Bundesinnenministerium Jeder zweite Asylsuchende in Deutschland ohne Papiere

Von dpa

Männliche Asylbewerber gehen über das Gelände der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) in Eisenhüttenstadt.Männliche Asylbewerber gehen über das Gelände der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) in Eisenhüttenstadt.
Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin. Wer in Deutschland einen Asylantrag stellt, erhält ein Dokument, in dem Name, Geburtsdatum und Nationalität vermerkt sind. Oft beruht das, was da eingetragen wird, nur auf den Angaben des Asylsuchenden.

Gut die Hälfte der erwachsenen Asylsuchenden hat im vergangenen Jahr keine Dokumente vorgelegt, die Herkunft, Namen und Geburtsdatum zweifelsfrei belegen. „Im Jahr 2020 lag der Anteil der Asylerstantragstellenden ab 18 Jahren ohne Identität

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