Rückgriff auf Volkslied "Ein schöner Land": Baerbock freut sich über Resonanz auf Spot

Die einen mochten ihn, andere waren entsetzt: Aufmerksamkeit brachte der jüngste Spot Annalena Baerbock und den Grünen allemal.Die einen mochten ihn, andere waren entsetzt: Aufmerksamkeit brachte der jüngste Spot Annalena Baerbock und den Grünen allemal.
Michael Staudt

Osnabrück. Die Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock hat sich erfreut gezeigt über die große Resonanz auf den jüngsten Wahlkampfspot ihrer Partei, in dem verschiedene Menschen eine nachgedichtete Version des Volkslieds "Kein schöner Land" singen.

"Der Spot wurde in kürzester Zeit allein online mehr als drei Million mal gesehen, inzwischen kursieren erste Samples davon - ich finde das super", sagte Baerbock im Gespräch mit unserer Redaktion.

Kritikern, die der Partei eine volkstümlerische Anbiederung und Schollen-Rhetorik vorwarfen, entgegnete Baerbock: "Ein schöner(es) Land"- so haben wir das Lied ja bewusst genannt - ist genau das, wofür wir antreten." Dafür müsse man sich nicht schämen.  

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"Heimat und Hightech sind kein Gegensatz. Es ist immer eine Stärke unseres Landes gewesen, beides zu verbinden, und dies gilt es auch in Zukunft zu nutzen", sagte die Parteivorsitzende. Wenn wir den Wohlstand erhalten und sozial gerechten Klimaschutz voranbringen wollen, schaffen wir das nur miteinander, der Landwirt, der Stahlarbeiter, die Rentnerin, wir alle in diesem Land.


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