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Zukunftscheck – Weil auf Podium NOZ-Agenda zu VW und der Wirtschaft Niedersachsens

Von Burkhard Ewert


Osnabrück. Welchen Weg nimmt die niedersächsische Wirtschaft? Diese Frage steht im Zentrum der nächsten NOZ Agenda unter dem Motto „Automobil, Industrie, Energie: der Standort Niedersachsen“. Zu Gast ist unter anderem Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil.

In einer umfassenden Serie unternimmt unsere Redaktion zusammen mit Regional- und Wirtschaftsforschern des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) einen Zukunftscheck für das westliche Niedersachsen und seine wichtigsten Branchen. Außerdem untersuchen wir die Zukunft der Arbeit, bewerten die Bedeutung von VW, blicken auf die Rolle von Innovationen und Investitionen und fragen Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart in einem Interview nach Ludwig Erhards Erbe.

Diskussion am 23. Februar

Erscheinen werden die Beiträge in der Woche vom 21. bis 27. Februar. Höhepunkt der Agenda-Woche ist eine Podiumsdiskussion am Dienstag, 23. Februar, ab 19 Uhr im NOZ-Medienzentrum in Osnabrück. Unter der Moderation von Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke nehmen daran teil:

Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer leitet das Fachgebiet „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft“ der Universität Duisburg-Essen und ist Direktor des dortigen CAR-Zentrums für automobile Forschung. In den 80er- und 90-er Jahren arbeitete der Volkswirt als Marketing- und Marktforschungs-Spezialist für Opel, Porsche, Peugeot und Citroen.

Stefan Körzell ist im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zuständig für Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik sowie für Struktur-, Industrie und Dienstleistungspolitik. Der gelernte Maschinenschlosser arbeitete bis 1990, zuletzt als Schichtführer, bei den Rotenburger Metallwerken. Vor dem Wechsel in den Bundesvorstand bekleidete er beim DGB unter anderem das Amt des Landesvorsitzenden in Hessen.

Dr. Volker Schmidt vertritt als Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall den größten norddeutschen Arbeitgeberverband mit Mitgliedsunternehmen wie Conti, Krone, Sennheiser, ZF Lemförder, Amazone. Zuvor arbeitete der Volkswirt unter anderem für die CDU-Finanzpolitiker Wolfgang Schäuble und Friedrich Merz.

Stephan Weil ist niedersächsischer Ministerpräsident. Der SPD-Politiker vertritt das Land als Eigentümer von 20 Prozent der Anteile im Aufsichtsrat der Volkswagen AG und ist Mitglied des Präsidiums. Vor seiner Wahl war Weil Oberbürgermeister von Hannover, nachdem er zuvor als Anwalt und Richter sowie Kämmerer der Landeshauptstadt tätig gewesen war.

So melden Sie sich an

Wenn Sie die Diskussion besuchen wollen, registrieren Sie sich online unter www.nozagenda.eventbrite.de. Für Ihre Anmeldung arbeiten wir mit dem Internet-Portal Eventbrite zusammen. Telefonisch ist ebenfalls eine Kartenreservierung möglich unter der Nummer 0541/310-1099 (Montag bis Freitag von jeweils 11 bis 13 Uhr). Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Pro Anmeldung können maximal vier Karten reserviert werden. Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18 Uhr.


Die letzten NOZ-Agenda-Wochen befassten sich unter anderem mit „2016 - das Jahr der Pflege“ und „Religion und Gewalt: Deutschland und die Flüchtlingskrise“ und „Integration und Migration“. Zu Gast waren unter anderem SPD-Chef Sigmar Gabriel, Pflege-Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), Aiman Mazyek als Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, Landesbischof Ralf Meister und der russische Botschafter Wladimir Grinin. Die entsprechenden Berichte finden Sie auf unserer Schwerpunktseite NOZ Agenda.