Atemmessung des Fahrers Beratung beim Verkehrsgerichtstag: Gibt es bald Alkohol-Wegfahrsperren?

Von dpa

Meine Nachrichten

Um das Thema Politik Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag diskutiert darüber, ob Alkohol-Wegfahrsperren für Promillesünder die Verkehrssicherheit steigern können. Foto: dpa/Herbert Pfarrhofer/apaDer Deutsche Verkehrsgerichtstag diskutiert darüber, ob Alkohol-Wegfahrsperren für Promillesünder die Verkehrssicherheit steigern können. Foto: dpa/Herbert Pfarrhofer/apa

Goslar. Mehr als 2000 Experten beraten sich beim Verkehrsgerichtstag über aktuelle Fragen. Ein Thema sind Alkohol-Wegfahrsperren.

Der scheidende Präsident des Verkehrsgerichtstags, Kay Nehm, sieht die von Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung von Alkohol-Wegfahrsperren skeptisch. Wer seinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer verliere, gewinne die Fahreignung durch sogenannte Alkolocks nicht zurück, sagte Nehm am Mittwoch bei der Auftaktpressekonferenz des 57. Deutschen Verkehrsgerichtstags in Goslar. Alkolocks lassen das Fahrzeug nicht starten, wenn Atemmessung Alkohol beim Fahrer nachweist.

2000 Experten beim Verkehrsgerichtstag

Beim Verkehrsgerichtstag wollen knapp 2000 Experten aus Justiz, Wissenschaft, Behörden, Verbänden und Verkehrsclubs bis Freitag aktuelle Verkehrsfragen erörtern. Themen sind auch die strafrechtlichen Folgen des automatisierten Fahrens, Lastwagen- und Busunfälle und die neue Verkehrssünder-Datei.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN