„Blamage für die deutsche Politik“ Grüne kritisieren Merkels Fernbleiben beim Klimagipfel

Grünen-Chefin Simone Peter kritisiert, dass Kanzlerin Angela Merkel nicht am UN-Klimagipfel in New York teilnimmt. Foto: Maja HitijGrünen-Chefin Simone Peter kritisiert, dass Kanzlerin Angela Merkel nicht am UN-Klimagipfel in New York teilnimmt. Foto: Maja Hitij

Osnabrück. Die Grünen haben es als „Blamage für die deutsche Politik“ kritisiert, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dem an diesem Dienstag beginnenden UN-Klimgagipfel in New York fernbleibt.

Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte Grünen-Bundeschefin Simone Peter, Merkel rede gern davon, dass Deutschland mehr Verantwortung übernehmen müsse in der Welt. Mit ihrer „Politik des leeren Stuhls“ gebe die Kanzlerin diesen Anspruch ausgerechnet bei der dringendsten globalen Herausforderung auf. Regierungschefs aus aller Welt reisten nach New York, um den stockenden Klimaverhandlungen neue Impulse zu geben, betonte Peter. Nur die Kanzlerin halte lieber eine Rede vor Industrielobbyisten. „Die Absage zeigt, wie wenig die Bundesregierung mit Klimaschutz und internationaler Solidarität am Hut hat. Sie betreibt Klientelpflege statt Klimaschutz“, sagte Peter.


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