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08.05.2020, 04:44 Uhr KOLUMNE

Stadt, Land, Corona: In der Pandemie keimt Sehnsucht nach Provinz

Von Dirk Fisser


Szenen aus dem Landleben: zwei Strohpuppen auf einem Feld in Nordrhein-Westfalen. In der Corona-Krise zog es viele Städter zurück aufs Land - oder sie sehnten sich dahin.Szenen aus dem Landleben: zwei Strohpuppen auf einem Feld in Nordrhein-Westfalen. In der Corona-Krise zog es viele Städter zurück aufs Land - oder sie sehnten sich dahin.
Martin Gerten/dpa

Osnabrück. Ob das Gröbste überstanden ist? Hoffentlich. Jedenfalls werden die Corona-Einschränkungen Stück für Stück gelockert. Viele, die tatsächlich oder gedanklich ins Pandemie-Exil aufs Land geflohen waren, kehren zurück in die Städte. Wird sich das angespannte Verhältnis von Provinz und Metropole jetzt entspannen? Eine pointierte Betrachtung.

Die Städter sahen sich schon als Gewinner der globalisierten Welt – dann kam Corona. Das Selbstverständnis, die bessere Lebensform gewählt zu haben, bröckelte. Die vermeintlichen Vorteile der Metropolen waren egalisiert oder verkehrten sich

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