischmarkt aus. Diejenigen, die die Barrikade aufgebaut haben, sind verschwunden.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 6:08 PM
Neben Reizgas liegt auch Canabis in der Luft. Hafenstraße.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 6:09 PM
Hafenstraße.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 7, 2017 at 6:10 PM
Nach Informationen des DJV ist mehreren Journalisten beim Betreten des Pressezentrums die Akkreditierung ohne Begründung entzogen worden, darunter auch einem Fotografen des Bremer Weser Kuriers. Auf Nachfrage von Medien wurde mit Sicherheitsbedenken argumentiert, ohne das näher zu erläutern.
 
„Journalisten sind Berichterstatter und nicht Krawallmacher“, sagt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Das sind völlig willkürliche Entscheidungen, die unverzüglich revidiert werden müssen.“ Überall verlangt vom BKA, dass sie keine weiteren Restriktionen gegen Journalistinnen und Journalisten verhängt.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 6:12 PM

Die ersten Gipfelteilnehmer treffen an der Elbphilharmonie ein, auch Angela Merkel ist schon da. Für die G20-Chefs wird am Abend ein Konzert veranstaltet - danach gibt es ein Dinner.



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:13 PM
Ja Ja Gummiband Gesetze machen es möglich
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origami
July 7, 2017 at 6:14 PM

Zur Abwechslung mal etwas zum Schmunzeln. Ein Twitter-User hat eine Gesprächsszene zwischen Merkel und Putin in ein knappes Filmchen verwandelt. Achten Sie einfach auf die Augen der Kanzlerin

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:27 PM

Ein Aktivist zeigt Polizisten, was er vom Einsatz der Beamten hält.


Foto: Daniel Reinhardt, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:36 PM
Deutschland und G20 Gipfel
Da sollten auch mal die führenden Politiker zum nachdenken kommen
und nicht nur die Sachbearbeiter
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origami
July 7, 2017 at 6:38 PM
Das Ziel der Demonstration von „Block G20“ ist klar: Sie wollen am Freitag zur Elbphilharmonie, wo sich gegen Abend die Staats- und Regierungschefs zu einem Konzert einfinden wollen. Zu einem „Arschgeigen-Konzert“, wie eine Sprecherin mit heiserer Stimme aus dem Lautsprecherwagen ruft. Bunt gekleidete Clowns und eine pink gekleidete Percussion-Gruppe erheitern niemanden.

Tausende Demonstranten, darunter Hunderte schwarz gekleidete, ziehen vom Millerntorplatz aber erstmal in die entgegengesetzte Richtung. Es seien 5000, sagen die Veranstalter. Mehrere Hundertschaften der Polizei lassen sie erst einmal losmarschieren. Oberhalb der Landungsbrücken vereinen sie sich mit Hunderten weiteren Demonstranten in einem Schwarzen Block. Bevor sie runter zur Elbe gehen, werfen einige Vermummte noch schnell Steine auf eine Hotelfront. Von der Polizei ist an der engen Kreuzung Davidstraße/Bernhard-Nocht-Straße nichts zu sehen.
 
Die Elbphilharmonie scheint in Reichweite. Die Demonstranten ziehen in Richtung des Konzerthauses - mit Flaggen und Bannern türkischer kommunistischer Gruppen hinter der Parole „Wir werden eure Krise sein!“. Sie skandieren „Antikapitalista“ oder „Antifaschista“. Text: dpa
 
 
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 6:43 PM
Die Geschehnisse werfen Fragen auf zur Polizeitaktik und zur Sicherheitsstrategie für den Gipfel.

Hat die Polizei die Kontrolle verloren?
Dieser Eindruck entsteht angesichts der Bilder aus Hamburg. Dass Autonome randalierend durch die Straßen ziehen, dass die Frau des US-Präsidenten, Melania Trump, stundenlang ihre Unterkunft nicht verlassen durfte und das Partnerprogramm beim Gipfel aus Sicherheitsgründen geändert wurde, sehen manche als Beleg für eine überforderte Polizei. Die will davon nichts wissen und versichert, mit der Lage fertig zu werden. Auch in Berliner Sicherheitskreisen heißt es, die Geschehnisse kämen keineswegs überraschend und seien im Rahmen dessen, was zu erwarten oder zu befürchten gewesen sei.

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, meint: „Die Polizei hat die Lage im Griff. Wir sind von bürgerkriegsähnlichen Zuständen weit entfernt.“ In einer großen Stadt wie Hamburg könne die Polizei nicht jede Straße absichern. Es sei generell schwer, mit großen Polizeieinheiten kleine und bewegliche Gruppen von Autonomen zu verfolgen. Dass Autos oder Mülltonnen angezündet würden oder Scheiben zu Bruch gingen, lasse sich da nicht immer verhindern. „Die Bilder sehen dann zum Teil dramatischer aus als es ist.“ Für Chaos in der ganzen Stadt spreche das keineswegs.

Auch der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, meint, es sei „nichts aus dem Ruder gelaufen“. Die Ausschreitungen reihten sich ein in vergangene Randale-Aktionen der linken Szene. Text: dpa
 
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 6:45 PM
Es bleibt die Frage: Wenn die Lage unter Kontrolle ist, warum hat die Polizei dann zusätzliche Kräfte angefordert?
 
Hintergrund seien die „vielen Straftaten, die parallel passieren“, erklärte ein Polizeisprecher. Von anderer Seite heißt es, viele Polizisten hätten wegen der Ausschreitungen am Abend, in der Nacht und am Morgen kaum oder keinen Schlaf bekommen. Unterstützung sei nötig, um Personal auszutauschen. Die Option auf zusätzliche Kräfte sei im Einsatzplan auch von vorneherein vorgesehen gewesen. „Es passiert immer wieder bei solchen Lagen, dass Verstärkung nötig ist“, sagt der Polizeiexperte Wolfgang Petri. Ungewöhnlich sei das nicht.

Petri war selbst 22 Jahre lang Polizist, 16 davon bei Mobilen Einsatzkommandos, und er hat viele Großeinsätze mitgemacht. Er meint aber auch, die Polizei hätte von Anfang an etwas mehr Personal einplanen sollen. „Der Kräftebedarf wurde zu gering angesetzt.“ Text: dpa
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 6:46 PM

Der Hamburger Maschinenbau-Student Eike protestiert gegen Gewalt bei G20-Protesten. Neben ihm (verdeckt) sein Kommilitone Matthias mit einem Schild das "Gratis-Umarmungen" verspricht.


Foto: Bernhard Sprengel, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:57 PM

Mehreren Journalisten sind während der Berichterstattung vom G20-Treffen in Hamburg die Akkreditierungen entzogen worden. Betroffen waren unter anderem Reporter von  "Weser-Kurier" und "Junge Welt". Das Bundeskriminalamt bestätigte das Vorgehen und begründete es mit sicherheitsrelevanten Erkenntnissen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) protestierte gegen das Vorgehen.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 6:59 PM

Gewaltbereite Demonstranten in Hamburg bereiteten sich am frühen Abend offenbar auf neue Zusammenstöße mit der Polizei im Stadtteil St. Pauli vor. In Seitenstraßen der Reeperbahn und in der nahen Hafenstraße wurden Barrikaden aus Bauzäunen und Mülltonnen errichtet. Die Polizei versprühte Tränengas. Zeitgleich trafen die Staats- und Regierungschefs zum Abendprogramm in der Elbphilharmonie ein. 


Foto: Boris Roessler, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:10 PM

Szene am Millerntorplatz: ein Aktivist versucht sich gegen den Strahl eines Wasserwerfers zu schützen.


Foto: Christophe Gateau, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:10 PM
Und noch ein Kontrast zu den Randale-Bildern, die den G20-Gipfel überschatten. Am Dammtor treffen sich grad Fahrradfahrer aller Alstersklassen, um als Critical Mass zu demonstrieren.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 7:20 PM
Unterdessen spricht Angela Merkels Gesichtsausdruck im Gespräch mit Putin Bände und wird eifrig im Internet verbreitet.
 
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Mira Nagar
July 7, 2017 at 7:30 PM

UPDATE: Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump haben sich auf einen Waffenstillstand für den Südwesten Syriens verständigt. Die Waffenruhe, an der auch Jordanien beteiligt sei, solle am Sonntag beginnen, sagt US-Außenminister Rex Tillerson nach dem Treffen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg. 


Es handele sich um eine sehr wichtige Region in Syrien. "Es ist unser erster Erfolg", sagt Tillerson. Er hoffe, dass dies fortgesetzt werden könne in anderen Regionen Syriens. 
Hinsichtlich von Syriens Präsident Baschar al-Assad habe sich die US-Haltung nicht geändert. "Wir sehen keinen Platz für die Familie Assad in der politischen Zukunft Syriens", sagt Tillerson. Es sei jedoch noch nicht entschieden, wie eine Machtübergabe und ein Abdanken Assads gestaltet werden könne. 

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:31 PM

Am Schulterblatt im Hamburger Schanzenviertel ist ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hatte nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, zum Brandort zu gelangen. "Lasst unsere Kollegen im Schulterblatt in Ruhe!! Wir kommen zum Helfen!!!", twitterte die Feuerwehr. Gerüchte, wonach es sich um ein Bankgebäude handelt soll, konnten Feuerwehr und Polizei zunächst nicht bestätigen. Ebenfalls im Schanzenviertel wurden Polizisten mit Gegenständen beworfen.



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:47 PM

Die Proteste und Ausschreitungen im Stadtgebiet im Überblick: 


Grafik: S. Stein/C. Goldammer
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 7:51 PM
Ein Radfahrer fährt mit einem überdimensionalen Peace-Zeichen durch die Gegend. Foto: dpa
 
 
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Mira Nagar
July 7, 2017 at 8:01 PM
Immer wieder gibt es kleinere, friedliche Aktionen, mit denen auf Demokratie aufmerksam gemacht werden soll. Die Polizei versucht es mit Fingerspitzengefühl.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 8:30 PM

Die Gipfel-Gegner melden einen "Erfolg" ihrer Fahrrad-Demo: "Mindestens ein Diplomaten-Konvoi musste umdrehen".



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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:33 PM

Weniger friedlich dürfte sein, was diese zum Teil maskierten Demonstranten planen. Sie reißen Stücke einer Fahrbahnbegrenzung aus der Verankerung.


Foto: Axel Heimken, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 8:46 PM
Nichts geht mehr am Gänsemarkt.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 8:59 PM

Eine Frau fotografiert einen Polizisten mit Granatpistole für Tränengas zwischen den Hamburger Stadtteilen St. Pauli und Sternschanze.


Foto: Bodo Marks, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:07 PM
In einem kurzen Gespräch mit einem Kollegen erzählt er mir, dass er sich nur noch wenn es sein muss als Presse zu erkennen gibt. Alles andere wäre ihm derzeit zu gefährlich.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 9:18 PM

Vermummte stapeln am Neuen Pferdemarkt Pflastersteine.


Foto: Markus Scholz, dpa
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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:29 PM

In jeder Hand ein Stein - ein Mann beobachtet das Geschehen im Schanzenviertel. 


Foto: Daniel Bockwoldt, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:37 PM
Die Polizei schreibt immer wieder, dass man sich als Schaulustiger lieber fernhalten sollte. Selbst Leute, die Getränke ausgeben möchten, sollten lieber nicht kommen.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 9:37 PM
Am neuen Pferdemarkt ist die Situation offenbar vorerst beruhigt.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 9:39 PM
Die Wasserwerfer rücken in Richtung Reeperbahn ab.
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Soenke Schierer, shz.de
July 7, 2017 at 9:42 PM
Erstmal 'n Selfie #G20HH17 #g20 #sternschanze t.co/wNchzBFrQD
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 9:42 PM

Unsere Reporterin Sonja Wurtscheid hat die brennenden Barrikaden am Neuen Pferdemarkt, Ecke Schulterblatt/Schanzenstraße gefilmt.

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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:49 PM

Im Hamburger Schanzenviertel kommt es zu größeren Krawallen. Auf der Straße brennen Feuer, teils meterhoch. Steine fliegen. Nach Angaben der Polizei sind mehrere Randalierer mit Eisenstangen unterwegs. Ein Wasserwerfer ist im Einsatz. Größere Einheiten der Polizei stehen zunächst noch etwa 150 Meter von den Feuern entfernt. Die Polizei berät derzeit noch über die weitere Strategie. 

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 9:57 PM
So sehen die Eindrücke des Regierungssprechers aus. Für seine Bildauswahl bekommt er reichlich Kritik.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 9:59 PM

Eine weitere Barrikade steht in St. Pauli in Flammen.


Foto: Boris Roessler, dpa
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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 10:03 PM
Der Hamburger mit dem "Gehe nur kurz zu Edeka"-Schild ist im Netz gefeiert worden. Das ZDF hat ihn nochmal aufspüren können. Der Hunger habe ihn zu dieser Aktion getrieben, sagte er.
 
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Mira Nagar
July 7, 2017 at 10:50 PM
Bewohner des Schanzenviertels reagierten laut Polizei zunehmend genervt. Sie distanzierten sich demnach von den Störern und forderten sie auf, die Krawalle zu beenden.

Und auch in den Netzwerken fordern viele ein Ende der Zerstörung.
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Mira Nagar
July 7, 2017 at 11:03 PM

Die Lage im Schanzenviertel ist sehr unübersichtlich und bedrohlich. Die Polizei umstellt eine Kreuzung nahe der Straße Schulterblatt, in der sich Tausende Randalierer aufhalten, schickt aber lediglich kleinere Gruppen von Beamten in das Geschehen. Die Beamten fordern erneut Unbeteiligte auf, sich zu entfernen. Seit rund drei Stunden lässt die Polizei die Randalierer bereits gewähren.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:11 PM

Auch die Bundespolizei meldet, dass der S-Bahnverkehr im Hamburger Innenstadtbereich bis auf weiteres eingestellt ist. Die Bürger werden aufgefordert, diese Bereiche großräumig zu meiden.

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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:19 PM

Die derzeitige Lage am Schanzenviertel aus einer anderen Perspektive:



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:22 PM

Etliche Wasserwerfer der Polizei machen fahren von der Sternbrücke in Richtung Schulterblatt.

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:32 PM

Die Hamburger Polizei appelliert noch einmal an die Unbeteiligten, sich vom Tatort des Geschehens fernzuhalten. 



via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:36 PM

Die ersten Wasserwerfer kommen zum Einsatz:

via dpa
dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:43 PM

Die Polizei rückt nach einer langen Phase des Abwartens gegen die Randalierer in der Schanze vor. Polizeisprecher Timo Zill sagt dem Sender N24, die Einsatzkräfte seien anfangs zögerlich gewesen. Man habe zunächst Kräfte gesammelt, zudem habe die Polizei auf die Sicherheit der Beamten achten müssen. So seien Gehwegplatten auf Dächer gebracht und Molotow-Cocktails vorbereitet worden.


Foto: Bodo Marks, dpa
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dpa-live Desk
July 7, 2017 at 11:50 PM

Wasserwerfer schießen zum Teil bis auf die Dächer, wo sich einige Randalierer aufhalten.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 12:01 AM

Offenbar ist auch eine Spezialeinheit der Polizei angerückt und im Einsatz. Sie tragen Zielfernrohre und Sturmgewehre:

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 12:06 AM

Die Zahl der verletzten Polizisten steigt erneut. Zu Verletzungen bei Störern oder Unbeteiligten liegt der Polizei demnach keine Zahlen vor.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 12:08 AM

Die Sperrung des S-Bahnverkehrs wird die Nacht über andauern. Das teilt die Bundespolizei mit. "Von Reisen in die Innenstadt raten wir ab", heißt auf Twitter.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 12:58 AM

Randalierer haben der Polizei zufolge Einsatzkräfte nordöstlich des Schanzenviertels angegriffen. Barrikaden würden errichtet. Der U-Bahnhof Schlump wurde demnach aus Sicherheitsgründen geschlossen, teilt die Polizei mit.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:03 AM

Dir Krawallmacher haben es offenbar nicht nur auf die Polizei abgesehen: Der "taz"-Journalist Martin Kaul auf Twitter:   

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:06 AM

Übergriffe auf Journalisten gab es offenbar auch durch die Polizei, wie der Grünen-Politiker und Fotograf Erik Marquardt auf Twitter berichtet.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:09 AM

Angesichts der schweren Krawalle fordert der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster die Schließung bekannter Zentren der linken Szene. "Linke Zentren wie die 'Rote Flora' in Hamburg oder die Rigaer Straße in Berlin müssen konsequent dichtgemacht werden', so Schuster im Gespräch mit der "Rheinischen Post".

"Es darf in Deutschland keine rechtsfreien Räume geben, nicht für arabische Clans, Islamisten oder Neonazis, und auch nicht für Linksradikale." Der ausgebildete Polizist fordert zudem, im Vorfeld von Versammlungen verstärkt Meldeauflagen gegen polizeibekannte gewalttätige Linksextremisten zu verhängen.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:16 AM

Friedlicher Protest von mehreren hundert Menschen an der Davidwache. Sie tanzen zu Technoklängen, beleuchtet von zwei Wasserwerfern der Polizei.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:36 AM

Die Polizei spricht von einer Beruhigung der Lage. Rund um das Schanzenviertel komme es aber zu einzelnen Sachbeschädigungen durch Kleingruppen, teilt die Polizei bei Twitter mit.


Polizisten führen im Schanzenviertel mehrere Menschen ab. Foto: Daniel Bockwoldt, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:39 AM

Weitere Unterstützung für die Einsatzkräfte in Hamburg durch die Bundespolizei:



via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:40 AM

Die Polizei Hamburg weist Berichte zurück, wonach Einsatzkräfte das Kulturzentrum Rote Flora im Schanzenviertel gestürmt hätten. Der Zugang zu dem früheren Theater war am frühen Morgen noch abgeriegelt. Das seit fast 30 Jahren besetze Gebäude gilt bundesweit als eines der wichtigsten Zentren der autonomen Szene

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 1:50 AM

Derweil bedankt sich US-Präsident Donald Trump via Twitter für einen "tollen ersten Tag" beim G20-Gipfel in Hamburg:



via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 3:09 AM

Hunderte Polizisten verlassen das Schanzenviertel und laufen Richtung Pferdemarkt. Die Lage hat sich beruhigt. Vereinzelt kommt es in noch zu Flaschenwürfen auf Polizeifahrzeuge. Wasserwerfer fahren durch die Straßen, gelegentlich kommen sie gegen Randalierer zum Einsatz.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 3:21 AM

Einige Barrikaden am Schulterblatt im Schanzenviertel dampfen noch. Die Feuerwehr ist noch im Einsatz.


Foto: Nico Pointner, dpa
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dpa-live Desk
July 8, 2017 at 4:05 AM

Nach den schweren Ausschreitungen bittet die Hamburger Polizei die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche nach Gewalttätern. Sie hat ein Hinweisportal im Internet freigeschaltet. Bürger sind gebeten, zur Ermittlung von Straftätern dort ihre Videos und Fotos hochzuladen.


Screenshot: polizei.hamburg.de/dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 5:54 AM

Und so geht's weiter - der zweite und letzte G20-Tag:

▪ Die Gipfel-Teilnehmer kommen erneut zu Plenarrunden zusammen. Wird es eine Einigung in wichtigen Streitfragen wie Klimaschutz oder freier Welthandel geben? 

▪ Viele Staats- und Regierungschefs werden den letzten Gipfeltag auch für Gespräche in einem kleinen Kreis nutzen. Geplant ist u.a. ein Treffen von Kanzlerin Merkel mit Frankreichs Präsidenten Macron und Kremlchef Putin.

▪ Nach dem offiziellen Ende des G20-Gipfels will die Bundeskanzlerin als Gastgeberin ihre Gipfel-Bilanz vor Medienvertretern ziehen.

▪ Auch heute sind noch einmal mehrere große Demonstrationen in Hamburg geplant. Die Initiative "Hamburg zeigt Haltung" erwartet 20.000 bis 30.000 Teilnehmer bei ihrem Marsch (12.00 Uhr). 

▪ Das Gipfel-Partnerprogramm wird mit einem Besuch im Rathaus fortgesetzt.


Es ist der Tag der Entscheidung beim G20-Gipfel für Kanzlerin Angela Merkel. Hier im Gespräch mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron (l.) und US-Präsident Donald Trump. Foto: John Macdougall, AFP/dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 6:34 AM

Der Appell der Hamburger Polizei an die Bevölkerung, Fotos und Videos von Straftaten zur Verfügung zu stellen, wird von den Anwälten der Aktivisten schroff zurückgewiesen.



via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 6:38 AM
Seien Sie unbesorgt: Wir können die Sicherheit garantieren.

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister von Hamburg, am 2. Juli im Interview mit dem Tagesspiegel auf die Frage: "Kann Hamburg die Sicherheit der Gäste und der Bevölkerung garantieren?"
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 7:03 AM

In den Gipfelgesprächen geht es heute vor allem um die Frage, ob es eine Einigung in wichtigen Streitfragen wie Klimaschutz oder freier Welthandel geben wird. Die Finanzmarktthemen wurden gestern bereits schnell und fast geräuschlos abgeräumt.

Beim Thema Banken wir die Sorge groß, dass sich die USA bei der Regulierung der Finanzmärkte und Banken von den bisherigen G20-Vereinbarungen absetzen. Sie haben Regeln auf den Prüfstand gestellt. Aber nun wird Washington wohl zumindest nicht an den Vorgaben für die großen und international vernetzten Geldhäuser («too big to fail»/«zu groß zum Scheitern») rütteln. 

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 7:04 AM

Auch an der Messe zeigt sich am Morgen ein ruhiges Bild (Foto: Benjamin Haller, dpa)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 7:08 AM
Einige Krawallmacher lassen sich von Wasserwerfern der Polizei nicht verjagen. Video: Peter Wüst
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Onlineredaktion
July 8, 2017 at 7:18 AM

Auch dieser dänische Designladen am Schulterblatt wurde von Plünderern zerstört. (Foto: Daniel Bockwoldt, dpa)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 8:14 AM
Die Polizei berichtet, sie habe in der Nacht das Haus Schulterblatt 1 in der Schanze gestürmt ("taktisch betreten und gesichert"). Dabei habe es 13 Festnahmen gegeben. Das ist NICHT die Rote Flora, sondern das Eckhaus am südlichen Ende des Schulterblatts Richtung Neuer Pferdemarkt (für Ortskundige: neben dem "Bok").
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 8, 2017 at 8:23 AM

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist empört und bitter enttäuscht.

Ich appelliere an die Gewalttäter, mit ihrem Tun aufzuhören und sich zurückzuziehen und die Gewalttaten nicht mehr zu verüben, sondern ein friedliches Miteinander in dieser Stadt weiterhin möglich zu machen. Das hat das weltoffene Hamburg, das hat auch die demokratische Bundesrepublik Deutschland sehr verdient.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 8:23 AM
Außerdem berichtet uns die Polizistin von Angriffszielen, die mich fassungslos machen: "Die Notaufnahme in St. Georg wurde angegriffen." Dort befindet sich mit der Asklepios-Klinik eines der größten Krankenhäuser der Stadt. "Die Patienten von dort werden jetzt nach Barmbek geflogen." Dort ist ebenfalls eine Klinik des Krankenhaus-Unternehmens Asklepios. "Es ist ein Kinderladen angegriffen worden."
Die Polizistin schließt ihre Schilderung mit dieser Bemerkung: "Die Menschen müssen mal mitbekommen, was sonst noch passiert neben brennenden Autos. Das geht jetzt zu weit."
 
Update 10.40 Uhr, Richtigstellung: Einer unser Reporter hat in der Asklepios-Klinik in St. Georg nachgeschaut, ob es dort tatsächlich einen Angriff auf die Notaufnahme gegeben hat, wie uns aus Polizeikreisen berichtet wurde. Leute vor Ort haben jedoch nichts von einem Angriff mitbekommen, auch sind keine Schäden erkennbar. Auf Nachfrage erklärt der Pressesprecher der Asklepios-Klinik, Rune Hoffmann, dass es zwei Falschmeldungen gegeben habe.
1. Es habe keinen Angriff auf die Notaufnahme der Asklepios-Klinik in St. Georg gegeben, sagt Hoffmann und bittet um Richtigstellung.
2. Auch eine Meldung, wonach es Katastrophenalarm in der Asklepios-Klinik in Altona gegeben habe, sei falsch.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 8, 2017 at 8:23 AM
Einfach nur widerlich, diese Verbrecher
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Karl-Heinz Hundertmark
July 8, 2017 at 9:08 AM
FDP-Chef Christian Lindner hat sich für ein entschiedenes Vorgehen der Polizei gegen Gewalttäter bei den G20-Protesten ausgesprochen. „Wer vermummt mit Flaschen auf Polizisten wirft, ist kein Gipfelgegner oder Demonstrant, sondern ein Straftäter“, sagte Lindner.
Für die Gewaltexzesse in Hamburg „darf es keine Toleranz geben“.
 
Lindner würdigte das Demonstrationsrecht als „wichtiges Gut unserer liberalen Demokratie“. Die Polizei habe beim G20-Gipfel „bislang einen guten Ausgleich“ geschafft.
 
Die Demonstranten liegen in der Sache falsch. Sie wehren sich gegen Dialog und setzen auf Abschottung.

Kritisch äußerte sich der FDP-Chef zum Vorstoß von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), G20-Konferenzen künftig im UN-Gebäude in New York auszurichten. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, die Gipfelteilnehmer würden sich irgendwo verstecken“, meinte Lindner.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Miriam Richter, shz.de
July 8, 2017 at 9:08 AM
In Hamburg sind für heute zwei Demonstrationen geplant:
 
"Hamburg zeigt Haltung": Hier ruft ein breites Bündnis auf, das nicht grundsätzlich gegen G20 ist, aber für Frieden und Verständigung demonstrieren will. Um 11 Uhr soll es in der Hafencity, U-Bahn Messberg, losgehen Richtung Fischmarkt. Aufgerufen haben unter anderem der frühere Bürgermeister Ole von Beust, die Schauspielerin Marion Kracht und Kiez-Ikone Corny Littmann. Erwartung: 10.000 Teilnehmer.
 
Zu "Internationale Solidarität statt G20" haben linke Gruppen aufgerufen, etwa Attac und DGB-Gewerkschaften, die Linkspartei oder Robin Wood. Start ist ab 11 Uhr am Deichtorplatz. Die Abschlusskundgebung ist auf dem Millerntorplatz geplant. Befürchtet wird, dass sich Gewalttäter unter die Demonstranten mischen. Erwartung: 100.000 Teilnehmer.
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Joachim Dreykluft, shz.de
July 8, 2017 at 9:28 AM

Werner Rätz vom Bündnis Grenzenlose Solidarität distanziert sich nicht von den Plünderungen und Gewaltausbrüchen, sondern sieht die Verantwortung alleine bei der Polizei.



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dpa-live Desk
July 8, 2017 at 9:34 AM

Die Top-Wirtschaftsmächte haben sich bei ihrem G20-Gipfel in Hamburg auf einen Kompromiss im Handelsstreit geeinigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bekennen sich die führenden Industrie- und Schwellenländer zum freien Handel und gegen Protektionismus - allerdings wird "die Rolle legitimer Verteidigungsinstrumente im Handel" anerkannt. 

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 9:39 AM

Beim Klimaschutz ist eine Einigung weiter offen. Besonders strittig ist eine Passage, die die USA aufnehmen wollen. Es geht dabei um amerikanische Unterstützung für andere Länder bei der sauberen Nutzung fossiler Energien. Klimaschützer laufen hier Sturm, weil fossile Energien eigentlich auslaufen müssen, wenn die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden sollen. 

Nach dem Dokument, auf das sich Unterhändler in der Nacht einigten, sprechen sich die G20 für einen "wechselseitigen und gegenseitig vorteilhaften Rahmen für Handel und Investitionen aus" und den Grundsatz der Nichtdiskriminierung aus. Die G20 wollen "den Kampf gegen Protektionismus einschließlich aller unlauterer Handelspraktiken" fortsetzen. 

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:01 AM

Die USA und das vor dem EU-Austritt stehende Großbritannien wollen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump schnell über ein bilaterales Handelsabkommen verhandeln. Die beiden Länder wollten "sehr schnell einen sehr kraftvollen Deal" aushandeln, sagte er in Hamburg. Trump hatte sich am Morgen am Rande des G20-Gipfels mit Großbritanniens Premierministerin Theresa May getroffen. Die Bankenzentren in London und New York gelten als die wichtigsten Finanzplätze der Welt.  

(Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:09 AM
Das Schanzenviertel heute morgen.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Barbara Glosemeyer
July 8, 2017 at 10:19 AM

Die Haspa-Filiale auf dem Schulterblatt wurde auch Ziel der sinnlosen Gewalt. Die Bank ist schon bei mehreren 1.-Mai-Krawallen beschädigt worden (Foto: Benjamin Haller)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:20 AM

Eine letzte Flamme lodert vor dem Schulterblatt (Foto: Benjamin Haller)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:20 AM

Die Aufräumarbeiten dauern an (Foto: Benjamin Haller)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:21 AM
Weiter erklärt Hoffmann, dass es in den Asklepios-Kliniken in St. Georg und Altona kein erhöhtes Patientenaufkommen gebe. Dies liege zum einen daran, dass verletzte Einsatzkräfte im Bundeswehrkrankenhaus behandelt würden. Zum anderen ließen sich viele verletzte Demonstranten von eigenen Leuten verarzten.
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Onlineredaktion
July 8, 2017 at 10:21 AM

Der russische Präsident Wladimir Putin ist am Rande des G20-Gipfels in Hamburg mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zusammengetroffen. Erwartet wurde, dass Putin und Erdogan über den Bürgerkrieg in Syrien sprechen. 

Die USA und Russland hatten sich am Freitag unter Beteiligung Jordaniens auf eine Waffenruhe für den Südwesten des Bürgerkriegslandes geeinigt. Von einer Einbeziehung der Regierung in Ankara war allerdings keine Rede. 

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:34 AM

Hamburg räumt weiter auf: Der Rewe Markt in der Nähe des Schanzenparks (Ecke Weidenallee/Altonaer Straße) bekommt neue Fensterscheiben.

(Foto: Wiebke Dördrechter)
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:35 AM
Das mittlerweile bekannte Bild am Himmel über Hamburg.
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Soenke Schierer, shz.de
July 8, 2017 at 10:41 AM

Edgar und Lisa Munz sind extra aus Ingolstadt angereist, um hier friedlich gegen G20 zu demonstrieren. "Mir ist wichtig, dass kein Mensch auf der Welt verhungert", sagte Lisa Munz.


Foto: Benjamin Haller, dpa
via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:43 AM
Max-Brauer-Allee am Rande des Schanzenviertels. Zettel: "Was bleibt, wenn du gehst".
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 8, 2017 at 10:45 AM

US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Arbeit bei der Ausrichtung des G20-Gipfels in Hamburg gedankt.

Es war wirklich unglaublich, wie die Dinge hier angegangen wurden. Nichts davon war einfach. Aber so professionell. Und ohne große Störung, abgesehen von einer ganzen Menge Leute

Donald Trump

Merkel habe eine hervorragenden Job gemacht. Trump und Merkel traten gemeinsam mit weiteren Staats- und Regierungschefs bei einer Veranstaltung der Weltbank auf. Sie stellten gemeinsam einen inzwischen mit 285 Millionen Euro gefüllten Fonds zur Förderung von Frauen in Entwicklungsländern vor. Dabei war auch Trump-Tochter Ivanka. Die USA tragen nach Angaben Trumps mit 44 Millionen Euro zu dem Fonds bei.

via dpa
dpa-live Desk
July 8, 2017 at 10:49 AM
Am Schulterblatt vor der Roten Flora ist die Straße aufgeräumt. In den umliegenden Straßen liegen noch verkohlte Reste.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 8, 2017 at 10:50 AM
Hier direkt neben der Roten Flora sind Pflastersteine herausgerissen.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de
July 8, 2017 at 10:52 AM
Überall in der Schanze gleichen sich die Bilder.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 8, 2017 at 10:52 AM
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Soenke Schierer, shz.de
July 8, 2017 at 11:04 AM
Hier fehlen viele Pflastersteine. Die ARD berichtet.
via Liveblog zum G20-Gipfel von shz.de
Joachim Dreykluft, shz.de


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