Interview Soziologe Kienscherf: "USA sollten Entschädigung für die Sklaverei leisten"

"Kein Leben zählt, solange schwarze Leben nicht zählen" - Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge von Polizeigewalt demonstrieren in diesen Tagen sogar in London Menschen gegen Rassismus."Kein Leben zählt, solange schwarze Leben nicht zählen" - Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge von Polizeigewalt demonstrieren in diesen Tagen sogar in London Menschen gegen Rassismus.
i-Images via www.imago-images.de/Martyn Wheatley

Osnabrück. Wer die strukturellen Ungleichheiten zwischen Schwarzen und Weißen in den USA beseitigen will, muss den Wohlfahrtsstaat und soziale Programme ausweiten, sagt Markus Kienscherf, Juniorprofessor für Soziologie am John-F. Kennedy Institut für Nordamerika-Studien der FU Berlin. Wir sprachen ihm ihm über das gesellschaftliche Beben, das derzeit die Vereinigten Staaten durchschüttelt.

Herr Kienscherf, Bürgerrechtler wollen einen Marsch auf Washington organisieren, wie 1963 Martin Luther King. Was ist aus dessen Vision „I have a dream“ in den USA geworden? Die Bürgerrechtsbewegung war erfolgreich darin, das Wahlrecht für

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