„Nicht Mitarbeiterin gedrängt“ Connemann wehrt sich gegen Vorwürfe

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Weist Darstellung zurück: Gitta Connemann Foto: dpaWeist Darstellung zurück: Gitta Connemann Foto: dpa

Papenburg/Berlin.Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hat die Darstellung der „Bild“- Zeitung zurückgewiesen, wonach sie eine schwangere Mitarbeiterin möglicherweise habe loswerden wollen. Die Vorwürfe entsprächen nicht den Tatsachen. „Der Sachverhalt stellt sich völlig anders dar“, betont Connemann in einer schriftlichen Stellungnahme, die unserer Zeitung vorliegt.

Darin hebt die Abgeordnete mit Wahlkreis im nördlichen Emsland/Ostfriesland hervor, sie habe – anders als von „Bild“ dargestellt“ – ihre Mitarbeiterin nicht gedrängt, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, vielmehr habe diese um einen solchen Vertrag gebeten.

Die Parlamentarierin unterstreicht außerdem: „Ich habe nicht damit gedroht, mich dafür einzusetzen, dass der Ehemann meiner Mitarbeiterin seinen Job verliert.“ Auch dieses hatte „Bild“ in der Ausgabe vom Freitag unter Berufung auf die Büroleiterin berichtet.

Die CDU-Politikerin, Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses des Bundestages, weist ferner die Darstellung zurück, wonach sich die Bundestagsverwaltung mit dem Fall befasse.

Connemann hebt hervor, die in ihrer aktuellen Stellungnahme dargelegten Fakten habe sie auch „Bild“ genannt – unter Benennung von Zeugen und unter Vorlage von Schriftstücken. „Soweit dennoch falsch berichtet wurde, lasse ich presserechtliche Schritte prüfen“, teilte die Politikerin in ihrer Stellungnahme mit..

Sie bittet ferner um „Verständnis, dass ich mich aus Fürsorge gegenüber meiner Mitarbeiterin nicht zu weiteren Details in unserem persönlichen Arbeitsverhältnis äußere“.

Der von dem Boulevardblatt mit großer Überschrift und Bild geschilderte Fall liegt fast ein Jahr zurück und soll sich im Oktober 2013 ereignet haben. Laut „Bild“ war Hintergrund, dass die Mitarbeiterin schon während ihrer ersten Schwangerschaft vor vier Jahren ihre Pflichten und das Vertrauensverhältnis „schwer verletzt“ habe. Später habe sich die Frau dafür entschuldigt. Deshalb habe sie ihr eine neue Chance gegeben, habe Connemann betont.

Zwischenzeitlich hat die betroffene Mitarbeiterin einen Antrag auf Elternzeit bis zum 21. Mai 2015 gestellt.

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