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„Lasst die Hexe nicht leben!“ Die Opfer der Hexenprozesse starben einst als verurteilte Straftäter – Manche werden rehabilitiert

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<em>Dem Wurf ins Wasser</em> entging fast keine der Frauen, die als Hexen angeklagt waren: Ging die Person unter, war sie unschuldig. Schwamm sie oben, war sie schuldig. Dieser zeitgenössische Holzstich stammt aus dem 16. Jahrhundert. Foto: ImagoDem Wurf ins Wasser entging fast keine der Frauen, die als Hexen angeklagt waren: Ging die Person unter, war sie unschuldig. Schwamm sie oben, war sie schuldig. Dieser zeitgenössische Holzstich stammt aus dem 16. Jahrhundert. Foto: Imago

Osnabrück. Sie starben als Männer und Frauen, die mit dem Teufel im Bunde standen: die Opfer der Hexenprozesse. Die Urteile haben bis heute Gültigkeit. Manche Städte rehabilitieren Hexen und Zauberer nun zumindest moralisch – und geben den Toten damit ihre Würde wieder.

Anna Ameldung verlässt diese Welt nicht als fromme Apothekersfrau aus Osnabrück. Als das Schwert in den frühen Morgenstunden des 7. Oktober 1636 im kleinen Wachthaus vor dem Bocksturm auf sie niederfährt, stirbt sie als verurteilte Hexe. Un

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