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„Smoke on the Water“ Russischer Flugzeugträger erntet Spott im Netz

Von Christian Schaudwet

Der russische Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ im Ärmelkanal. Foto: dpaDer russische Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ im Ärmelkanal. Foto: dpa

Osnabrück/Dover. Russland hat seinen Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ durch den Ärmelkanal geschickt. Nach Einschätzung der Nato soll er ins Mittelmeer fahren, seine Kampfjets sollen möglicherweise in den Syrien-Krieg eingreifen. Eindruck macht das Schiff bisher durch seine mächtige Rauchfahne. Auf Twitter hagelt es Spott.

Das westliche Militärbündnis Nato hatte die Fahrt der „Kusnezow“ als Machtdemonstration Russlands eingestuft und den bisher einzigen Flugzeugträger Russlands im Ärmelkanal zeitweise durch sechs Kriegsschiffe begleiten lassen. Im Netz kursieren Fotos und Videos des stark aus dem Schornstein qualmenden Schiffs, das Medienberichten zufolge für den Fall einer Panne stets von einem Hochseeschlepper begleitet wird.

Das Nachrichtenportal „Sputnik Deutschland“ schätzte die psychologische Wirkung des Schiffs vor der Passage durch den Ärmelkanal anders ein: „Admiral Kusnezow erschreckt Briten: Nordflotte vor Syrien beunruhigt Nato“, titelte das russischen Staatsmedien nahe stehende Portal und schilderte die Pläne von Nato-Ländern, den Flugzeugträger aufwändig von eigenen Kriegsschiffen beschatten zu lassen.


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