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Kult-Kanzler Brandt „Knisternde Erregung“ vor der Willy-Wahl

<em>Der Beginn einer großen Bewegung: </em>Tausende demonstrierten am 26. April 1972 in Hamburg ihre Unterstützung für die Regierung Brandt. Einen Tag später scheiterte Unions-Fraktionschef Rainer Barzel mit seinem Misstrauensantrag gegen Brandt. Es ist ein erster Höhepunkt in einem turbulenten Jahr, das mit Neuwahlen und einem Sieg der SPD endet. Foto: dpaDer Beginn einer großen Bewegung: Tausende demonstrierten am 26. April 1972 in Hamburg ihre Unterstützung für die Regierung Brandt. Einen Tag später scheiterte Unions-Fraktionschef Rainer Barzel mit seinem Misstrauensantrag gegen Brandt. Es ist ein erster Höhepunkt in einem turbulenten Jahr, das mit Neuwahlen und einem Sieg der SPD endet. Foto: dpa

Osnabrück.. „Willy wählen“ – dieser Slogan weckt auch mehr als 40 Jahre danach noch starke Erinnerungen. Er steht für eine legendäre Wahl, die nicht nur in der langen Geschichte der SPD einmalig ist. Nie zuvor war die Beteiligung bei einer Bundestagswahl so hoch, nie wieder ist seither eine derartig starke Mobilisierung der Wähler gelungen wie am 19. November 1972: Erstaunliche 91,1 Prozent der Stimmberechtigten gingen an die Urnen.

Auch viele junge Leute wählten Brandt, obwohl die Union gleichfalls betont locker warb: „Black is beautiful“. Doch am Ende triumphierte Brandt. Eine „Hochstimmung wie bei einem großen Fußballspiel“, so eine Zeitzeugin, trug den Friedensnobe

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