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Eine unfreiwillige Schatzsuche

Von Verena Hoenig

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Osnabrück. Zuerst freut sich Etna über ihren neuen Bruder. Aber nach ein paar Tagen entdeckt sie: Mit dem ist nichts anzufangen. Bob schläft, jault, sabbert und pieselt bloß den ganzen Tag. Trotzdem scheint die ganze Familie nur noch ihn wahrzunehmen. In der großen Schwester brodelt es.

Da passiert etwas, das die Lage gewaltig ändert: Etna findet heraus, dass Büroklammern, Spielzeugautos, Scheren und alle anderen Gegenstände aus Metall an Bob kleben bleiben. Er ist magnetisch geworden! Nun nimmt sie ihn freiwillig mit nach draußen, denn der Ausgang wird zur wahren Schatzsuche.

Und ihren besten Freunden leiht Etna den Wunderbruder gnädigerweise sogar mal aus. Doch dann bleibt Bob an der Tasche eines Bankräubers kleben und hilft dadurch, den Ganoven zu fangen. Der Bruder ist der Held des Tages.

Was die beiden Geschwister angeht: Zu guter Letzt beweisen sie, dass man auch aus purer Liebe aneinander festkleben kann. Zum Vorlesen und ersten Selberlesen warm empfohlen.

Franziska Biermann (Text und Illu.): „Der magnetische Bob.„ Nilpferd Verlag, 64 S., 16,90 Euro, Ab 6.


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