Diskussionsveranstaltung im Medienzentrum Welche Zukunft hat das Auto? NOZ-Agenda mit Andrea Nahles

Diskutieren Sie bei der NOZ-Agenda, unter anderem mit SPD-Chefin Andrea Nahles, über die Zukunft der Mobilität. Foto: Felix Zahn/photothek.netDiskutieren Sie bei der NOZ-Agenda, unter anderem mit SPD-Chefin Andrea Nahles, über die Zukunft der Mobilität. Foto: Felix Zahn/photothek.net

Osnabrück. Die nächste NOZ-Agenda im Medienzentrum widmet sich der Zukunft der Mobilität. Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren über die gewaltigen Herausforderungen für die Branche.

Im Gespräch mit NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke erwarten Sie am Freitag, den 26. April, folgende Gäste: Andrea Nahles, Bundesvorsitzende der SPD, Thomas Steg, Cheflobbyist und Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG, Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall, sowie Andreas Knie, Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin. Beginn der Veranstaltung ist bereits um 13 Uhr.

Die Autoindustrie mit ihren Hunderttausenden von Beschäftigten steht am Scheideweg. Diesel-Gate und Fahrverbots-Debatte haben VW, Daimler und Co. in die Defensive gebracht, zahllose Kunden fühlen sich betrogen und im Stich gelassen. Schärfere europäische CO2-Grenzwerte, mit denen die Klimaschutz-Ziele erreicht werden sollen, setzen die Konzerne immer stärker unter Druck. Eine radikale Umstellung auf Elektro-Antriebe - wie sie VW plant - hätte wohl massivste Jobverluste zur Folge: eine Horror-Vorstellung gerade für das Auto-Land Niedersachsen.

Anmeldung

Sie wollen am 26. April dabei sein? So geht's:
Online können Sie sich hier registrieren. Für Ihre Anmeldung arbeiten wir mit dem Portal Eventbrite zusammen. Außerdem ist eine telefonische Kartenreservierung möglich unter 0541/310-10 00 (Montag bis Freitag von jeweils 10 bis 13 Uhr).  
Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Pro Anmeldung können maximal vier Karten reserviert werden. Der Eintritt ist frei. Einlass ab 12.30 Uhr. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr.


Nicht nur Klimawandel, Digitalisierung und technische Innovationen stellen die deutsche Schlüsselindustrie vor gewaltige Herausforderungen. Es hat auch ein gesellschaftlicher Wandel eingesetzt. Weit mehr als ein halbes Jahrhundert war das Auto heiß geliebtes Symbol für persönliche Entfaltungsmöglichkeiten, individuelle Mobilität und Wirtschaftswachstum. Der SUV-Boom könnte einen Scheitelpunkt markieren, auf dem das positive Image kippt. Zumindest in den Metropolen bringen mehr und mehr Menschen das Auto inzwischen eher mit Verkehrsinfarkten, Unfall-Statistiken und einer Mobilität in Verbindung, die die Umwelt schädigt.

Welche Zukunft hat das Auto? Können die Jobs gerettet werden, auch wenn die Zukunft des Verbrennungsmotors ungewiss erscheint? Oder steuern wir auf eine ganz neue Mobilität zu, in der der eigene Pkw seinen Stellenwert verliert, wir uns ganz anders und womöglich weniger unabhängig fortbewegen werden?

Diesen und anderen Fragen widmet sich die nächste NOZ-Agenda-Veranstaltung. Neben einer Serie mit Gastbeiträgen renommierter Zukunftsforscher, Historiker, Psychologen und Theologen im Vorfeld lädt die Redaktion zu einer Podiumsdiskussion ins Medienzentrum nach Osnabrück mit Chefredakteur Geisenhanslüke als Moderator ein.

Zur NOZ-Agenda am Freitag, den 26. April, erwarten Sie um 13 Uhr folgende Gäste:

Prof. Dr. Andreas Knie ist Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin. Nicht nur der Auto-, auch der Flugverkehr muss sich drastisch wandeln, sagt der einflussreiche Soziologe.

Andrea Nahles ist Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) sowie der Fraktion ihrer Partei im Bundestag. Zuvor war sie unter anderem Bundesministerin für Arbeit und Soziales.

Dr. Volker Schmidt spricht als Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Niedersachsenmetall für maßgebliche Teile der Autozulieferindustrie und vertritt Firmen wie Bosch und ZF sowie Reifenhersteller wie Goodyear und Pirelli.

Dr. Thomas Steg ist Cheflobbyist und Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG. Zuvor arbeitete er unter anderem im Bundeskanzleramt und als Vize-Sprecher der Bundesregierung.


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