"Klöckner mit leeren Händen" Schlechte Ernte: Hofreiter verlangt Ackerbaustrategie

Anton Hofreiter, Grünen-Fraktionsvorsitzender  im Bundestag, spfordert vom Bund einer Ackerbaustrategie. Foto: Ralf Hirschberger/dpaAnton Hofreiter, Grünen-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, spfordert vom Bund einer Ackerbaustrategie. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Osnabrück. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) aufgefordert, endlich eine Ackerbaustrategie auf den Tisch zu legen.

 „Viele Bäuerinnen und Bauern stehen das zweite Jahr in Folge vor einer existenzbedrohenden Situation, während Agrarministerin Klöckner mit leeren Händen da steht“, sagte Hofreiter unserer Redaktion. Er reagierte damit auf die aktuelle Erntebilanz, die der Bauernverband an diesem Freitag vorstellt. 

„Spätestens nach dem Dürresommer 2018 hätte das Landwirtschaftsministerium alle Register ziehen müssen, um schnell einen Plan für einen zukunftsfähigen, klimarobusten Ackerbau vorzulegen“, kritisierte der Grünen-Politiker. Er forderte ferner mehr Vielfalt auf dem Acker statt Mais- und Weizenmonotonie. „Die Milliardengelder, die in die Landwirtschaft fließen, müssen endlich zum Aufbau einer klimagerechten und stabilen Landwirtschaft genutzt werden“ , mahnte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. 


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