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US-Präsidentschaftswahl Donald Trump liegt in Umfragen nun vor Hillary Clinton

Donald Trump hat nach einer Umfrage stark vom Parteitag der Republikaner profitiert - trotz der Risse in der Partei, die dabei zutage traten. Foto: imago/XinhuaDonald Trump hat nach einer Umfrage stark vom Parteitag der Republikaner profitiert - trotz der Risse in der Partei, die dabei zutage traten. Foto: imago/Xinhua

dpa/AFP Washington. Donald Trump hat nach einer Umfrage stark vom Parteitag der Republikaner profitiert - trotz der Risse in der Partei, die dabei zutage traten.

Nach der von CNN in Auftrag gegebenen Erhebung käme der Präsidentschaftskandidat der Konservativen in einem direkten Vergleich mit Hillary Clinton auf 48 Prozent, wenn jetzt gewählt würde. Die Demokratin Clinton würde nur 45 Prozent erreichen.

Trump gewann damit sechs Prozentpunkte dazu. Es ist zwar üblich, dass der jeweilige Kandidat nach dem Parteitag, auf dem er offiziell nominiert wird, in Umfragen zulegt. Aber CNN hat nach eigenen Angaben zuletzt im Jahr 2000 einen derart großen Zuwachs nach einer Convention ermittelt.

Jetzt sind allerdings die Demokraten an der Reihe. Sie halten bis Donnerstag ihren Parteitag in Philadelphia ab. Dort soll Clinton zur Präsidentschaftskandidatin gekürt werden.

Die Präsidentschaftswahl findet am 8. November 2016 statt. Gekürt wird das Staatsoberhaupt der USA nicht nach Prozentanteilen, sondern nach Wahlmännerstimmen, welche die Kandidaten in den einzelnen Bundesstaaten erringen müssen. Wie viele Stimmen ein Staat im „Electoral College“ zu vergeben hat, hängt von seiner Bevölkerungsstärke ab. Am Ende muss der Sieger 270 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen auf sich vereinen. Theoretisch kann also ein Kandidat Präsident werden, auch wenn er insgesamt landesweit weniger Stimmen erhalten hat als ein Konkurrent.