"Das Töten geht weiter" Kükentöten: Hofreiter fordert Regierung zum Handeln auf

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter bekräftigte die Forderung nach dem Ausstieg aus der Massentierhaltung. Foto: Sina Schuldt/dpaGrünen-Fraktionschef Anton Hofreiter bekräftigte die Forderung nach dem Ausstieg aus der Massentierhaltung. Foto: Sina Schuldt/dpa

Osnabrück. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig zum Kükentöten die Große Koalition zum Handeln aufgefordert.

 "Das schreckliche Kükentöten geht weiter. Die Bundesregierung muss diese unwürdige und unethische Praxis jetzt gesetzlich beenden", sagte Hofreiter unserer Redaktion. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dürfe "dem tierschutzwidrigen Treiben der Industrie nicht länger zuschauen", sondern müsse eine Agrarwende einleiten.

 "Wir müssen endlich weg von der industriellen Massentierhaltung, die auf Ausbeutung und Hochleistungszucht setzt. Sonst entfernt sich die Agrarindustrie immer weiter von der Gesellschaft", erklärte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Weil der Eier-Industrie das Leben der männlichen Küken nichts wert sei und sie mit ihnen kein Profit machen könne, entsorge sie jährlich über 40 Millionen gesunde Lebewesen im Müll. "Das darf so nicht weiter gehen", forderte Hofreiter.


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