„Ich mache das aus Überzeugung“ Am 19. August ist Tag der Humanitären Helfer


Osnabrück. Nach 21 Uhr darf Insa Deimann das bewachte Hotel, in dem sie lebt, nicht mehr verlassen. Auf den Straßen der südsudanesischen Hauptstadt Juba drohte ihr sonst Lebensgefahr. Nach der Sperrstunde könnte sie ausgeraubt, entführt oder getötet werden. Dabei ist die 32-jährige Osnabrückerin eigentlich als Helferin im Land. Für das World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen (UN) kämpft sie mit 850 weiteren Mitarbeitern im Südsudan gegen die drohende Hungerkatastrophe. Der heutige Internationale Tag der humanitären Hilfe erinnert an den Einsatz aller Helfer weltweit.

Der Alltag von Insa Deimann ist bestimmt von Arbeit – für Angst ist hier kein Platz. Ihre Aufgabe ist schnell erklärt und doch denkbar mühsam: Von Juba aus kümmert sie sich um die Finanzierung der World Food Programme im Südsudan. „Es gibt

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Mehr als 840 Millionen Menschen weltweit hungern – jeder achte. Essen, Kleidung oder Unterkünfte, all das müssen die Helfer in teils gefährliche und krisengeplagte Regionen bringen. Dabei riskieren sie nicht selten selbst ihr Leben.Zumindest aber nehmen die Helfer gravierende Einschnitte in ihrem eignen Leben hin. Der Internationale Tag der humanitären Hilfe am 19. August honoriert diesen Einsatz. Trauriger Anlass zur Gründung des Tages: Am 19. August 2003 starben 21 Menschenrechtler und Helfer bei einem Bombenanschlag im Irak.

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