Forderung nach "menschlichem" Öffnungskonzept Patientenschützer beklagen "Freiheitsberaubung" von Pflegeheimbewohnern

Einsam im Pflegeheim: Nach den Worten von Patientenschützer Eugen Brysch hat sich seit dem Ende des Besuchsverbotes nur wenig am Alltag der Betreuten geändert.Einsam im Pflegeheim: Nach den Worten von Patientenschützer Eugen Brysch hat sich seit dem Ende des Besuchsverbotes nur wenig am Alltag der Betreuten geändert.
dpa

Berlin. Patientenschützer haben eine „Freiheitsberaubung“ von Pflegeheimbewohnern in der Corona-Krise beklagt und fordern von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ein „menschliches“ Konzept für alle stationären Einrichtungen. Zwar wurde das Besuchsverbot für die 11.200 Heime aufgehoben, doch geändert habe das wenig.

„Selbst spontane Besuche von Angehörigen oder kurze Spaziergänge in der Umgebung sind nicht möglich“, sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Isolation und Einsamkeit sind täg

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