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NOZ-Agenda-Diskussion über Populismus Verfassungsschutz-Präsident Maaßen kommt nach Osnabrück


Osnabrück. Populismus, Positionen, Perspektiven: Unsere Redaktion blickt im Jahr der Bundestagswahl auf den politischen Zustand Deutschlands und Europas. Am 8. Mai kommt Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zu einer NOZ-Agenda-Diskussion nach Osnabrück.

Gefährdet eine Welle von Populismus Europa und die Demokratie? Diese Frage steht im Mittelpunkt des NOZ-Projekts „Populismus, Positionen, Perspektiven“. Die Anlässe liegen auf der Hand: Der britische Austritt aus der EU, der Krieg in Syrien, der Streit mit Russland, die Merkwürdigkeiten in der Türkei, Donald Trumps sprunghafte Politik in den USA. Zugleich greifen Extremismus und Terrorismus um sich – und dies alles im Jahr der Bundestagswahl.

Einschlägige Fragen sind außerdem: Welche Rolle spielt das Internet für die Radikalisierung? Schadet die Kommunikation in sozialen Netzwerken der Demokratie oder nutzt sie ihr? Welche Gefahren der Manipulation bestehen? Wie steht es um Extremismus in Deutschland? Diesen Fragen geht unsere Redaktion im Rahmen eines mehrmonatigen Medienprojekts nach. Teil sind neben wöchentlichen Themenschwerpunkten auch Veranstaltungen.

Am Montag, 8. Mai, laden wir unsere Leser deshalb zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion im NOZ-Medienzentrum in Osnabrück am Breiten Gang ein. Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke diskutiert ab 19 Uhr mit folgenden Experten:

Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, leitet den Inlandsnachrichtendienst seit dem 1. August 2012. Neben der Beobachtung demokratiefeindlicher Tendenzen in Deutschland ist seine Behörde für die Abwehr ausländischer Spionage zuständig. Der promovierte Jurist und gebürtige Mönchengladbacher ist zudem Spezialist für Ausländer- und Völkerrecht.

Thorsten Quandt, Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, untersucht in einem brandaktuellen Forschungsprojekt Möglichkeiten zur Erkennung und Bekämpfung verdeckter Propaganda-Angriffe über das Internet – unter anderem automatisiert über Social-Bots in Online-Netzwerken.

Klaus-Peter Schöppner, Meinungsforscher, befasste sich als eine Instanz der deutschen Meinungsforschung als Direktor des Bielefelder Emnid-Instituts Tag für Tag damit, was die Deutschen denken und warum. Nachdem er altersbedingt bei Emnid ausschied, gründete er ein eigenes Beratungsunternehmen. Aktuell lautet die Prognose des Psychologen: Das Stimmverhalten wird im Jahr der Bundestagswahl so sehr auf den Kopf gestellt wie nie zuvor.

Wenn Sie die Diskussion besuchen wollen, registrieren Sie sich online unter nozagenda.eventbrite.de. Für Ihre Anmeldung arbeiten wir mit dem Internet-Portal Eventbrite zusammen.

Telefonisch ist ebenfalls eine Kartenreservierung möglich unter der Nummer 0541/310-1000 (Montag bis Freitag jeweils von 11 bis 13 Uhr).

Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Pro Anmeldung können maximal vier Karten reserviert werden. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr.


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