Feinstaub und Stickoxide Debatte um Grenzwerte: Wer hat denn nun Recht?

Wie gefährlich sind Feinstaub und Stickoxide wirklich? Diese Frage stellen rund 100 Lungenexperten – und ernten viel Kritik. Foto: dpa/Sebastian GollnowWie gefährlich sind Feinstaub und Stickoxide wirklich? Diese Frage stellen rund 100 Lungenexperten – und ernten viel Kritik. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
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Welche Grenzwerte gibt es für Feinstaub und Stickoxide?

Feinstaub entsteht beispielsweise im Verkehr durch Verbrennungsmotoren, aber auch Reifenabrieb. Die Grenzwerte für Feinstaub hängen von der Partikelgröße ab. Als besonders gefährlich gelten Teilchen mit weniger als 2,5 Mikrometern Durchmesser (PM2,5), die sich in Bronchien und Lungenbläschen festsetzen oder sogar ins Blut übergehen können. Für sie gilt in Europa ein Wert von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Für Teilchen mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer (PM10) liegt der Tagesgrenzwert bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter und darf nicht öfter als 35 Mal im Jahr überschritten werden. Bei den Stickoxiden (NO2) darf gemäß dem EU-weiten Grenzwert im Jahresmittel die Belastung im Freien nicht über 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen. Stickoxide sind Reizgase, die ebenfalls bei Verbrennungsprozessen etwa im Straßenverkehr entstehen. (dpa)

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