NOZ-Interview Schröder ruft Deutschland zu Widerstand gegen US-Sanktionen auf

"Das Projekt ist notwendig, deshalb wird es kommen", sagt Gerhard Schröder, der den Verwaltungsrat der Gasgesellschaft Nordstream leitet. Foto: Marco Urban"Das Projekt ist notwendig, deshalb wird es kommen", sagt Gerhard Schröder, der den Verwaltungsrat der Gasgesellschaft Nordstream leitet. Foto: Marco Urban
Marco Urban

Osnabrück. Altkanzler Gerhard Schröder hat die US-Sanktionen gegen das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 in scharfen Worten verurteilt. In einem Interview mit der NOZ sagte er, „die USA wollen bestimmen, mit wem wir Handel treiben dürfen und mit wem nicht. Das dürfen wir nicht akzeptieren. Wir sind nicht der 51. Bundesstaat der USA.“

Schröder ist Präsident der Aufsichtsgremien der Pipeline-Gesellschaften Nord Stream und Nord Stream 2. Die US-Gesetzgebung gegen deren Tätigkeit bezeichnete er in dem Interview als „anmaßend“. Die Sanktionen seien eine Einmischung

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