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29.04.2019, 15:36 Uhr KOMMENTAR

Einbürgerung erschlichen: Kein Skandal

Ein Kommentar von Stefanie Witte


Einige neu Eingebürgerte mussten ihre Pässe wieder zurückgeben. Foto: Stephan Jansen/dpaEinige neu Eingebürgerte mussten ihre Pässe wieder zurückgeben. Foto: Stephan Jansen/dpa
Stephan Jansen

Osnabrück. Kurz vor der Europawahl dürfte diese Nachricht ein gefundenes Fressen für Rechtspopulisten sein: 300 deutsche Neubürger mussten ihren Pass wieder abgeben, weil sie sich die Staatsbürgerschaft erschlichen hatten. Skandalisieren kann diese vermeintlich hohe Zahl aber nur, wer den Kontext ausblendet.

So handelt es sich zwar um etwa 300 Fälle, in denen Ausländer in erster Linie falsche Angaben zu ihrer Identität gemacht haben. Das fiel unter anderem deswegen auf, weil sich die Betroffenen später selbst um eine Korrektur dieser Angaben be

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