Deutscher Beobachter wirbt für differenzierte Sicht OSZE sieht keine Entspannung in der Ost-Ukraine


Osnabrück. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sieht auch mehrere Tage nach der Genfer Erklärung keine Entspannung im Osten der Ukraine. Im Interview mit unserer Zeitung kann der deutsche OSZE-Beobachter Mirco Günther die Räumung besetzter Gebäude nicht bestätigen – sieht aber Dialogbereitschaft.

Herr Günther, das Treffen zwischen Ukraine, Russland, EU und USA in Genf verlief zunächst einigermaßen konstruktiv – wie angespannt ist die Lage im Osten der Ukraine noch? Als OSZE-Beobachter in Charkow kann ich vor

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Mirco Günther ist Monitoring Officer und Stellvertretender Leiter des OSZE-Büros in Charkow, der zweitgrößten Stadt der Ukraine direkt an der russischen Grenze. Günther, Jahrgang 1984, ist McCloy-Stipendiat an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University in Cambridge, Massachusetts. Von 2010 bis 2013 arbeitete er für die OSZE in Tadschikistan. Zuvor absolvierte er unter anderemArbeitsaufenthalte in New York, Georgien, Russland und der Ukraine. Er hat Politikwissenschaft in Berlin und Moskau studiert sowie an der Universität St. Andrews in Schottland.

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