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Rennen um Amt des Premiers May-Nachfolge: Boris Johnson tritt gegen Jeremy Hunt an

Von dpa, Ankea Janßen, Viktoria Meinholz, Lorena Dreusicke und Maximilian Matthies

Einer von ihnen wird voraussichtlich der neue Premierminister des Vereinigten Königreichs: Boris Johnson (l.) oder Jeremy Hunt. Foto: dpa/Matt Dunham/Dominic LipinskiEiner von ihnen wird voraussichtlich der neue Premierminister des Vereinigten Königreichs: Boris Johnson (l.) oder Jeremy Hunt. Foto: dpa/Matt Dunham/Dominic Lipinski

London. Der britische Ex-Außenminister Boris Johnson bleibt im Rennen um die Nachfolge von Partei- und Regierungschefin Theresa May weiter vorn. Gegen ihn tritt Außenminister Jeremy Hunt an.

Außenminister Jeremy Hunt tritt gegen den Favoriten Boris Johnson im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und britischen Premierministers an. Er erhielt bei der fünften und letzten Abstimmungsrunde in der Fraktion am Donnerstag 77 Stimmen und setzte sich damit gegen Umweltminister Michael Gove durch, der 75 Stimmen bekam.

Boris Johnson gilt als gesetzt

Als bereits gesetzt galt Boris Johnson, der mit 160 Stimmen erneut weit vor seinen Konkurrenten lag. Johnson und Hunt treten nun in einer Stichwahl gegeneinander an, bei der die Parteimitglieder das letzte Wort haben. Bis Ende Juli soll feststehen, wer neuer Parteichef und damit Premierminister wird. Zuvor sollen sie sich bei etwa 15 regionalen Konferenzen den Tory-Mitgliedern vorstellen. Johnson gilt als überaus beliebt an der Parteibasis.


Johnson war einer der Wortführer für den Brexit vor der Volksabstimmung im Jahr 2016. Die Briten hatten sich damals mit knapper Mehrheit für die Trennung von der EU ausgesprochen. Doch der Austritt musste zwei Mal verschoben werden, weil sich im Parlament keine Mehrheit für das von Premierministerin Theresa May mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen fand. Die Frist für die Loslösung von der EU wurde inzwischen bis 31. Oktober verlängert.

Diese zehn Kandidaten wurden ursprünglich nominiert:



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