Britische Dschihadistinnen „Gotteskriegerinnen“ zwingen Frauen in Sexsklaverei

Jesidische Frauen demonstrieren in der Innenstadt von Cell gegen die Verfolgung durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Foto: Imago.deJesidische Frauen demonstrieren in der Innenstadt von Cell gegen die Verfolgung durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Foto: Imago.de

Osnabrück. Weibliche Dschihadisten aus Großbritannien zwingen irakische Frauen zur Sexsklaverei, das haben verschiedene britische Medien berichtet. In Bordellen werden sie demnach männlichen IS-Terroristen „angeboten“.

Nach Angaben der Boulevardzeitung „The Daily Mirror“ seien bereits mehr als 3000 irakische Frauen in die Gefangenschaft der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) geraten und zur Prostitution gezwungen worden.

Die Zeitung berichtet weiter, dass die Al-Khansaa-Brigade in der ostsyrischen Stadt Al-Rakka vor allem Frauen der christlichen Minderheit und der Jesiden verfolgt und versklavt. Die Terroreinheit habe ausschließlich weibliche Mitglieder. Sie zwängen Frauen in die Prostitution und betrieben Bordelle für männliche Kämpfer des IS.

Eine Schlüsselrolle in der Terroreinheit spielt nach Angaben verschiedener englischsprachiger Medien die 20-jährige Aksa Mahmood. Im vergangenen Jahr verließ sie demnach das schottische Glasgow und schloss sich dem IS an, wie der „Daily Mirror“ berichtet. Mittlerweile kommen nach Berichten des „The Daily Mail“ immer mehr britische Frauen zu der Terrorgruppe.

Das Middle East Media Research Institute (Memeri) mit Sitz in Washington hat in einem Bericht Unterhaltungen britischer IS-Kämpfer in sozialen Netzwerken zusammengestellt. Darin geht es um die Sexversklavung „ungläubiger“ Frauen. Laut der Interpretation der IS-Krieger erlaubt die Scharia – das religiöse Gesetz des Islam – die Versklavung und den Missbrauch von Nicht-Musliminnen.


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